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Neben einem Bedürfnis nach Individualisierung der Form der Eheschließung ist derzeit ein zunehmendes Auseinanderfallen des staatlichen und des religiösen Eheverständnisses festzustellen. Die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Schweden zeigt exemplarisch, vor welche Herausforderungen eine Veränderung des staatlichen Ehebegriffs in einem System der fakultativen Zivileheschließung, d.h. einem System, in dem auch die religiöse Eheschließung eine staatlich wirksame Ehe begründen kann, nicht nur den Staat, sondern insbesondere die betroffenen Religionsgemeinschaften stellt. Dass die…mehr

Produktbeschreibung
Neben einem Bedürfnis nach Individualisierung der Form der Eheschließung ist derzeit ein zunehmendes Auseinanderfallen des staatlichen und des religiösen Eheverständnisses festzustellen.
Die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Schweden zeigt exemplarisch, vor welche Herausforderungen eine Veränderung des staatlichen Ehebegriffs in einem System der fakultativen Zivileheschließung, d.h. einem System, in dem auch die religiöse Eheschließung eine staatlich wirksame Ehe begründen kann, nicht nur den Staat, sondern insbesondere die betroffenen Religionsgemeinschaften stellt. Dass die Regelungen zum Verhältnis staatlicher und religiöser Eheschließung auch in Deutschland nicht statisch, sondern dynamisch sind, hat jüngst die Abschaffung des sogenannten Voraustrauungsverbotes gezeigt, welches bis zum 31. Dezember 2008 die Zulässigkeit einer religiösen Eheschließung von der vorherigen staatlichen Eheschließung abhängig machte.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit diesem Verhältnis von staatlichem und religiösem Eheverständnis und staatlichem und religiösem Ehe(schließungs)recht. Wie schützt das staatliche Eherecht in Deutschland - als Beispiel eines Systems mit obligatorischer Zivileheschließung - und in Schweden - als Beispiel eines Systems der fakultativen Zivileheschließung - vor der Umgehung der dem staatlichen Recht zugrunde liegenden Werte? Wie verhindert der Staat Kinderehen, Zwangsehen, Scheinehen und polygame Ehen? Und wie sollte der Staat mit informellen Eheschließungen, also rein religiös geschlossenen Ehen, umgehen?
  • Produktdetails
  • Bonner Rechtswissenschaftliche Abhandlungen, Neue Folge Band 012
  • Verlag: V&R unipress
  • Artikelnr. des Verlages: buch 1011455
  • Seitenzahl: 515
  • Erscheinungstermin: 11. Dezember 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 249mm x 164mm x 43mm
  • Gewicht: 1048g
  • ISBN-13: 9783847101888
  • ISBN-10: 3847101889
  • Artikelnr.: 39471937
Autorenporträt
Maschwitz, Alexandra§Dr. Alexandra Maschwitz ist ausgebildete Mediatorin (BM) und derzeit Rechtsreferendarin am LG Bonn.