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Die Europapolitik Italiens wird häufig als uneffizient, unkalkulierbar und unzuverlässig bezeichnet. Tatsächlich spielte das Land aber zu bestimmten Zeiten eine bedeutende Rolle im europäischen Einigungsprozess. Diese Dissertation untersucht nun die Fragen nach den inneren und äußeren Bestimmungsfaktoren der italienischen Europapolitik: Sind häufige Regierungswechsel oder die mangelhafte interministerielle Koordination entscheidend? Gibt es zentrale Unterschiede in der europapolitischen Ausrichtung verschiedener Regierungsbündnisse? Welche Akteure bestimmen im Wesentlichen die europapolitische…mehr

Produktbeschreibung
Die Europapolitik Italiens wird häufig als uneffizient, unkalkulierbar und unzuverlässig bezeichnet. Tatsächlich spielte das Land aber zu bestimmten Zeiten eine bedeutende Rolle im europäischen Einigungsprozess. Diese Dissertation untersucht nun die Fragen nach den inneren und äußeren Bestimmungsfaktoren der italienischen Europapolitik: Sind häufige Regierungswechsel oder die mangelhafte interministerielle Koordination entscheidend? Gibt es zentrale Unterschiede in der europapolitischen Ausrichtung verschiedener Regierungsbündnisse? Welche Akteure bestimmen im Wesentlichen die europapolitische Agenda? Anhand eines Vergleichs zwischen den Regierungen Silvio Berlusconis und Romano Prodis in den Jahren 2001- 2008 gelingt es dem Autor zu zeigen, dass Erfolge in der Europapolitik meist auf der Akteurskonstellation und Misserfolge auf strukturellen Defiziten beruhen.
Autorenporträt
Willi Scholz, geboren 1980, studierte in Kiel Politikwissenschaft, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Anglistik/Amerikanistik. Derzeit arbeitet er als Content and Community Manager im Zentrum Global Economic Symposium (GES) des Instituts für Weltwirtschaft (IfW).