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Immer mehr Menschen werden in unserer Gesellschaft in Heimen untergebracht. Den Gegentrend bildet der Versuch, psychisch kranke und behinderte Menschen in einem familienähnlichen Umfeld zu unterstützen. Derzeit erlebt die psychiatrische Familienpflege, die ihren Höhepunkt im späten 19. Jahrhundert hatte, eine Renaissance. Was motiviert Familien heute, einen psychisch kranken oder behinderten Menschen in ihre Mitte aufzunehmen und mit ihm den Alltag zu teilen? Was trägt zum Gelingen des Zusammenlebens bei?Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Studie, die bei Gastfamilien in einer ländlichen…mehr

Produktbeschreibung
Immer mehr Menschen werden in unserer Gesellschaft in Heimen untergebracht. Den Gegentrend bildet der Versuch, psychisch kranke und behinderte Menschen in einem familienähnlichen Umfeld zu unterstützen. Derzeit erlebt die psychiatrische Familienpflege, die ihren Höhepunkt im späten 19. Jahrhundert hatte, eine Renaissance. Was motiviert Familien heute, einen psychisch kranken oder behinderten Menschen in ihre Mitte aufzunehmen und mit ihm den Alltag zu teilen? Was trägt zum Gelingen des Zusammenlebens bei?Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Studie, die bei Gastfamilien in einer ländlichen Region Ostdeutschlands das komplexe Motivbündel und seine Verankerung in den individuellen Familiengeschichten nachzeichnet. Zwischen den Biografien der Bewohner und der Gastfamilien scheinen oft unerwartete Ähnlichkeiten auf. Die Lebensläufe sind auch Spiegel der von vielen Brüchen gekennzeichneten Gesellschaftsgeschichte der ehemaligen DDR.
Autorenporträt
Christine Schönberger, Jahrgang 1956, Diplompsychologin, arbeitet zzt. im DFG Projekt "Familiale Tradierung von Gesundheitsvorstellungen" am Institut für Rehabilitationswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Gesundheits- und Versorgungsforschung im Bereich chronische Krankheit, Altenpflege und Angehörige von chronisch kranken und pflegebedürftigen Menschen.