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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Begegnungen zwischen Europäern und den Bewohnern der Neuen Welt und die Entdeckung kannibalischer Praktiken in Amerika und im Pazifik lösen in der Kolonialzeit einen Diskurs über Kannibalismus aus. Das Klischee des Kannibalen wird zum Symbol der primitiven Barbarei, der unzivilisierten Wilden und des kulturell Fremden. Er repräsentiert das Gegenteil der westlichen, modernen Zivilisation und Kultur (Lindenbaum 2004: 477). Ich möchte in dieser…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Begegnungen zwischen Europäern und den Bewohnern der Neuen Welt und die Entdeckung kannibalischer Praktiken in Amerika und im Pazifik lösen in der Kolonialzeit einen Diskurs über Kannibalismus aus. Das Klischee des Kannibalen wird zum Symbol der primitiven Barbarei, der unzivilisierten Wilden und des kulturell Fremden. Er repräsentiert das Gegenteil der westlichen, modernen Zivilisation und Kultur (Lindenbaum 2004: 477). Ich möchte in dieser Arbeit über das stereotypische Bild des "Menschenfressers" hinausgehen und mich mit den indigenen Erklärungsmodellen und Vorstellungen auseinandersetzen. Dieses spezifische Thema werde ich in die allgemeine Fragestellung einbetten. Meine Hausarbeit handelt vom fidschianischen Personenkonzept in Bezug auf den Konsum und dessen Wandel unter dem Einfluss der Christianisierung und des Kolonialismus.Zunächst möchte ich einige grundlegende Begriffe und Konzepte abklären und beginne meine Arbeit aus diesem Grund mit der Definition des Personenkonzeptes und einigen ethnographischen Daten über Fidschi und Ozeanien. Anschließend werde ich zum fidschianischen Personenkonzept, dem Kern meiner Hausarbeit, übergehen und anhand verschiedener wissenschaftlicher Quellen zum Thema Konsum auf Fidschi einige zentrale Aspekte der fidschianischen Wahrnehmung der Person aufzeigen. Dabei orientiere ich mich vor allem an Christina Torens Buchbeitrag "Cannibalism and Compassion: Transformation in Fidjian Concepts of the Person" aus dem von Verena Keck herausgegebenen Sammelband "Common Worlds and Single Lives: Constituting Knowledge in Pacific Societies". Die Darstellung dieser Forschungsarbeit ergänze ich durch zahlreiche andere wissenschaftliche Forschungsergebnisse, um einen differenzierten Überblick über das Thema zu geben. Im Anschluss daran gehe ich zum Wandel des Personenkonzeptes unter dem Einfluss des Christentums und der Kolonisation über, um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des vorkolonialen und des gegenwärtigen Personenkonzeptes aufzuzeigen. Zum Schluss werde ich die Arbeit mit einem kurzen Fazit abschließen.
  • Produktdetails
  • Akademische Schriftenreihe V275761
  • Verlag: GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 20
  • Erscheinungstermin: 2. Juli 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 148mm x 1mm
  • Gewicht: 45g
  • ISBN-13: 9783656687504
  • ISBN-10: 3656687501
  • Artikelnr.: 41117915