Das entfesselte Wirtschaftswunder - Böhlke, Rudolf; Spill, Joachim; Stürz, Gerd W.
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Produktdetails
  • Verlag: Kiepenheuer
  • Seitenzahl: 192
  • Abmessung: 220mm
  • Gewicht: 317g
  • ISBN-13: 9783378010680
  • ISBN-10: 3378010681
  • Artikelnr.: 11871645
Rezensionen
Besprechung von 22.02.2004
Agenda 2018

Deutschland 2003: Die Arbeitslosigkeit erreicht ungeahnte Höhen, die Sozialsysteme sind dem Zusammenbruch nahe. Doch für die Zukunft sind die Wirtschaftsberater Rudolf Böhlke, Joachim Spill und Gerd Stürz alles andere als Pessimisten. "Das entfesselte Wirtschaftswunder" lautet der Titel ihres Buches. Es beschreibt Deutschland 2018: Das Wirtschaftswachstum liegt über sieben Prozent, die Altersvorsorge basiert auf dem Prinzip der staatlich garantierten Grundsicherung, der Parteienstaat ist zusammengebrochen. Das sei keine Utopie, sagen Böhlke und Co. Denn die wirtschaftlichen Grunddaten stimmen schon heute: "Die ausgebaute Infrastruktur, renommierte Forschungseinrichtungen sowie ein dichtes Netz von Hochschulen sollten beste Voraussetzungen für das Durchstarten geben", schreiben die Berater. Und erinnern an längst vergangene Zeiten: "Wir sind wieder wer", sagte Ludwig Erhard nach dem Titelgewinn der Deutschen bei der Fußballweltmeisterschaft 1954. Eine WM wird es auch 2018 geben.

usc.

Rudolf Böhlke u.a.: Das entfesselte Wirtschaftswunder. Gustav Kiepenheuer Verlag, 17,90 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Klaus Peter Krause kann sich vorstellen, dass dieses Buch, dass sich mit der Entwicklung und den Defiziten der deutschen Wirtschaft beschäftigt, zunächst als ein weiteres Werk zu den Missständen, "gelangweilt" beiseite gelegt werden könnte und betont deshalb die "Notwenigkeit" solcher Bestandsaufnahmen. Auch dieses Buch enthält mehr "Diagnose" als Therapie, wie die wirtschaftlichen Probleme in Deutschland beseitigt werden könnten, räumt der Rezensent ein. Er attestiert der Darstellung aber, "klug geschrieben" zu sein und freut sich, dass es nicht "ermüdend" und dabei gut lesbar und verständlich ist. Und schließlich, so Krause zustimmen, steckt doch schon in der zutreffenden "Diagnose" die "Therapie".

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