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Alvin Langdon Coburn ist der erste Künstler, der 1916 von »abstrakter Photographie« schreibt und sie auch ästhetisch umsetzt. Und das, obwohl er selbst der piktorialistischen Strömung, der stimmungsvollen Kunstphotographie, angehört. Anhand von Coburns Wirken als zentrale Figur des epistemisch-ästhetischen Umbruchs in der Zeit der Jahrhundertwende verdeutlicht Cathrin Hauswald eindrucksvoll die Entwicklung der Photographie vom 19. Jahrhundert in die Moderne. Sie zeigt: Während Coburn die Beben des technologischen und photographischen Fortschritts aufzeichnet und gleichsam gestaltet, inszeniert…mehr

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Produktbeschreibung
Alvin Langdon Coburn ist der erste Künstler, der 1916 von »abstrakter Photographie« schreibt und sie auch ästhetisch umsetzt. Und das, obwohl er selbst der piktorialistischen Strömung, der stimmungsvollen Kunstphotographie, angehört. Anhand von Coburns Wirken als zentrale Figur des epistemisch-ästhetischen Umbruchs in der Zeit der Jahrhundertwende verdeutlicht Cathrin Hauswald eindrucksvoll die Entwicklung der Photographie vom 19. Jahrhundert in die Moderne. Sie zeigt: Während Coburn die Beben des technologischen und photographischen Fortschritts aufzeichnet und gleichsam gestaltet, inszeniert sich der Kunstphotograph selbst als ambivalentes und geradezu antimodernes Element seines photographischen Schaffens, dessen Ziel stets die eigene Nobilitierung bleibt.
Autorenporträt
Cathrin Hauswald (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gewerbemuseum Winterthur, Schweiz. Zuvor war sie in der Sammlung Fotografie und neue Medien im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg tätig und promovierte als Stipendiatin am DFG-Graduiertenkolleg »Das Reale in der Kultur der Moderne« an der Universität Konstanz.
Rezensionen
»Für alle, die mehr über die Kunstfotografie um 1900 erfahren wollen.« Rowena Schubert-Fuß, Portal Kunstgeschichte, 17.09.2018 Besprochen in: Photonews, 10 (2018), Gottfried Jäger