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Döblins bewegendes Zeugnis aus dem Exil Frankreich, Spanien, Portugal, Amerika – mit großer erzählerischer Kraft schreitet Döblins ›Schicksalsreise‹ die Orte des Exils ab und gibt uns eine Vorstellung von Verfolgung, Ungewissheit und Verlust. Exil – das ist für Döblin die Erfahrung radikaler Kontingenz. Halt bietet ihm dabei die christliche Religion, aber auch das Schreiben dieses für die Nachwelt so wichtigen Buchs. Mit einem Nachwort von Susanne Komfort-Hein…mehr

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Produktbeschreibung
Döblins bewegendes Zeugnis aus dem Exil Frankreich, Spanien, Portugal, Amerika – mit großer erzählerischer Kraft schreitet Döblins ›Schicksalsreise‹ die Orte des Exils ab und gibt uns eine Vorstellung von Verfolgung, Ungewissheit und Verlust. Exil – das ist für Döblin die Erfahrung radikaler Kontingenz. Halt bietet ihm dabei die christliche Religion, aber auch das Schreiben dieses für die Nachwelt so wichtigen Buchs. Mit einem Nachwort von Susanne Komfort-Hein

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  • Produktdetails
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Seitenzahl: 480
  • Erscheinungstermin: 27.11.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783104030142
  • Artikelnr.: 41815435
Autorenporträt
Alfred Döblin

Alfred Döblin, 1878 in Stettin geboren, arbeitete zunächst als Assistenzarzt und eröffnete 1911 in Berlin eine eigene Praxis. Döblins erster großer Roman erschien im Jahr 1915/16 bei S. Fischer. Sein größter Erfolg war der 1929 ebenfalls bei S. Fischer publizierte Roman ›Berlin Alexanderplatz‹. 1933 emigrierte Döblin nach Frankreich und schließlich in die USA. Nach 1945 lebte er zunächst wieder in Deutschland, zog dann aber 1953 mit seiner Familie nach Paris. Alfred Döblin starb am 26. Juni 1957.

Rezensionen
Besprechung von 10.12.2014
NEUE TASCHENBÜCHER
Alfred Döblin auf der „Schicksalsreise“,
im Großbetrieb zur Erzeugung von Lärm
Die Stadt Lissabon ist kein Henker, erklärt Alfred Döblin. Aber sie hat doch sehr effiziente Methoden, um ihre Menschen zu quälen. Zum Beispiel die Elektrischen, die unermüdlich unterwegs sind, rumpelnd, rasselnd, die Scheiben zum Klingen bringend. Auf ihren Führerständen: Klingelfahrer. Dazu die Autos, schnarchend und trompetend, „einige schniefen wie verschnupfte Rhinozerosse“. Auch die Menschen tragen dazu bei, spuckend, die furchtbarste Art des Spuckens, das anatomische Spucken. „Lissabon ist, industriell gesprochen, ein moderner Großbetrieb zur Erzeugung von Lärm.“
  Lissabon ist der letzte Zwischenhalt für Alfred Döblin und seine Frau auf dem Weg nach Amerika. Das Vorrücken der Nazis zwang sie, Paris zu verlassen, wo sie Asyl gefunden hatten, nun schlagen sie sich durch Südfrankreich, Spanien, Portugal durch, Döblin erzählt, wie sie getrennt werden, sich suchen und verfehlen, ihre Zeit verlieren bei der Beschaffung von Reisegenehmigungen und der Suche nach den Leuten, die ihnen verlässlich Auskunft geben können, wann denn nun Züge fahren und wohin. Das Schicksal im Titel klingt gar ein bisschen ironisch heute, Döblin erzählt ohne pathetischen Drive, politische Erlebnisse sind überlagert vom inneren Ereignis, seiner Wendung hin zum Christentum.
  Der erste Teil entstand 1940/41, gleich nach der Ankunft in Amerika, in Hollywood, die weiteren Teile dann 1949, über Amerika und die Rückkehr nach Deutschland, zur Mitarbeit am geistigen Wiederaufbau, auch da wird mit der Elektrischen gefahren. In Lissabon war Döblin plötzlich vor dem Denkmal des finstren Marquis von Pombal gestanden, der Portugals Politik bestimmte im 18. Jahrhundert, er hat die Jesuiten beseitigt und die Industrie gefördert. „Damals freilich waren die Despoten aufgeklärt.“ Döblin hat von Pombal in „Amazonas“ erzählt, dem atemraubenden Südamerika-vs-Europa-Epos, das er im Exil in der Pariser Nationalbibliothek schrieb und das als Parallelstück zur „Schicksalsreise“ auch im Taschenbuch herauskam (Bd. 90474). FRITZ GÖTTLER
Alfred Döblin: Schicksalsreise. Bericht und Bekenntnis. Nachwort Susanne Komfort-Hein. Fischer Taschenbuch 90506. Frankfurt/Main 2014. 475 S., 19,99 Euro.
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Döblin erzählt ohne pathetischen Drive, politische Erlebnisse sind überlagert vom inneren Ereignis, seiner Wendung hin zum Christentum. Fritz Göttler Süddeutsche Zeitung 20141210