Broschiertes Buch

Die sozialdemokratischen Parteien befinden sich im Niedergang. Diese Diagnose ist regelrecht Commonsense. Zu ihrer Untermauerung lassen sich zahlreiche Kriterien aufführen, von Stimmenverlusten bei Wahlen über sinkende Mitgliederzahlen bis hin zu der offenkundigen Ratlosigkeit der Parteiführungen, wie auf diese Entwicklungen zu reagieren wäre. Doch stellt sich bei einer Lektüre journalistischer Porträts wie auch wissenschaftlicher Analysen oftmals der Eindruck ein, dieser Niedergang sei irreversibel und müsse geradezu fatalistisch hingenommen werden.Eben das ist aber doch die Frage. Krisen…mehr

Produktbeschreibung
Die sozialdemokratischen Parteien befinden sich im Niedergang. Diese Diagnose ist regelrecht Commonsense. Zu ihrer Untermauerung lassen sich zahlreiche Kriterien aufführen, von Stimmenverlusten bei Wahlen über sinkende Mitgliederzahlen bis hin zu der offenkundigen Ratlosigkeit der Parteiführungen, wie auf diese Entwicklungen zu reagieren wäre. Doch stellt sich bei einer Lektüre journalistischer Porträts wie auch wissenschaftlicher Analysen oftmals der Eindruck ein, dieser Niedergang sei irreversibel und müsse geradezu fatalistisch hingenommen werden.Eben das ist aber doch die Frage. Krisen haben sozialdemokratische Parteien in ihrer Geschichte oft erlebt und überstanden. Und auch jetzt zeichnen sich, wenn auch noch unscharf, mögliche Perspektiven ab, die das Fundament für einen baldigen Wiederaufstieg legen könnten: neue Koalitionsmodelle, die Revitalisierung der Mitgliedschaften, Vor- und Urwahlen, politische Quereinsteiger und die Öffnung zu den Gesellschaften hin. Mit vielen Maßnahmen ist experimentiert worden - durchaus nicht überall erfolglos.
  • Produktdetails
  • ZEIT ONLINE
  • Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
  • Seitenzahl: 302
  • Erscheinungstermin: 21. Juli 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 205mm x 123mm
  • Gewicht: 362g
  • ISBN-13: 9783525380000
  • ISBN-10: 3525380003
  • Artikelnr.: 32758900
Autorenporträt
Walter, Franz
- Studium der Geschichte und Sozialwissenschaften in Berlin und Bielefeld. - Seit 2000 Politikwissenschaftliche Professur - Seit März 2010 Leiter des Instituts für Demokratieforschung in Göttingen