MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2021-03
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In den Debatten um den Verlagswechsel Monika Marons wurde auch über die literarischen Präfe-renzen der Neuen Rechten diskutiert. Erika Thomalla und Mladen Gladic haben sich einmal ge-nauer angesehen, was und wie in Schnellroda gelesen wird. Dazu gesellt sich ein Text von Markus Steinmayr, der sich rechte Lektüren klassischer Texte (von Hans Fallada oder Christoph Ransma-yr) ganz genau ansieht. Sarah Brouillette widmet sich einem kaum weniger exemplarischen, aber in jeder Hinsicht anderen Fall, dem der Literatur-Influencerin Caroline Calloway. Und Marc De-gens versammelt…mehr

Produktbeschreibung
In den Debatten um den Verlagswechsel Monika Marons wurde auch über die literarischen Präfe-renzen der Neuen Rechten diskutiert. Erika Thomalla und Mladen Gladic haben sich einmal ge-nauer angesehen, was und wie in Schnellroda gelesen wird. Dazu gesellt sich ein Text von Markus Steinmayr, der sich rechte Lektüren klassischer Texte (von Hans Fallada oder Christoph Ransma-yr) ganz genau ansieht. Sarah Brouillette widmet sich einem kaum weniger exemplarischen, aber in jeder Hinsicht anderen Fall, dem der Literatur-Influencerin Caroline Calloway. Und Marc De-gens versammelt Vollmundig-Metapoetisches zu einem Mansplaining-Dramolett.In ihrer Filmkolumne denkt Elena Meilicke, passend zur Lockdown-Situation, über Filme nach, die den Bereich des Virtuellen gar nicht erst verlassen. Andreas Eckert befasst sich in seiner Ge-schichtskolumne mit dem Thema "Sklaverei und Kapitalismus". Um die ewig junge Frage nach der Aktualität von Karl Marx geht es in Friedrich Lengers rezensionsessayistischer Sichtung jüngster Sekundärliteratur. Claus Leggewie schreibt über die Rolle des Algerienkriegs in der fran-zösischen und der europäischen Erinnerungskultur.Moritz Rudolph bringt gegen die staatstheoretisch vieldiskutierten Tiere Behemoth und Leviathan den bislang wenig beachteten "Vogel Ziz" ins Spiel. Der Filmwissenschaftler Karl Prümm erinnert an den bedeutenden, aber weitgehend vergessenen deutschen Filmemacher Karl Fruchtmann. Und in Hanna Engelmeiers Schlusskolumne geht es nicht zuletzt um Corona-induzierte Engtanzfanta-sien.
  • Produktdetails
  • MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken 862
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Seitenzahl: 104
  • Erscheinungstermin: 1. März 2021
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 149mm x 10mm
  • Gewicht: 194g
  • ISBN-13: 9783608975017
  • ISBN-10: 3608975012
  • Artikelnr.: 61208973
Autorenporträt
Christian Demand, Jg. 1960, Herausgeber des MERKUR, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Inhaltsangabe
ERIKA THOMALLA/MLADEN GLADICLiteratur als Klartext.Wie Rechte lesenSARAH BROUILLETTEDie talentierte Ms. CallowayMARC DEGENSMänner!ELENA MEILICKEFilmkolumne.Netnografische RecherchenANDREAS ECKERTGeschichtskolumne.Sklaverei, Moral und Kapitalismus.FRIEDRICH LENGERKarl Marx nach zweihundert Jahren.Historisierung, Kritik und AktualitätCLAUS LEGGEWIEPapa, was hast du im Krieg gemacht?Der Algerienkrieg in der europäischen ErinnerungsliteraturMARKUS STEINMAYRPhilister, Autodidakten, Parrhesiasten.Bildungsfiguren im Diskurs der Neuen RechtenMORITZ RUDOLPHDer Ziz.Der Kampf ist ausKARL PRÜMMDer großartige filmische Erzähler Karl Fruchtmann.Eine WiederentdeckungHANNA ENGELMEIER2021, Dein Gesicht hat Blatternnarben