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Margarethe, eine Frau Anfang 90, besucht noch einmal den Ort ihrer Kindheit. Auf der Reise dorthin kommen ihr Szenen aus der Vergangenheit in den Sinn: mit ihrem ersten Mann Max, den sie im Zweiten Weltkrieg kennenlernte und der nach seiner Rückkehr aus englischer Kriegsgefangenschaft ein anderer war. Sie denkt an Lena, ihre gemeinsame Tochter, die sich im Lauf der Jahre von ihr entfernt hat und die sie in wenigen Stunden treffen wird. Melitta Breznik erzählt von drei Menschen, deren Leben durch die Geschichte des letzten Jahrhunderts tief gezeichnet wurden und die versuchen, jeder auf seine Weise, damit umzugehen.…mehr

Produktbeschreibung
Margarethe, eine Frau Anfang 90, besucht noch einmal den Ort ihrer Kindheit. Auf der Reise dorthin kommen ihr Szenen aus der Vergangenheit in den Sinn: mit ihrem ersten Mann Max, den sie im Zweiten Weltkrieg kennenlernte und der nach seiner Rückkehr aus englischer Kriegsgefangenschaft ein anderer war. Sie denkt an Lena, ihre gemeinsame Tochter, die sich im Lauf der Jahre von ihr entfernt hat und die sie in wenigen Stunden treffen wird. Melitta Breznik erzählt von drei Menschen, deren Leben durch die Geschichte des letzten Jahrhunderts tief gezeichnet wurden und die versuchen, jeder auf seine Weise, damit umzugehen.
  • Produktdetails
  • btb Bd.74962
  • Verlag: Btb
  • Seitenzahl: 256
  • Erscheinungstermin: 5. August 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 120mm x 18mm
  • Gewicht: 235g
  • ISBN-13: 9783442749621
  • ISBN-10: 344274962X
  • Artikelnr.: 41831174
Autorenporträt
Breznik, Melitta
Melitta Breznik, geb. in Kapfenberg, Österreich, studierte Humanmedizin und wurde zur Praktischen Ärztin ausgebildet, bevor sie sich als Fachärztin in Psychiatrie und Psychotherapie spezialisierte. Sie lebt in Sent im Unterengadin. Bei Luchterhand sind von ihr bisher erschienen: »Nachtdienst« (Erzählung 1995), »Figuren« (Erzählungen 1999), »Das Umstellformat« (Erzählung 2002), »Nordlicht« (Roman 2009), »Der Sommer hat lange auf sich warten lassen« (Roman 2013).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Tendenziell positiv bespricht Beatrice von Matt Melitta Brezniks österreichischen Epochenroman "Der Sommer hat lange auf sich warten lassen". Ihr gefällt die Detailgenauigkeit und verdichtete Erzählweise der Familiengeschichte, die sich über das ganze 20. Jahrhundert und bis 2011 erstreckt. Matt zeigt sich beeindruckt von der Genauigkeit, mit der die Autorin Kriegstraumata und ihre Auswirkungen für die Folgegenerationen nachzeichnet. Allerdings bemängelt sie Unstimmigkeiten in der Konzeption des Romans. Für die Monologe der beiden Frauenfiguren fehle ein Adressat, was das Erzählen aus der Ich-Perspektive für den Leser unplausibel mache. Sie sieht darin eine "verpasste Chance" und kann lediglich die "Umrisse eines großen Romans" erkennen. Dennoch: Brezniks moderner Schreibstil gefällt der Rezensentin, trotz vieler Sprünge und wechselnder Perspektiven.

© Perlentaucher Medien GmbH
Tendenziell positiv bespricht Beatrice von Matt Melitta Brezniks österreichischen Epochenroman "Der Sommer hat lange auf sich warten lassen". Ihr gefällt die Detailgenauigkeit und verdichtete Erzählweise der Familiengeschichte, die sich über das ganze 20. Jahrhundert und bis 2011 erstreckt. Matt zeigt sich beeindruckt von der Genauigkeit, mit der die Autorin Kriegstraumata und ihre Auswirkungen für die Folgegenerationen nachzeichnet. Allerdings bemängelt sie Unstimmigkeiten in der Konzeption des Romans. Für die Monologe der beiden Frauenfiguren fehle ein Adressat, was das Erzählen aus der Ich-Perspektive für den Leser unplausibel mache. Sie sieht darin eine "verpasste Chance" und kann lediglich die "Umrisse eines großen Romans" erkennen. Dennoch: Brezniks moderner Schreibstil gefällt der Rezensentin, trotz vieler Sprünge und wechselnder Perspektiven.

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