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Unerschrockenheit, schwarzer Humor und doch große Ernsthaftigkeit prägen Goran Vojnovics private Geschichte über die Wurzeln der Selbstzerstörung Jugoslawiens. Als Vladan Borojevic den Namen seines Vaters googelt, stößt er auf ein dunkles Geheimnis: Er findet sich als Sohn eines flüchtigen Kriegsverbrechers wieder. So bricht er auf zu einer Reise durch ein zerstörtes und von Misstrauen zerfressenes Land. Selbst im Visier von Geheimdiensten sucht er nach einem Vater, der ihn als Elfjährigen verlassen hat, getrieben von der Sehnsucht nach einer Familie und einer Gesellschaft, die es nicht mehr gibt.…mehr

Produktbeschreibung
Unerschrockenheit, schwarzer Humor und doch große Ernsthaftigkeit prägen Goran Vojnovics private Geschichte über die Wurzeln der Selbstzerstörung Jugoslawiens. Als Vladan Borojevic den Namen seines Vaters googelt, stößt er auf ein dunkles Geheimnis: Er findet sich als Sohn eines flüchtigen Kriegsverbrechers wieder. So bricht er auf zu einer Reise durch ein zerstörtes und von Misstrauen zerfressenes Land. Selbst im Visier von Geheimdiensten sucht er nach einem Vater, der ihn als Elfjährigen verlassen hat, getrieben von der Sehnsucht nach einer Familie und einer Gesellschaft, die es nicht mehr gibt.
  • Produktdetails
  • TransferBibliothek CXXVII
  • Verlag: Folio, Wien
  • Seitenzahl: 256
  • Erscheinungstermin: März 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 141mm x 25mm
  • Gewicht: 454g
  • ISBN-13: 9783852566863
  • ISBN-10: 385256686X
  • Artikelnr.: 44081215
Autorenporträt
Vojnovic, Goran
Goran Vojnovic, geboren 1980 in Ljubljana. Studium der Regie an der Theater- und Filmhochschule Ljubljana. Enfant terrible und einer der talentiertesten Autoren seiner Generation. Sein Romanerstling "Cefuri raus!" hatte den Rücktritt des slowenischen Innenministers zur Folge. Erfolgreicher Regisseur zahlreicher Filme. Seine Bücher sind in viele Sprachen übersetzt.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rezensentin Birgit Veit stellt einen Autor vor, der gern in gesellschaftliche Abgründe blickt. Goran Vojnović, Slowene mit koratischen Wurzeln, sei ein Enfant terrible, warnt Veit. Die laut Veit kongenial übersetzten groben Flüche und den Jugendjargon im Buch um einen jungen Mann auf Vergangenheitsbewältigungstour hat die Rezensentin aber dennoch genossen. Wie der Sohn im Text den Vater rückblickend als Kriegsverbrecher entlarvt, kann ihr Vojnovics Erzähler in kunstvollen Langsätzen, mit Witz und Hellsicht vermitteln. Ein Buch zwischen Glauben, Schmerz, Wut, Scham und Trauer, gefasst in eine große kindlich verspielte Leichtigkeit, preist Veit den Roman.

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