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Ein katholischer Priester stößt durch sein Engagement für unterdrückte Kleinbauern zum indonesischen Widerstand. Er verliebt sich in eine Menschenrechtsanwältin, gibt sein Priesteramt auf und emigriert nach New York. Ayu Utami thematisiert das schwierige Verhältnis zwischen Muslimen und Christen sowie den Hass auf die chinesische Minderheit. Virtuos wechselt sie zwischen Erzählperspektiven, Schauplätzen und Zeitebenen. Sie verknüpft Traumsequenzen und Mythen mit zeitgenössischen Verhältnissen. Der offene Umgang mit Tabus stellt einen Bruch mit der bis dato existierenden indonesischen Literatur dar.…mehr

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Produktbeschreibung
Ein katholischer Priester stößt durch sein Engagement für unterdrückte Kleinbauern zum indonesischen Widerstand. Er verliebt sich in eine Menschenrechtsanwältin, gibt sein Priesteramt auf und emigriert nach New York. Ayu Utami thematisiert das schwierige Verhältnis zwischen Muslimen und Christen sowie den Hass auf die chinesische Minderheit. Virtuos wechselt sie zwischen Erzählperspektiven, Schauplätzen und Zeitebenen. Sie verknüpft Traumsequenzen und Mythen mit zeitgenössischen Verhältnissen. Der offene Umgang mit Tabus stellt einen Bruch mit der bis dato existierenden indonesischen Literatur dar.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

Autorenporträt
Ayu Utami, geboren 1968 in Bogor (Indonesien), studierte Literaturwissenschaften an der Universität Indonesia in Jakarta. Sie ist Radio- und Zeitungsjournalistin und Autorin von Romanen und Kurzgeschichten. Ihr erster Roman Saman wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem niederländischen Prinz-Claus-Award. Nachdem drei wichtige Nachrichtenmagazine von Suharto verboten wurden, schloss sie sich aus Protest der >Allianz unabhängiger Journalisten< an.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rezensentin Angela Schader hat Ayu Utamis Doppelroman mit gemischten Gefühlen gelesen. Sowohl "Saman" als auch "Larung" überzeugen zwar durch Fantasie, Experimentierfreude und Mut im Umgang mit Themen, die in Indonesien nach wie vor prekär sind, versichert die Kritikerin. Allerdings hätte sich eher die Form einer Erzählsammlung angeboten, glaubt Schader: Sie folgt hier vier indonesischen Freundinnen, die sich zeitweise alle in New York treffen und sich jeweils auf ihre eigene Weise mit Geschlechterrollen, politischem Widerstand und Sexualität auseinandersetzen. Utami gelingt es nicht nur, in die immer noch verschwiegenen dunklen Bereiche des indonesischen Geschichtsverständnisses vorzudringen, sondern auch die Tabus der sexuell konservativen Gesellschaft zu brechen, schreibt die Rezensentin. Schade, dass das Romangeschehen bisweilen ein wenig zu "verworren" erscheint, klagt die Kritikerin, denn auch Utamis Vorstellungskraft und ihr Verdienst, die brüchige Komplexität Indonesiens sichtbar zu machen, haben Schade ausgesprochen gut gefallen.

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