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"Keine Ahnung, wie ich das Abitur geschafft habe", wundert sich die Apothekertochter, die "Schlaf- und Beruhigungsmittel schluckte wie jemand, der sowieso bald stirbt und der sich bloß noch über die finalen Schmerzen hinweghilft". In der Disko Sitrone, einem Ort, an dem sie "lieber unglücklich war als an allen anderen Orten", durchtanzt sie die Nächte, aufputschendes Ephedrin bringt sie jetzt in ganz andere Aggregatzustände. "Ich hätte Wünsche und Ziele haben sollen", sagt sie, "doch für mich war die Zukunft bloß ein Feind mehr, der es auf mich abgesehen hatte."…mehr

Produktbeschreibung
"Keine Ahnung, wie ich das Abitur geschafft habe", wundert sich die Apothekertochter, die "Schlaf- und Beruhigungsmittel schluckte wie jemand, der sowieso bald stirbt und der sich bloß noch über die finalen Schmerzen hinweghilft". In der Disko Sitrone, einem Ort, an dem sie "lieber unglücklich war als an allen anderen Orten", durchtanzt sie die Nächte, aufputschendes Ephedrin bringt sie jetzt in ganz andere Aggregatzustände. "Ich hätte Wünsche und Ziele haben sollen", sagt sie, "doch für mich war die Zukunft bloß ein Feind mehr, der es auf mich abgesehen hatte."
  • Produktdetails
  • Suhrkamp Taschenbücher Nr.3035
  • Verlag: Suhrkamp
  • Artikelnr. des Verlages: 39535
  • 9. Aufl.
  • Seitenzahl: 167
  • Erscheinungstermin: 20. September 1999
  • Deutsch
  • Abmessung: 178mm x 110mm x 13mm
  • Gewicht: 111g
  • ISBN-13: 9783518395356
  • ISBN-10: 3518395351
  • Artikelnr.: 07903250
Autorenporträt
Karen Duve, geb. 1961in Hamburg, lebt mit einem Maultier, einem Pferd, einem Esel, zwei Katzen und zwei Hühnern auf dem Lande in der Märkischen Schweiz. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Inhaltsangabe
Keine Ahnung. 89/90. Besuch vom Hund. Der Indianer. Die Miami Dream Men Show. Die Strumpfhose. Obst und Gemüse. Märchen. Im tiefen Schnee ein stilles Heim
Rezensionen
"In den Erzählungen der Karen Duve verheben sich die Menschen an ihren inneren Brüchen, und sie stehen ständig vor Abgründen. Doch trotz aller Tragik fehlt Karen Duves Geschichten jegliche Sentimentalität: Der lakonische Ton, mit dem sie schreckliche Abstürze als banale Unvermeidlichkeiten beschreibt, ist unerhört." Stuttgarter Zeitung