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Begeisterte Reaktionen bei Lesern und Kritikern lösten die Gedichtbücher von Ulrike Almut Sandig aus, und so wird es auch mit ihren Geschichten sein, die nunmehr im Buch Flamingos erscheinen. Es ist nichts weniger als die Stimme einer neuen, ganz außergewöhnlichen Prosaautorin, die in der Welt der Lyrik bereits einen großen Namen besitzt und mit zahlreichen Preisen geehrt wurde, zuletzt 2009 mit dem Leonce-und-Lena-Preis. Ulrike Almut Sandigs Prosa ist so neu, so frisch, so außergewöhnlich und so außergewöhnlich gut. Mit bewundernswerter Sicherheit und Präzision setzt sie auf zweierlei: das…mehr

Produktbeschreibung
Begeisterte Reaktionen bei Lesern und Kritikern lösten die Gedichtbücher von Ulrike Almut Sandig aus, und so wird es auch mit ihren Geschichten sein, die nunmehr im Buch Flamingos erscheinen. Es ist nichts weniger als die Stimme einer neuen, ganz außergewöhnlichen Prosaautorin, die in der Welt der Lyrik bereits einen großen Namen besitzt und mit zahlreichen Preisen geehrt wurde, zuletzt 2009 mit dem Leonce-und-Lena-Preis. Ulrike Almut Sandigs Prosa ist so neu, so frisch, so außergewöhnlich und so außergewöhnlich gut. Mit bewundernswerter Sicherheit und Präzision setzt sie auf zweierlei: das Spiel mit der Erinnerung und die Gestaltungskraft der Phantasie, durchaus mit märchenhaften Zügen. Eine großartige neue Stimme, von der wir gewiss in den kommenden Jahren noch sehr viel zu erwarten haben: die Geburt einer Erzählerin. "Flamingos stehen in Gruppen, aber jeder Einzelne ist allein. Sie halten Abstand. Sie sind wachsam. Wir finden sie hässlich. Wir finden sie schön. Sie sehen aus, als würden sie brennen, aber das ist nicht wahr. Sie sehen aus, als wären sie nicht kaputt zu machen, aber auch das ist nicht wahr. Sie erwecken den Anschein, als wären sie gar nicht da. Sie sind aber da. Sie stehen mitten unter uns, und sie sind schwer. Doch auf der Oberfläche der seichten Gewässer laufen sie uns davon. Und dann fliegen sie auf."
  • Produktdetails
  • Verlag: Schoeffling + Co. / Schöffling
  • Seitenzahl: 171
  • Erscheinungstermin: Februar 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm x 135mm x 20mm
  • Gewicht: 300g
  • ISBN-13: 9783895611858
  • ISBN-10: 3895611859
  • Artikelnr.: 27970391
Autorenporträt
Ulrike Almut Sandig, 1979 geboren, aufgewachsen bei Riesa, lebt in Leipzig. Sie studierte Religionswissenschaft und Indologie sowie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Bisher erschienen die Gedichtbände Zunder (2005) und Streumen (2007), das Hörbuch der tag an dem alma kamillen kaufte (2006, gemeinsam mit Marlen Pelny) und das Hörspiel Hush little Baby (2008). Ihre Gedichte wurden vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Leonce-und-Lena-Preis 2009. Flamingos ist ihre erste Prosaveröffentlichung.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Von Haus aus Lyrikerin hat Ulrike Almut Sandig nun ihren ersten Erzählband vorgelegt und darin finden sich "mindestens sieben gute" Geschichten, formuliert Rezensent Rene Hamann positiv. Mit den weniger gelungenen hält sich Hamann gar nicht erst lange auf: Unter den guten gebe es sogar sehr gute, steigert er sein Lob. Oft sind es "Familiengeschichten, die anhand von Randfiguren erzählt" werden, beispielsweise "Hush Little Baby" über einen Jungen, dem der Zwillingsbruder abhanden kommt und der darüber gezwungenermaßen seine schizophrene Liebe auf den Jazz richtet, was ein bizarres Ende nimmt, so der Rezensent. Ein bisschen anstrengend findet Hamann Sandigs unverbrauchte und am Fantastischen ausgerichtete Prosa dann, wenn der Grad an Entrücktheit in Gespreiztheit abgleitet.

© Perlentaucher Medien GmbH
Von Haus aus Lyrikerin hat Ulrike Almut Sandig nun ihren ersten Erzählband vorgelegt und darin finden sich "mindestens sieben gute" Geschichten, formuliert Rezensent Rene Hamann positiv. Mit den weniger gelungenen hält sich Hamann gar nicht erst lange auf: Unter den guten gebe es sogar sehr gute, steigert er sein Lob. Oft sind es "Familiengeschichten, die anhand von Randfiguren erzählt" werden, beispielsweise "Hush Little Baby" über einen Jungen, dem der Zwillingsbruder abhanden kommt und der darüber gezwungenermaßen seine schizophrene Liebe auf den Jazz richtet, was ein bizarres Ende nimmt, so der Rezensent. Ein bisschen anstrengend findet Hamann Sandigs unverbrauchte und am Fantastischen ausgerichtete Prosa dann, wenn der Grad an Entrücktheit in Gespreiztheit abgleitet.

© Perlentaucher Medien GmbH