Kriegsende 1918 - Duppler, Jörg / Groß, Gerhard P.

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Achtzig Jahre nach dem Kriegsende hat die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg in Europa und in den USA eine Renaissance erfahren. Im vorliegenden Tagungsband des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes kommen Historiker aus dem In- und Ausland zu Wort, die sich mit der ganzen Bandbreite des ersten in Europa geführten `modernen¿ Krieges beschäftigen. So finden sich neben seit längerem erprobten Ansätzen zur Erforschung des `Großen Krieges¿ in diesem Band auch jüngste historiographische Zugänge, die mit Blick auf das Kriegsgeschehen mentalitätsgeschichtliche Fragestellungen aufgreifen.…mehr

Produktbeschreibung
Achtzig Jahre nach dem Kriegsende hat die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg in Europa und in den USA eine Renaissance erfahren. Im vorliegenden Tagungsband des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes kommen Historiker aus dem In- und Ausland zu Wort, die sich mit der ganzen Bandbreite des ersten in Europa geführten `modernen¿ Krieges beschäftigen. So finden sich neben seit längerem erprobten Ansätzen zur Erforschung des `Großen Krieges¿ in diesem Band auch jüngste historiographische Zugänge, die mit Blick auf das Kriegsgeschehen mentalitätsgeschichtliche Fragestellungen aufgreifen.
  • Produktdetails
  • Beiträge zur Militärgeschichte Nr.53
  • Verlag: De Gruyter Oldenbourg / Gruyter, de Oldenbourg
  • Seitenzahl: 432
  • Erscheinungstermin: 13. Oktober 1999
  • Deutsch
  • Abmessung: 250mm x 174mm x 35mm
  • Gewicht: 813g
  • ISBN-13: 9783486564433
  • ISBN-10: 3486564439
  • Artikelnr.: 08396708
Inhaltsangabe
Einleitung: Jörg Duppler
Alexandre Adler
Bruno Thoß Die militärischen Operationen der Mittelmächte an der Westfront 1918: Rüdiger Schütz
Dieter Storz
Wolfgang Etschmann Die militärischen Operationen der Entente an der Westfront 1918: Hew Strachan
J.P. Harris
André Bach
Edward M. Coffman Der Alltag des Krieges. Die Front: Gerd Krumeich
Benjamin Ziemann
Klaus Latzel
André Bach
Michael Epkenhans Der Alltag des Krieges. Die Heimat: Jean-Jaques Becker
Christoph Jahr
Volker Ullrich
Francois Cochet
Sabine Behrenbeck
Gabriele Werner Das Kriegsende. Die unbewältigte Erinnerung: Winfried Baumgart
Gerhard P. Groß
Bernd Ulrich
Dr. Salewski/F. Krüger
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Johannes Hürter fand in diesem Sammelband über das Ende des Ersten Weltkriegs aus der Sicht der deutschen Generäle, aber auch der einfachen Soldaten, offensichtlich eine sehr inspirierende Lektüre. Er weist einerseits auf die Beiträge von Dieter Storz und Michael Epkenhans hin, die die letzte Offensive des deutschen Heeres an der Westfront aus der Perspektive des Generalstabs schildern - sie sollte eigentlich zum "Siegfrieden" führen und endete dann in einer "unverantwortlichen `Konkursverschleppung`". Und andererseits spricht Hürter über die Beiträge von Benjamin Ziemann und Klaus Latzel, die die Auswirkungen der fehlgeschlagenen Offensive und die Niederlage vom November 1918 "von unten" schildern - mit all den bekannten Folgen für die kollektive Psyche der Deutschen. Der Band zeigt für Hürter, wie wichtig eine "vergleichende" Militärhistorie ist und wie sehr auch mentalitätsgeschichtliche Ansätze einfließen sollten. Er wünscht sich am Ende seiner Kritik eine Darstellung der ganzen Epoche der Weltkriege aus ähnlicher vergleichender Sicht.

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