Why Does History Matter to Philosophy and the Sciences? - Krüger, Lorenz
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Wie sind Philosophie und Philosophiegeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie aufeinander bezogen? Diese Auswahl von Essays von Lorenz Krüger (1932-1994) präsentiert exemplarische Studien zur Philosophie John Lockes und Immanuel Kants, zur Geschichte der Physik, sowie zu den Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erklärung und einer realistischen Auffassung von Wissenschaft und Wahrheit. In Auseinandersetzung mit führenden philosophischen Richtungen des 20. Jahrhunderts präsentiert Krüger neue und originelle Argumente für ein vertieftes Verständnis von Kontinuität und…mehr

Produktbeschreibung
Wie sind Philosophie und Philosophiegeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie aufeinander bezogen? Diese Auswahl von Essays von Lorenz Krüger (1932-1994) präsentiert exemplarische Studien zur Philosophie John Lockes und Immanuel Kants, zur Geschichte der Physik, sowie zu den Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erklärung und einer realistischen Auffassung von Wissenschaft und Wahrheit. In Auseinandersetzung mit führenden philosophischen Richtungen des 20. Jahrhunderts präsentiert Krüger neue und originelle Argumente für ein vertieftes Verständnis von Kontinuität und Dynamik wissenschaftlicher Theorieentwicklung. Daraus ergeben sich bedeutsame Konsequenzen für den Anspruch der Wissenschaften, die Wirklichkeit auf rationale Weise zu verstehen. Die Fallstudien werden ergänzt durch grundsätzliche Überlegungen zum Verhältnis zwischen der Philosophie, den Wissenschaften und ihrer gemeinsamen Geschichte.
  • Produktdetails
  • Quellen und Studien zur Philosophie Bd.66
  • Verlag: De Gruyter
  • Reprint 2012
  • Seitenzahl: 275
  • Erscheinungstermin: 16. Februar 2005
  • Englisch
  • Abmessung: 240mm x 162mm x 22mm
  • Gewicht: 540g
  • ISBN-13: 9783110180428
  • ISBN-10: 3110180421
  • Artikelnr.: 12588487
Autorenporträt
Lorenz Krüger (1932-1994) lehrte als Professor für Philosophie an der Universität Bielefeld, an der Freien Universität Berlin und an der Universität Göttingen. Er leitete seit 1992 das "Zentrum für Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie" in Berlin und wurde 1993 als einer der drei Gründungsdirektoren des Max-Planck-Instituuts für Wissenschaftsgeschichte berufen.
Inhaltsangabe
Did Kant Aim to Prove the Completeness of the Table of Judgments? (1968) · Was John Locke an Empiricist? (1970) · Matter For Us and in Itself - What Are Primary Properties? (1989) · Intertheoretic Relations as a Tool for the Rational Reconstruction of Scientific Development (1980) · Reduction as a Problem: Some Remarks on the History of Statistical Mechanics from a Philosophical Point of View (1980) · Are Statistical Explanations Possible? (1976) · Causality and Freedom (1992) · How Philosophy and Science Came to Differ (1988) · Does Progress in Science Lead to Truth? (1991) · Has the Correspondence Theory of Truth Been Refuted? From Gottlob Frege to Donald Davidson (1995) · Why Do We Study the History of Philosophy? (1984)
Rezensionen
Besprechung von 04.03.2000
Handlich gedacht
Essay-Bände, auch für unterwegs
Ganze Tage in den Büchern – entfährt es dem Autor, als er in seiner Einführung darauf zu sprechen kommt, warum in zahllosen Bibliotheken, Buchläden und Privathaushalten so viele Werke stehen, „die etwas beschreiben, was nicht existiert” und warum solche Beschreibungen so viele Menschen interessieren. Die alte Debatte also, über Literatur und ihre Wahrheit, ihre Wirklichkeit – da will man weiterlesen und sich mit dem Autor, dem Germanisten Burghard Damerau, auseinandersetzen, weshalb es dennoch diese Bücher sind, die uns die Wirklichkeit erschließen und warum wir „ohne Bücher nicht sein wollen”.
Damerau setzt in seinem Buch „Literatur und andere Wahrheiten” beim Leser Vergnügen voraus am argumentativen Pro und Contra. Und die Reihe des Aufbau-Verlags, in der es erschien, kommt all jenen entgegen, deren Lust am Sinnieren durch Zeitmangel nicht immer zum Zuge kommt. Man kann die handlichen Bändchen bequem in die Tasche stecken, man liest sie an und findet schnell den roten Faden der Argumentation. Kein Digest-Fastfood also, sondern eine Aufforderung zum nachdenklichen Gründlichsein.
Solche Nachdenklust wird auch in den Ausführungen der Literaturwissenschaftlerin Gertrud Lehnert über die Inszenierung des Privaten im öffentlichen Raum gefördert. Sie beschreibt den Umgang der Medien mit uns, die wir uns zur Schau stellen im öffentlichen Raum, sie beschreibt die Gründe dieser Verfügbarkeit und Vermarktung und ihre Geschichte, vom 18. Jahrhundert bis zur globalen Gesellschaft heute.
Das Thema Heimat greift Thomas E. Schmidt auf, der sich mit Leichtigkeit und Last des Herkommens auseinandersetzt. Blut und Boden, Landsmannschaften, Heimatbegriff in der DDR sind einige Stichworte. Und in einer kurzen, aufschlussreichen Gegenüberstellung geht der Autor anfangs auf zwei Kontrastpersonen ein und ihre ganz unterschiedlichen Heimatgefühle, die typisch sind für uns Heutige.
Beklommen und neugierig macht Michael S. Cullens Frage: Wo liegt Hitler? Cullen, aus New York stammender Historiker und Journalist, hat sich intensiv mit der Berliner Stadt- und Kulturgeschichte befasst. Er geht dem komplexen Thema des öffentlichen Erinnerns und des kollektiven Vergessens nach, beispielorientiert und prägnant.
Zehn Titel sind erschienen, zwei neue kommen in diesen Wochen hinzu (der eine: Die Leserin. Das erotische Verhältnis der Frauen zur Literatur!). Das sind gute Aussichten – auf schöne Tage mit kleinen Büchern.
BIRGIT WEIDINGER
Die besprochenen Bände der Reihe „Essays” sind erschienen im Aufbau Verlag, Berlin 1999. Jeder Band hat ungefähr 120 Seiten, Preis pro Band 24 Mark.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
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