Erdbeden - Instabilität von Megastädten - Fuchs, Karl; Wenzel, Friedemann
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Während die Zahl und die Stärke der Erdbeben und damit die von ihnen ausgehende Gefahr auf dem Planet Erde im Mittel über die vergangenen Jahrhunderte und auch heute unverändert ist, nimmt doch das Risiko des Schadens durch Erdbeben z.Zt. stark zu. Besonders die anwachsende Konzentration der Bevölkerung und die Werte in Gebieten, die von Erdbeben betroffen sind, führt bei gleichbleibender Gefährdung zu exponentiell anwachsenden Schäden. Wenn sich die Erdbeben nicht vorhersagen lassen, so lassen sich die voraussichtlichen Schäden bei den zu erwartenden Erdbeben mit hoher Genauigkeit abschätzen…mehr

Produktbeschreibung
Während die Zahl und die Stärke der Erdbeben und damit die von ihnen ausgehende Gefahr auf dem Planet Erde im Mittel über die vergangenen Jahrhunderte und auch heute unverändert ist, nimmt doch das Risiko des Schadens durch Erdbeben z.Zt. stark zu. Besonders die anwachsende Konzentration der Bevölkerung und die Werte in Gebieten, die von Erdbeben betroffen sind, führt bei gleichbleibender Gefährdung zu exponentiell anwachsenden Schäden. Wenn sich die Erdbeben nicht vorhersagen lassen, so lassen sich die voraussichtlichen Schäden bei den zu erwartenden Erdbeben mit hoher Genauigkeit abschätzen und daraus Maßnahmen zur Schadensminderung in den gefährdeten Gebieten ableiten. Eine enge Zusammenarbeit von Geowissenschaftlern und Ingenieuren zur Optimierung der Minderungsmaßnahmen ist dringend erforderlich. Die Einrichtung von Frühwarnsystemen können zu erheblichen Minderung der Schäden an Leben und Werten führen.
Mit den oben zitierten Worten eroffnete der Staatsprasident von Uganda, Yoweri Kaguta Musevani (1997), die Konferenz iiber das Management von Erdbeben katastrophen in Entwicklungslandern in Kampala. Diese Satze umreiBen kurz und biindig das Problem, das sich schon heute und im wachsenden MaBe fUr das nachste Jahrhundert abzeichnet und welches das Thema des heutigen Vortrags ist. Unser Verhiiltnis zu Erdbeben als Naturgewalt hat sich iiber die letzten Jahr tausende bis Jahrhunderte erheblich geandert. Erdbeben gehOren zu den Naturge walten, die yom Menschen nicht kontrolliert werden konnen und die dazu ohne Vorankiindigung auftreten. Man kann vor ihnen nicht davonlaufen wie vor einem Vulkanausbruch oder einem Hurrikan, die sich in der Regel geniigend vorher ankiindigen. Daher lag es nahe, Erdbeben als Ausdruck eines gottlichen Willens zu verstehen. Dies findet man in fast allen Kulturkreisen in Erdbebengebieten. Aus Celebes, dem heutigen Sulawesi, stammt die Darstellung (Abb. 1) der fol genden mythologischen Erzahlung (Ritsema, 1972). Maradika Pudu, der Erdgeist ist von Atala, dem Herrn des Himmels, beauf tragt worden, in der Erde zu sitzen und sie von Zeit zu Zeit beben zu lassen, urn die Leute zu erinnern, Atala nicht zu vergessen. Daher hat Maradika Pudu eine Wasserschiissel vor sich. Wenn er seinen kleinen Finger hinein taucht, gibt es ein kleines Beben; ... Sobald ein Erdbeben verspiirt wird, sollen Leute rufen "Herr wir sind hier".
  • Produktdetails
  • Schriften der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Heidelberger Akademie der Wissenschaft Nr
  • Verlag: Springer, Berlin
  • 2000.
  • Seitenzahl: 52
  • Erscheinungstermin: 26. Juli 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 235mm x 155mm x 3mm
  • Gewicht: 124g
  • ISBN-13: 9783540673217
  • ISBN-10: 3540673210
  • Artikelnr.: 09029281
Autorenporträt
Karl Fuchs, MinRat iR, war bis Ende 1996 im BMF Leiter der für Zollpolitik und Zollverfahren zuständigen Abteilung und stellvertretender Leiter der Integrations- und Zollsektion; während der österreichischen Beitrittsverhandlungen war ihm die Koordinierung des Zollbereichs anvertraut; tätig als Seminarreferent und Fachautor.
Inhaltsangabe
Zusammenfassung.- Der bebende Planet.- Plattentektonik.- Klassische Erdbebenkatastrophen.- IDNDR - Dekade.- Erdbeben-Risiko.- Schadensszenario Los Angeles.- Megastädte.- Politische Minimalpläne für Megacities.- Neues Katastrophenmanagement.- Die seismische Gefahren-Wirkungskette.- Schluß: Gefahr - Gewöhnung.- Literatur.