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One of the very best must-read novels of all time - with a new introduction by Roddy Doyle'Le Guin's storytelling is sharp, magisterial, funny, thought-provoking and exciting, exhibiting all that science fiction can be' EMPIRE MAGAZINE

Produktbeschreibung
One of the very best must-read novels of all time - with a new introduction by Roddy Doyle'Le Guin's storytelling is sharp, magisterial, funny, thought-provoking and exciting, exhibiting all that science fiction can be' EMPIRE MAGAZINE
  • Produktdetails
  • S.F. Masterworks
  • Verlag: Orion Publishing Co
  • Seitenzahl: 336
  • Erscheinungstermin: 3. Oktober 2019
  • Englisch
  • Abmessung: 198mm x 128mm x 27mm
  • Gewicht: 240g
  • ISBN-13: 9781473228412
  • ISBN-10: 1473228417
  • Artikelnr.: 57942479
Autorenporträt
Ursula K. Le Guin is one of the finest writers of our time. Her books have attracted millions of devoted readers and won many awards, including the National Book Award, the Hugo and Nebula Awards and a Newbery Honor. Among her novels, The Left Hand of Darkness, The Dispossessed and the six books of Earthsea have attained undisputed classic status; and her recent series, the Annals of the Western Shore, has won her the PEN Center USA Children's literature award and the Nebula Award for best novel. In 2014 Ursula Le Guin was awarded the National Book Foundation Medal for Distinguished Contribution to American Letters. She lived in Portland, Oregon, until she passed away in January 2018. Read more at http://sf-encyclopedia.com/entry/le_guin_ursula_k
Rezensionen
"This novel, by a celebrated Hungarian poet, depicts the world of his childhood...The narrator, a young boy whose family is shunned-it was once wealthy and is suspected of being Jewish-endures beatings, hunger, and taunts with the fatalism of someone who has never known anything else." New Yorker

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 14.10.2001

SCIENCE FACTION
Erzählungen von gestern mit den Themen von heute

Die Utopie der völligen Gleichberechtigung aller Menschen ist seit je das Thema der Zukunftsliteratur, ja sie hat dort sogar ihre eigentliche Heimat. Sie ist auch der Gegenstand von Ursula K. LeGuins Roman "Planet der Habenichtse".

In dem 1974 erschienenen Buch löst die Bewegung der Odonier auf dem erdähnlichen Planeten Urras beinahe einen Bürgerkrieg aus. Die geistige Führerin der Bewegung protestiert gegen die Ungleichheit zwischen arm und reich, zwischen Macht und Machtlosigkeit.

Kommt uns das Motiv bekannt vor?

Nun aber die überraschende Wende, ganz im Stil der Science-fiction: Um einen Umsturz zu verhindern, bietet die Regierung den Odoniern den kargen, aber zum Überleben ausreichenden Mond Anarres als Refugium an. Hier gründen die Odonier eine Gesellschaft, die auf völliger Gleichheit und Anarchie ohne Regierung und Geld beruht. Selbst ihre Sprache wird neu entworfen und kennt keine Worte für "mein" und "dein".

Ausnahmsweise gelingt das utopische Experiment. Im Laufe von sieben Generationen entsteht eine vollkommene Gesellschaft, in der die Gleichheitsutopien wirklich geworden sind. 170 Jahre lang herrscht außer begrenzten Handelsbeziehungen kein Kontakt zwischen Urras und Anarres, bis der odonische Physiker Shevek, der an einer Formel zur Überbrückung des Raumes zwischen den Sternen arbeitet, vom ehemaligen Heimatplaneten eingeladen wird, um dort zu forschen.

Zuerst überwältigt vom Reichtum des immer noch in Nationen gespaltenen Urras, lernt er Dinge wie Besitz und Macht kennen und die Angst, das Mißtrauen und die Empörung, die sie bei den Menschen auslösen. Er vergleicht und stellt fest: Die odonische Gesellschaft ist zwar materiell arm, aber lebenswerter als das auf Hierarchie, Besitz, Neid und Wettbewerb basierende Zusammenleben auf Urras. Befriedigt kehrt Shevek auf seinen wüstenartigen Mond zurück.

LeGuins "Planet der Habenichtse" ist eindrucksvoll, weil das Buch ein altes Thema neu präsentiert. Gute Science-fiction lotet Varianten der Zukunft aus und wirft dabei Fragen auf, die aus Vergangenheit und Gegenwart stammen. Woher auch sonst?

Wolfgang Treß

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