Kognition und Emotion in der frühkindlichen Entwicklung - Kaufmann-Hayoz, Ruth
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In diesem Kapitel wird ein kurzer Ueberblick tiber die verschiedenen Erscheinungsweisen von psychophysischer Erregung und deren Beeinflus sungsmoglichkeiten gegeben. Es wird deutlich, dass es sich urn viel schichtige Prozesse handelt, die sich gleichzeitig auf der physiologi schen Ebene und auf der Ebene des verhaltens und Erlebens abspielen. Kapitel 4 Die Bewaltigunq von neuen Situationen: Bin Verlaufsmodell Wahrend des ganzen menschlichen Lebens, beginnend im fruhen Sauglings alter, ist die Auseinandersetzung mit neuen Ereignissen und ungewohnten Situationen eine stets wiederkehrende…mehr

Produktbeschreibung
In diesem Kapitel wird ein kurzer Ueberblick tiber die verschiedenen Erscheinungsweisen von psychophysischer Erregung und deren Beeinflus sungsmoglichkeiten gegeben. Es wird deutlich, dass es sich urn viel schichtige Prozesse handelt, die sich gleichzeitig auf der physiologi schen Ebene und auf der Ebene des verhaltens und Erlebens abspielen. Kapitel 4 Die Bewaltigunq von neuen Situationen: Bin Verlaufsmodell Wahrend des ganzen menschlichen Lebens, beginnend im fruhen Sauglings alter, ist die Auseinandersetzung mit neuen Ereignissen und ungewohnten Situationen eine stets wiederkehrende Notwendigkeit. Es sind Situatio nen, die sich durch einen Aufgabencharakter auszeichnen, weil angepass tes Handeln nicht unmittelbar aus reflektorischen oder automatisierten Reaktionen resultiert, sondern erst durch Planung und Auswahl zustande kommt. Die Auseinandersetzung mit solchen Situationen hat einerseits eine affektive Komponente, indem das neue Ereignis eine Unterbrechung im Handlungsfluss
bewirkt und Erregung oder Spannung erzeugt. Je nach auslosendem Ereignis und Verlauf der Auseinandersetzung treten Emotio nen wie Neugier, Angst, Stolz, Spannung, Ueberraschung oder Schrecken auf. Andererseits liegt eine kognitive. Komponente darin, indem das neue Ereignis zunachst ein unbestimmtes Ereignis ist: seine Beziehung zu Bekanntem, seine Einordnung in die bestehenden Wissensstrukturen ist noch nicht erfolgt, und infolgedessen ist auch eine Antizipation seines Fortganges nicht moglich. Damit angepasstes Verhalten moglich wir- und letzten Endes das Ueberleben gewahrleistet ist - ist es wichtig, dass die Erregung in solchen Situationen reguliert werden kann und sich auf einem Niveau einstellt, das die kognitive Bewaltigung der Situation bzw. die Losung der Aufgabe erlaubt.
  • Produktdetails
  • Lehr- und Forschungstexte Psychologie Bd.39
  • Verlag: Springer, Berlin
  • 1991.
  • Seitenzahl: 212
  • Erscheinungstermin: 8. Februar 1991
  • Deutsch
  • Abmessung: 242mm x 170mm x 11mm
  • Gewicht: 368g
  • ISBN-13: 9783540534921
  • ISBN-10: 354053492X
  • Artikelnr.: 26013371
Inhaltsangabe
1 Kognition und Emotion: Ein allgemeiner Ueberblick.- 1.1. Die Begriffe.- 1.2. Das Verhältnis zwischen Kognition und Emotion.- 1.2.1. Emotionen beeinflussen kognitive Prozesse.- 1.2.2. Kognitionen determinieren die Entstehung von Emotionen.- 1.2.3. Interaktive Konzepte.- 1.2.4. Dynamik und Struktur des Verhaltens.- 1.3. Zusammenfassung.- 2 Kognition und Emotion in der Entwicklung.- 2.1. Die Untersuchung kognitiver und emotionaler Prozesse im Säuglingsalter.- 2.2. Moderne Theorien der emotionalen Entwicklung.- 2.2.1. Die Theorie der diskreten Emotionen von Izard.- 2.2.2. Die Theorie von Sroufe.- 2.3. Zusammenfassung.- 3 Erregung, Aktivierung, Spannung.- 3.1. Erscheinungsweisen von Erregung.- 3.1.1. Zentralnervöse Erscheinungsweisen.- 3.1.2. Periphere autonom-vegetative Erscheinungsweisen.- 3.1.3. Erscheinungsweisen im Verhalten und Erleben.- 3.2. Steuerung und Beeinflussung von Erregung.- 3.2.1. Endogene oder spontane Schwankungen.- 3.2.2. Beeinflussung durch sensorische Stimulation.- 3.2.3. Beeinflussung durch mentale Aktivität.- 3.3. Zusammenfassung.- 4 Die Bewältigung von neuen Situationen: Ein Verlaufsmodell.- 5 Erregungsmodulation im Säuglingsalter.- 5.1. Endogene Erregungsmodulation: Verhaltenszustände.- 5.2. Erregungsmodulation durch sensorische Stimulation.- 5.2.1. Phasische Reaktionen auf kurze Reize.- 5.2.2. Die Wirkung gleichförmiger Stimulation.- 5.3. Erregungsmodulation durch mentale Aktivität.- 5.3.1. Grundsätzliche Ueberlegungen.- 5.3.2. Empirische Untersuchungen:.- Wahrnehmung als Strukturierungsvorgang.- Die Diskrepanzhypothese von Aufmerksamkeit und affektivem Ausdruck.- Eigene Arbeiten.- 5.4. Erregungsmodulation in der sozialen Interaktion.- 5.5. Aktive Regulation der Erregung.- 5.5.1. Abwenden des Blickes.- Allgemeines.- Regulative Funktion der Blickabwendung.- 5.5.2. Verhaltensweisen der Selbstberuhigung.- 5.5.3. Ausleben der Spannung.- 5.6. Zusammenfassung.- 6 Verhalten in neuen Situationen: Kontinuität der Entwicklung und individuelle Unterschiede.- 6.1. Dimensionen der Entwicklung.- 6.2. Individuelle Unterschiede.- 6.2.1. Meilis Längsschnitt-Untersuchungen.- 6.2.2. "Behavioral Inhibition" im Kleinkindalter.- 6.2.3. Zentrale Wahmehmungsstörungen im Vorschul- und frühen Schulalter.- 6.2.4. Frühkindlicher Autismus.- 6.2.5. Pathologische Aengste und Zwänge.- 6.3. Zusammenfassung.- Schlussbemerkungen.- Anmerkungen.- Namenverzeichnis.- Quellenangaben.