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Trixi und Walter sind lange verheiratet. Er arbeitet in einer Werbeagentur, sie will Dokumentarfilme fürs Fernsehen machen, die jedoch auf mäßiges Interesse stoßen. "Luxusprobleme!", denkt Walter, denn er trägt nicht nur den harten Alltag auf den Schultern, sondern bemerkt auch als Einziger, wie die Wirtschaftskrise die Welt in einen Zirkus verwandelt hat. Wie kann er der weltfremden Bildernärrin endlich beibringen, dass uns das Wasser bis zum Halse steht? Mit Sprachwitz und spielerischer Ironie erzählt Lars Brandt die Geschichte eines Paars, das sich zur Wirtschaftskrise noch seine eigene erschafft.…mehr

Produktbeschreibung
Trixi und Walter sind lange verheiratet. Er arbeitet in einer Werbeagentur, sie will Dokumentarfilme fürs Fernsehen machen, die jedoch auf mäßiges Interesse stoßen. "Luxusprobleme!", denkt Walter, denn er trägt nicht nur den harten Alltag auf den Schultern, sondern bemerkt auch als Einziger, wie die Wirtschaftskrise die Welt in einen Zirkus verwandelt hat. Wie kann er der weltfremden Bildernärrin endlich beibringen, dass uns das Wasser bis zum Halse steht? Mit Sprachwitz und spielerischer Ironie erzählt Lars Brandt die Geschichte eines Paars, das sich zur Wirtschaftskrise noch seine eigene erschafft.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hanser
  • Seitenzahl: 224
  • Erscheinungstermin: 2. Februar 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm
  • Gewicht: 348g
  • ISBN-13: 9783446238503
  • ISBN-10: 3446238506
  • Artikelnr.: 34520612
Autorenporträt
Brandt, Lars
Lars Brandt, 1951 in Berlin geboren, lebt in Bonn. Er ist Filmemacher, bildender Künstler und Autor. 2001 erschien H.C. Artmann - Ein Gespräch, 2006 folgte im Hanser Verlag Andenken, 2008 der Roman Gold und Silber und 2012 Alles Zirkus.
Rezensionen
Besprechung von 14.02.2012
Wieso willst du unbedingt nach Korfu?
Wenn durch Zauberhand aus einem Nichts ein Problem wird: In seinem Roman „Alles Zirkus“ schickt Lars Brandt ein Paar auf den Krisen-Parcours
Wie sehr man auch liebt, „zum eigentlichen Geschehen im Kopf des anderen hat niemand Zutritt“, denkt Walter Tomm, einer der beiden Helden dieses klugen Romans über ein auseinanderdriftendes Paar, während er schlaflos neben seiner Frau liegt und ihr „leise-lustvolles Stöhnen“ vernimmt. Was im Leben zu allerlei Unbill führen kann, wird beim Lesen zum Vergnügen. Denn als Leser dürfen wir in beide Köpfe blicken. Und so wissen wir, dass nicht nur er, sondern auch sie unter der Entfremdung leidet, während jeder dem anderen unterstellt, er nehme die Krise gar nicht wahr.
„Alles Zirkus“ ist ein ebenso realistischer wie spielerischer Roman, streng komponiert und doch nicht kalt. Zunächst scheint er eher harmlos daherzukommen, seine Sprache ist ziemlich schlicht. Dann aber verdichten sich die Motive zu einem feinen Netz. Welches Bild wir in den Augen desjenigen abgeben, den wir lieben, ist eines davon. Und dass schon kleine Auslöser genügen, um große Probleme in Gang zu bringen. Die Vertrauenskrise eines Paars in mittleren Jahren verbindet sich relativ elegant mit der Wirtschaftskrise des Jahres 2009.
Der vierundfünfzigjährige Walter arbeitet als Kreativdirektor in einer Werbefirma, seine knapp zehn Jahre jüngere Frau Trixi stammt aus Südtirol und versucht Geld für einen Dokumentarfilm über den Maler Richard Lindner aufzutreiben. Kennengelernt haben sie sich einst in einem Münchner Kino. Er war Maschinenbauingenieur, sie Filmstudentin, die Nächte waren lang und aufregend. Mit der Werbeagentur, für die Walter mittlerweile arbeitete, zogen sie in eine Provinzstadt am Oberrhein: weniger Kneipen, keine Freunde, nur eine große Wohnung, in der Bob, der Kater, meist alleine beleidigt herumschleicht.
Anders als dem Leiter der Agentur, der lässig und cool bleibt, macht die schlechter werdende Auftragslage Walter zu schaffen. Sie überlagert sich mit der Verdüsterung seines Gemüts, die paranoide Züge annimmt. Trixi gehen seine „apokalyptischen Stimmungsberichte aus dem Innenleben der Weltwirtschaft“ ziemlich auf die Nerven. Sie hält sein „bitteres Gerede“ für reine „Kraftvergeudung“, denn sie geht völlig anders mit den Gegebenheiten um. Sie ist eine Kämpfernatur, die Widerstände für normal hält. Wie immer hat sie auch für dieses Filmprojekt eigens eine Wohnung angemietet. Sie liest, plant, schreibt. Irgendwie wird sich ein Geldgeber finden.
So weit die Fakten. Aber was sind schon Fakten? Der Reiz dieses Romans besteht vor allem darin, dass er schnell zwischen den Innenwelten der beiden Protagonisten hin und her springt. Das Ehe-Porträt, das er entwirft, gleicht einem kubistischen Gemälde. Und er überblendet es geschickt mit der Bildwelt des 1901 in Hamburg geborenen, 1933 in die USA emigrierten Malers Richard Lindner, dessen Werk die grotesken Elemente der Neuen Sachlichkeit mit der leuchtenden Farbigkeit amerikanischer Werbeästhetik verbindet.
Trixi ist vor allem davon begeistert, wie die „emblematische Vordergründigkeit“ seiner Bilder, die häufig Frauen in Korsetts und Zirkus-Szenen zeigen, in „menschliche Tiefe“ umschlägt. Doch mit ihrer Sicht kann sie weder bei Fernseh-Redakteuren landen, denen der aktuelle Bezug des in Vergessenheit geratenen Künstlers fehlt, noch bei Walter. Er wundert sich nicht, dass sich niemand für Lindner interessiert. Allerdings weiß er um Trixis Verletzlichkeit in diesen Dingen und würde ihr „nie auch nur andeutungsweise zu verstehen geben, welch traurigen Eindruck all die halbnaiven Darstellungen grotesk übertriebener Körperlichkeit auf ihn machen“.
Während die beiden um das verlorene Zusammengehörigkeitsgefühl ringen – mal will sie ihn mittags zum Lunch überreden und er hat keine Zeit, mal schlägt er einen Kurzurlaub auf Korfu vor und sie reagiert verärgert, er nehme ihre Arbeit wohl nicht ernst –, kann der Leser erkennen, dass sie noch eine Menge miteinander zu tun haben, auch wenn sie kaum noch miteinander reden. Fast jede Nacht träumt Walter, er habe sich in einen Clown verwandelt. Das ist ihm völlig unerklärlich und peinigt ihn. Ist er ein solcher Popanz geworden, eine Witzfigur, die nur noch eines perfekt beherrscht, nämlich lächerlich zu sein? Der Leser dagegen sieht, dass die Bilder, mit denen sich seine Frau beschäftigt, auch ihn nicht in Ruhe lassen, obwohl er behauptet, sie gingen ihn nichts an. Als er eines Tages von einem Institut für Diskrete Mathematik ein Schreiben erhält, das ein Clownskopf ziert, ist seine Fassung dahin. In erklärbaren Zufällen sieht er nur noch Zeichen.
Auch mit dem Leser treibt der Roman sein Spiel. Mit dem Auftauchen eines Fremdenlegionärs aus Walters Vergangenheit als Ingenieur scheint alles auf einen Showdown zuzulaufen. Und doch hat uns der Autor, der außerdem Maler und Filmemacher ist, nichts anderes vorgeführt als das eindrucksvolle Schauspiel, „mit welcher Anschaulichkeit ein alchimistischer Prozess verläuft, der ein Nichts in Substanz verwandelt“.
Wie sich Gereiztheiten, kleine Ärgernisse und Unterstellungen zu einem Berg wechselseitiger Vorwürfe auftürmen, der umso weniger abgetragen werden kann, je mehr sich die beiden Partner in ihre Innenwelten zurückziehen, das zeigt dieser fein gearbeitete Roman auf unterhaltsame Weise. Nach dem eher ungeschickt erzählten Romandebüt "Gold und Silber" ist der zweite Roman des 1951 in Berlin geborenen Schriftstellers erstaunlich souverän. Sein Ton nüchterner Anteilnahme erinnert an den autobiographischen Essay „Andenken“ über das Verhältnis zu seinem Vater Willy Brandt, mit dem Lars Brandt vor sechs Jahren zum Autor wurde. MEIKE FESSMANN
LARS BRANDT: Alles Zirkus. Roman. Hanser Verlag, München 2012. 224 Seiten, 18,90 Euro.
Im Wirtschaftsleben wie im
Paarleben sind die tiefen Krisen
häufig Vertrauenskrisen
Wer in allem böse Zeichen sieht,
den kann auch ein
Clownsbild nicht erheitern
In „Alles Zirkus“, dem neuen Roman von Lars Brandt (oben), ist die weibliche Hauptfigur fasziniert von den Bildern des Malers Richard Lindner (links: „Rear Window“ aus dem Jahr 1971). Aber sie bleibt mit ihrer Begeisterung allein.
Fotos: Regina Schmeken (oben); Lindner, Richard Bridgemanart; VG Bildkunst, Bonn 2012 (links)
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Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Sehr genau seziert Samuel Moser diese Beziehungsgeschichte von Lars Brandt, zu genau. Eigentlich hätten wir das Buch schon gelesen haben müssen, um solcherlei Kritik nachvollziehen zu können. Was die Filmerin Trixi und den Werber Walter eint und trennt, wie Walter in der Wirtschaftskrise den Boden unter den Füßen verliert, das alles findet Moser glaubwürdig und auktorial souverän dargestellt, mal ironisch mitfühlend, mal kalt mit dem Skalpell. Was genau daran zu viel Gewicht hat, was verkürzt erscheint, hat der Rezensent zwar sicher gut erkannt, nachvollziehbar ist das für uns aber nicht.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 11.03.2012
Gast in der eigenen Haut

Oktober 2009, die Wirtschaft und ein Ehepaar in der Krise: Lars Brandts neuer Roman "Alles Zirkus"

Wer Nacht für Nacht eine rote Pappnase trägt, egal wozu, wer sich in seinen wiederkehrenden Träumen gar genötigt fühlt, das Accessoire nach vorne zu ziehen und dann am Gummiband zurückschnellen zu lassen, der hat allen Grund, sich Sorgen zu machen. Oder ist es umgekehrt? Führen die Sorgen, die Walter Tomm tagsüber heimsuchen, zu diesen seltsamen Träumen?

Lars Brandt hat nach seinem großen Vater-Erinnerungsbuch "Andenken" (2006) und "Gold und Silber" (2008), der feinen Schilderung einer wahnhaften Dreiecksbeziehung in Künstlerkreisen, nun einen neuen Roman vorgelegt. "Alles Zirkus" beschreibt einige Tage im Oktober 2009, es geht darin um die gerade spürbar gewordenen Folgen der Wirtschaftskrise und um ein gutsituiertes Paar, das auseinanderdriftet.

Kennengelernt haben sie sich zwei Jahrzehnte zuvor im Programmkinosaal, heute dreht die 45-jährige Trixi Dokumentarfilme, die niemand mehr finanzieren will, während der neun Jahre ältere Walter früher sein Geld als Ingenieur verdiente und nun als Art Director in der Werbeagentur seines Freundes Mirko arbeitet. Und sich sorgt: Um seinen Arbeitsplatz und um die Frage, welche Kompromisse man bei der Wahl seiner Kunden noch eingehen muss, damit man in Krisenzeiten überlebt. Um Rechnungen, die einfach nicht bezahlt werden. Um Mirko, dessen Geschäftsgebaren wunderliche Züge zeigt und der die Zeichen an der Wand, die Walter überdeutlich sieht, mal weglächelt, mal mit einem Tobsuchtsanfall quittiert. Um die Freundschaft, die ihn einst mit seinem kahlgeschorenen Chef verband und von der nun nichts mehr übrig ist als ein kumpelhafter Ton, in dem sich alle möglichen Gemeinheiten sagen lassen. Um das Bild, das Trixi sich von der Welt macht und das so gar nicht zu den eigenen düsteren Einsichten passt. Und, damit aufs engste verbunden: um die Liebe zwischen Trixi und ihm.

Denn seine Frau, die ganz in ihrer Arbeit an einer Dokumentation über den deutsch-amerikanischen Maler Richard Lindner aufgeht, sieht sich mit noch ganz anderen Hindernissen konfrontiert, ohne an Walters Panik über den Zustand der Welt teilzuhaben. Tapfer erläutert sie immer wieder, dass sie keinen weiteren Film über ein Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung drehen möchte, sondern einen Künstler zeigen will, der erst in New York zu seiner Bestimmung als Maler gefunden habe. Dass sie ihn porträtieren wolle, obwohl er inzwischen nicht mehr allzu bekannt sei. Und dass sie bei aller Liebe nicht bereit sei, für Lindners Stil das Allerweltsetikett "Pop-Art" zu bemühen. Am Ende packt sie ihren Koffer und bricht auf, um ihren Film zu drehen, unter welchen Bedingungen auch immer.

"Circus Circus" heißt ein Bild, das Richard Lindner 1973 tatsächlich gemalt hat, und Brandts Roman hat davon nicht nur seinen Titel entlehnt. Lindners späte Hinwendung zur Schaustellerwelt hat auch in der Welt dieses Paars ihre Spuren hinterlassen, denn Trixis Interesse gilt diesem Sujet im selben Maße, wie Walter erklärt, er wolle mit all dem nichts zu tun haben. Durch eine unglückliche Entwicklung wird er dann aber mit Werbe-E-Mails für Clownsbekleidung und Zaubereizubehör bombardiert.

Brandt beweist seine Klasse, indem er dies mit leichter Hand inszeniert und gleichzeitig einen Hauch von Künstlichkeit darüberlegt: Zwangsläufig ist da gar nichts, denn Walters Welt ist in hohem Maß von seinen Ängsten geprägt, die er durch Rituale in Schach zu halten versucht.

Das aber scheitert geradezu mitleiderregend und wächst sich so zu einer veritablen Identitätskrise aus: Walter, "der mäßig willkommene Gast in der eigenen Haut", sieht in einer gespenstischen Szene, als im Büro Mirkos sechzigster Geburtstag gefeiert werden soll, einen durch ein Glas gespiegelten Gegenstand, den er nicht einordnen kann. Es handelt sich um "ein eigentümlich formloses Gebilde in stumpfem Braun, das aussieht wie aus Bronze". Erst als sich der Gegenstand überraschend bewegt, stellt Walter fest, dass es sich "um seine eigenen auf dem Boden übereinandergelegten Füße in Wildlederstiefeln handelt".

Brandt findet dafür einen Stil, der kühl und beiläufig ist, hin und wieder aber Walters Ängste in Sätzen verstehbar macht, die der Alltagssprache die Eindeutigkeit nehmen und damit dem Alltag seine Sicherheit - da wird der Hinweis auf ein Hundehäufchen schnell zu einer Bilanz der letzten Jahre, oder ein als Geschenk vorgesehener Golfschläger mutiert zum Angriff auf die Würde eines Mannes, der partout nicht altern will und deshalb seinen Geburtstag ignorieren möchte: "Der Schläger wartet verpackt im Wandschrank."

Dagegen ist kein Kraut gewachsen, und wer es wie Walter mit Fluchtphantasien versucht, die mit Bauernhäusern, Wiesen und Tieren geradewegs der "Landlust" entstammen könnten, ist den eigenen Manipulationen aufgesessen, ist verraten und verkauft. Brandts Ausweg verblüfft, führt aber hier unerwartet weit. Denn so wie fortwährend Motive aus Lindners Welt durch das gesamte Buch irrlichtern, besetzen sie auch bald schon untergründig Walters Phantasien, so dass Trixi und Walter auf dieser Ebene enger miteinander verbunden sind, als sie es selber ahnen.

Rührend ist das, manchmal komisch und gleichzeitig verstörend, wenn Trixis Lindner-Recherche ihr Pendant in Walters Träumen findet, durch die er in wechselnden Masken als "der unübertroffene Weltclown Dirk Amy Mohnerlieser" stolpert. Wenn man schon eine Pappnase trägt, so könnte man sich das übersetzen, dann aber bitte mit Würde. Und aus dem besten Grund der Welt.

Das alles ist dem Buch eingeschrieben, damit wird fortwährend gespielt, und wie die einigermaßen geradlinig erzählte Geschichte mit diesen vielfältigen Lesarten eine enge Verbindung eingeht, beeindruckt sehr. So zeigt schließlich noch das letzte Kapitel das räumlich getrennte Paar in einer Situation, die dezent Lindners Bild "Telephone" von 1966 zitiert. Dort stehen ein Mann und eine Frau Rücken an Rücken und telefonieren. Ob sie das miteinander tun, bleibt offen und ebenso, welcher Art ihre Konversation ist. Am ehesten liest man Vorsicht in ihren Blicken. Mag sein, dass sie auf dem Weg sind, ihre Distanz behutsam zu verringern. Das offene Ende von Brandts Roman lässt auch diese Deutung zu.

TILMAN SPRECKELSEN

Lars Brandt: "Alles Zirkus". Roman. Hanser, 224 Seiten, 18,90 Euro

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Doch der Roman ist nicht trübsinnig, sondern lebt von feinem Humor und scharfen Beobachtungen - ein wirklich lesenswertes, etwas anderes Krisenbuch." Regina Krieger, Handelsblatt, 10.02.12 "Wie sich Gereiztheiten, kleine Ärgernisse und Unterstellungen zu einem Berg wechselseitiger Vorwürfe auftürmen ..., das zeigt dieser fein gearbeitete Roman auf unterhaltsame Weise." Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung, 14.02.12 "Brandt beweist seine Klasse, indem er dies (die Handlung) mit leichter Hand inszeniert und gleichzeitig einen Hauch von Künstlichkeit darüberlegt..." Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 11.03.12 "Es sind die Kleinigkeiten, die Genauigkeiten, die Nebensätze, die dieses Buch so besonders machen. Manche Passagen liest man zweimal, weil sie so schön und voll sind." Lea Thies, Augsburger Allgemeine, 10.03.12 "Die kühle, exakt notierte Chronologie eines schleichenden Untergangs" Stern, 15/2012 "Gerade durch den aktuellen wirtschaftlichen Bezug gelingt Brandt in "Alles Zirkus" ein spannender Blick auf immerwährende Themen der Selbstreflexion und des Hinterfragens." Benjamin Leidenberger, Schwäbische Post, 24.05.12 "Ein sprachsensibles Psychogramm der Krisen-Verunsicherung." Westfalenpost, 25.05.12