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»Ein mutiges, außergewöhnliches Buch.« Sunday Times
Die 15-jährige Dawn will nur eins: Gott töten. Diesen Gott, der für all ihr Unglück verantwortlich zu sein scheint. Der ihr den Vater genommen hat. Der ihr die Unschuld geraubt hat. Denn im Namen Gottes hat ihr Vater ihr schlimme Dinge angetan und ist schließlich verschwunden. Was bleibt: ein Haufen Geld und ein Revolver – eine tickende Zeitbombe, vor deren Explosion Dawns Vater sie im letzten Moment bewahrt. Für eine Versöhnung ist es trotzdem zu spät...…mehr

Produktbeschreibung
»Ein mutiges, außergewöhnliches Buch.« Sunday Times

Die 15-jährige Dawn will nur eins: Gott töten. Diesen Gott, der für all ihr Unglück verantwortlich zu sein scheint. Der ihr den Vater genommen hat. Der ihr die Unschuld geraubt hat. Denn im Namen Gottes hat ihr Vater ihr schlimme Dinge angetan und ist schließlich verschwunden. Was bleibt: ein Haufen Geld und ein Revolver – eine tickende Zeitbombe, vor deren Explosion Dawns Vater sie im letzten Moment bewahrt. Für eine Versöhnung ist es trotzdem zu spät...

  • Produktdetails
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
  • Seitenzahl: 272
  • Altersempfehlung: 12 bis 14 Jahre
  • Erscheinungstermin: 01.08.2011
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783423410519
  • Artikelnr.: 37079879
Autorenporträt
<p>Kevin Brooks, geboren 1959, wuchs in einem kleinen Ort namens Pinhoe in der Nähe von Exeter/Südengland auf. Er studierte in Birmingham und London. Sein Geld verdiente er lange Zeit mit Gelegenheitsjobs. Seit dem überwältigenden Erfolg seines Debütromans ›Martyn Pig‹ ist er freier Schriftsteller.</p> <p>Für seine Arbeiten wurde er mit renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a mehrfach mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis sowie der Carnegie Medal für "Bunker Diary". Seit einiger Zeit schreibt er auch Kriminalromane für Erwachsene. </p>
Rezensionen
»Brooks kann Thriller- und Krimiplots schreiben wie der Teufel […].«
Christine Lötscher, SIJKM Schweiz 26.10.2010
Besprechung von 09.07.2011
Sound der Versöhnung
Kevin Brooks kittet eine zerstörte Familie mit Pop

Da standen sie und schrammelten noch schnell einen Song herunter, das Liebeslied "My Girl" von den Temptations zum Beispiel, aber so, dass es wie ein Werbejingle für den Weltuntergang klang. Wenn das Publikum allzu sehr nervte - und es nervte eigentlich immer, allein, weil es da war -, dann spuckten sie schon mal von der Rampe oder beschimpften die Fotografen und Journalisten als Arschgeigen.

Im Rampenlicht glänzen wollen und sich gleichzeitig schämen, überhaupt existent zu sein: diese Ambivalenz machte die Band The Jesus and Mary Chain zu Helden der Pubertät in den neunziger Jahren. Ihre Songs hießen "Darklands" oder "Nine Million Rainy Days", und darum geht es ja im Wesentlichen, wenn man aufwächst: wie man die gefühlten Millionen Regentage in einer Düsterwelt namens Realität bewältigt.

Kevin Brooks hat die Kapitel seines Romans "Killing God" mit Titeln der Band überschrieben, eine dramaturgisch schlüssige Entscheidung. Erstens, weil seine fünfzehnjährige Heldin Dawn vernarrt ist in die Band, und zweitens, weil Pop und Revolte zusammengehören.

Dawn ist eine Einzelgängerin, ihre besten Freunde sind zwei Dackel namens Mary und Jesus. Ihre Mutter: alkoholkrank und depressiv. Der Vater, ein ehemaliger Drogendealer, gilt als vermisst. Große Hoffnungen auf seine Rückkehr macht sich keiner mehr. Rasant verdichtet sich die Geschichte zum ungeheuren Familiendrama, in dessen Zentrum ein Missbrauchsverbrechen steht. Dawn wurde vom Vater kurz vor seinem Verschwinden vergewaltigt. Die Mutter, stille Mitwisserin des Ganzen, flüchtete sich in den Rausch. Eine schrecklich plausible Konstellation. Statistiken belegen: In Europa werden fünf Prozent aller Jungen und fünfzehn Prozent der Mädchen in ihren Familien sexuell misshandelt. Brooks porträtiert einen Teenager, den eine solche Katastrophe in die innere Emigration gezwungen hat. Pop ist hier das Sprachrohr einer emotional und sozial Verstummten.

Auch wie so ein Kind versucht, ein konventionelles Familienleben aufrechtzuerhalten um den Preis der Selbstausbeutung, zeigt der britische Autor ohne Larmoyanz, dafür mit grimmiger Genauigkeit. Die Mutter wird im Fortgang des Textes zur Skulptur des Lebensekels: Wie sie vor dem Fernseher versteinert und ihre Tochter allenthalben als Pizza- und Bierlieferantin wahrnimmt, das ist ein treffendes Bild unerträglicher Realitäten.

Doch im dritten Akt kippt die Geschichte in eine Läuterungsfabel: Da kehrt der Vater zurück und tut Abbitte, die Tochter verzeiht, die Mutter sühnt das Verbrechen ihrerseits mit einer Gewalttat. Kann man so ein Mädchen plötzlich als Versöhnte zeigen, oder ist Befreiung von einem Trauma nicht ein weitaus komplexerer Prozess? Kevin Brooks ist uns mindestens noch ein weiteres Buch zu diesem Thema schuldig.

DANIEL HAAS

Kevin Brooks: "Killing God".

Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011. 272 S., br., 8,95 [Euro]. Ab 14 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Brooks kann Thriller- und Krimiplots schreiben wie der Teufel [...]."
Christine Lötscher, SIJKM Schweiz 26.10.2010

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Daniel Haas hat Kevin Brooks Familiendrama "Killing God" mit gemischten Gefühlen gelesen. Brooks erzählt darin die Geschichte der fünfzehnjährigen Dawn, die, sexuell missbraucht vom Vater, einem verschwundenen Drogendealer, versucht, mit ihrer alkoholkranken und depressiven Mutter ein einigermaßen normales Familienleben aufrecht zu erhalten. Wie Brooks die Mutter als "Skulptur des Lebensekels" schildert, welche ihre Tochter nur noch als Bierlieferantin wahrnimmt und wie Dawn selbst in innerer Emigration erstarrt und ihre einzige Zuflucht in der Musik der Band "Jesus and Mary Chain" findet, erscheint dem Rezensenten nicht zuletzt durch die lakonische Sprache des Autors erschreckend realistisch. Wenn Dawn dem zurückgekehrten Vater schließlich verzeiht, während ihre Mutter die Tat gewaltsam rächt, gerät Haas die Geschichte jedoch zu sehr zur "Läuterungsfabel".

© Perlentaucher Medien GmbH
»Die rotzige Kurzsprachigkeit - lieber zu wenig als zu viel reden - setzt Brooks meisterlich um [...].« Franz Birkenhauer, sf -magazin.de 19.01.2011