Ressourcenmobilisierung
46,00 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln
    Gebundenes Buch

In welchen Dimensionen wurden zwischen 1933 und 1945 Ressourcen für die Forschung mobilisiert? Diese zentrale Frage des Verhältnisses von Wissenschaften und Politik im Nationalsozialismus wird für ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Einzeldisziplinen thematisiert. Den zeitlichen Schwerpunkt bildet dabei der Zweite Weltkrieg. Konzeptionell wird eine Erweiterung und Differenzierung des Ressourcenbegriffs angestrebt.Die räumliche Dimension der Ressourcenmobilisierung im europaweiten nationalsozialistischen Herrschaftsbereich markiert noch immer ein bedeutendes Desiderat der…mehr

Produktbeschreibung
In welchen Dimensionen wurden zwischen 1933 und 1945 Ressourcen für die Forschung mobilisiert? Diese zentrale Frage des Verhältnisses von Wissenschaften und Politik im Nationalsozialismus wird für ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Einzeldisziplinen thematisiert. Den zeitlichen Schwerpunkt bildet dabei der Zweite Weltkrieg. Konzeptionell wird eine Erweiterung und Differenzierung des Ressourcenbegriffs angestrebt.Die räumliche Dimension der Ressourcenmobilisierung im europaweiten nationalsozialistischen Herrschaftsbereich markiert noch immer ein bedeutendes Desiderat der wissenschaftshistorischen Forschung. Im Fokus der Aufsätze steht der von Deutschland forcierte Transfer in die und aus den annektierten Ländern und besetzten Gebieten. Wie 'effizient' waren Ressourcenaneignung und -raub im okkupierten bzw. verbündeten Europa für die NS-Diktatur? Welche Unterschiede lassen sich je nach europäischer Region ausmachen? Wie vernetzten sich dabei die gesellschaftlichen Teilsysteme Wissenschaft, Staat, Militär und Wirtschaft?
  • Produktdetails
  • Verlag: Wallstein
  • Seitenzahl: 631
  • Erscheinungstermin: Februar 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 228mm x 151mm x 45mm
  • Gewicht: 906g
  • ISBN-13: 9783835318779
  • ISBN-10: 3835318772
  • Artikelnr.: 45010954
Autorenporträt
Florian Schmaltz, geb. 1968, studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Geschichte, Philosophie und Neuere deutsche Literaturwissenschaften an der Universität Hamburg und der Freien Universität Berlin. 2000-2004 Forschungsprogramm »Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus«. 2004 Promotion an der Universität Bremen. Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt »Forschungshybride: Aerodynamische Forschungspraxis im Ersten und Zweiten Weltkrieg zwischen Politik, Rüstung und wissenschaftlicher Theoriebildung« an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Derzeit ist er Projektleiter des Forschungsprogramms Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin.
Rezensionen
»gut redigierter, um ein Person-, Firmen-, und Institutionenregister erweiterter und mit vielen neuen Forschungsergebnissen aufwartender Band« (Martin Göllnitz, Zeitschrift für Geschichtswissenschaften, 11/2017) »Dank und Lob für dieses Buch« (Ralf Klausnitzer, Zeitschrift für Germanistik XXVIII, Heft 3, 2018) »Die Aufsätze sind sämtlich empirisch akribisch und auf der Höhe der jeweiligen Forschung verfasst.« (Michael C. Schneider, Vierteljahrschrift Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 2/2019)