Juden im Sport während des Nationalsozialismus - Peiffer, Lorenz; Wahlig, Henry
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Die Geschichtswissenschaft hat das Engagement von Juden in Turn- und Sportvereinen vor und während des Nationalsozialismus bislang fast vollständig vernachlässigt. Die Autoren erfassen erstmals die sportlichen Aktivitäten jüdischer Sportlerinnen und Sportler in einem größeren regionalen Rahmen. Mehr als 40 Lokalstudien auf dem Gebiet der heutigen Bundesländer Niedersachsen und Bremen zeigen, auf welch vielfältige Weise sich Juden vor 1933 in paritätischen Vereinen engagierten, um dann meist noch im Jahr der NS-Machtübernahme aus ihren Vereinen ausgeschlossen zu werden. Einen besonderen…mehr

Produktbeschreibung
Die Geschichtswissenschaft hat das Engagement von Juden in Turn- und Sportvereinen vor und während des Nationalsozialismus bislang fast vollständig vernachlässigt. Die Autoren erfassen erstmals die sportlichen Aktivitäten jüdischer Sportlerinnen und Sportler in einem größeren regionalen Rahmen. Mehr als 40 Lokalstudien auf dem Gebiet der heutigen Bundesländer Niedersachsen und Bremen zeigen, auf welch vielfältige Weise sich Juden vor 1933 in paritätischen Vereinen engagierten, um dann meist noch im Jahr der NS-Machtübernahme aus ihren Vereinen ausgeschlossen zu werden. Einen besonderen Schwerpunkt legen die Untersuchungen auf die Entwicklung selbstorganisierter jüdischer Sportvereine während der NS-Zeit, die sich in größeren Städten wie Hannover und Bremen, aber auch in kleinen Landgemeinden wie Twistringen oder Bentheim, der Not gehorchend zu wichtigen Eckpfeilern des jüdischen Sozial- und Alltagslebens in der Verfolgungszeit entwickelten.
  • Produktdetails
  • Verlag: Wallstein
  • Seitenzahl: 407
  • Erscheinungstermin: April 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 242mm x 167mm x 35mm
  • Gewicht: 810g
  • ISBN-13: 9783835310834
  • ISBN-10: 3835310836
  • Artikelnr.: 34520046
Autorenporträt
Lorenz Peiffer, geb. 1947, Studium der Geschichte, Sport und Erziehungswissenschaft an der Universität Göttingen; Professor für Sportpädagogik an der Universität Hannover; Mitbegründer und Herausgeber der Zeitschrift 'SportZeiten. Sport in Geschichte, Kultur und Gesellschaft' (2001 ff). Veröffentlichungen u.a.: Sport im Nationalsozialismus. Zum aktuellen Stand der sporthistorischen Forschung. Eine kommentierte Bibliografie (2009); Hakenkreuz und rundes Leder. Fußball im Nationalsozialismus, (Hg. mit Dietrich Schulze-Marmeling, 2008). Henry Wahlig, geb. 1980 in London/Kanada. Studium der Neueren und Neuesten Geschichte in Düsseldorf, Vancouver und Lausanne. Seit April 2008 Mitarbeit am Forschungsprojekt 'Juden im Sport während des Nationalsozialismus' an der Leibniz Universität Hannover. Zahlreiche Veröffentlichungen im Bereich der Sport- und Regionalgeschichte.
Rezensionen
»...eine ebenso anregende wie herausfordernde Lektüre über ein zu Unrecht verdrängtes Kapitel regionaler Sportgeschichte.« (Hermann Queckenstedt, Osnabrücker Zeitung, 02.01.2013)»Dieses wichtige und notwendige Buch kann man nur als Pionierarbeit bezeichnen« (Bernd Wedemeyer-Kolwe, Niedersächsisches Institut für Sportgeschichte e.V., Jahrbuch 2011/12) »Dieses Buch ist notwendig. (...). Es sollte weite Verbreitung finden.« (Landessportbund-Magazin, Sept. 2012) »Die Quellennähe, der daraus resultierende Faktenreichtum und die geschickt ausgewählten Fotos sind ohne Zweifel enorme Vorzüge des Handbuchs für eine Region, die mit Ausnahme von Bremen und Hannover nicht über größere jüdische Gemeinden verfügte. Die Ergebnisse der längst nicht nur sporthistorisch relevanten Darstellung dürften tendenziell auch auf andere deutsche Regionen zutreffen, denen man ähnlich detaillierte Beschreibungen wünschen würde.« (Manfred Komorowski, Informationsmittel (IFB), Mai 2012) »Angelegt als regionale Studie über die Entwicklung des jüdischen Sports vor und nach 1933 in Niedersachsen und Bremen, stellt dieses Buch ein herausragendes und überaus wertvolles Stück Sportgeschichte »von unten« dar. Denn es trotzt der schwierigen Quellenlage und summiert die Geschichte des jüdischen Sportlebens an der Basis, in den jüdischen Turnvereinen und Klubs vor und nach 1933.« (Erik Eggers, dradio.de, 26.05.2012) »Eine ehrgeizige, akribisch recherchierte und lesenswerte Dokumentation, die nicht nur für Sportinteressierte zu empfehlen ist.« (buecher.hagalil.com, 17.06.2012)…mehr