Der Finsternis entgegen - Molfenter, Arne; Strempel, Rüdiger
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Spionage hinter den feindlichen Linien war eine der gefährlichsten Aufgaben während des Zweiten Weltkriegs. 39 Agentinnen riskierten diesen Einsatz gegen Nazi-Deutschland. Treibende Kraft dieser Spezialeinheit war Vera Atkins, die einer deutsch-britischen Familie jüdischen Glaubens entstammte und in Rumänien aufwuchs. Gegen große politische Widerstände entwickelte sie ab 1940 ein Agentennetzwerk der besonderen Art. Sie bildete diese unbeugsamen Frauen aus, plante und leitete ihre Einsätze. Und sie gilt als reales Vorbild für die Figur der 'Miss Moneypenny'. Doch die echte Agentin war weit mehr…mehr

Produktbeschreibung
Spionage hinter den feindlichen Linien war eine der gefährlichsten Aufgaben während des Zweiten Weltkriegs. 39 Agentinnen riskierten diesen Einsatz gegen Nazi-Deutschland. Treibende Kraft dieser Spezialeinheit war Vera Atkins, die einer deutsch-britischen Familie jüdischen Glaubens entstammte und in Rumänien aufwuchs. Gegen große politische Widerstände entwickelte sie ab 1940 ein Agentennetzwerk der besonderen Art. Sie bildete diese unbeugsamen Frauen aus, plante und leitete ihre Einsätze. Und sie gilt als reales Vorbild für die Figur der 'Miss Moneypenny'. Doch die echte Agentin war weit mehr als eine Gehilfin.
Fast 70 Jahre lang war Vera Atkins' Geheimdienstakte unter Verschluss. Nun ist sie in den National Archives in London zugänglich. Die Autoren rekonstruieren anhand dieser Dokumente die geheime Geschichte der Vera Atkins und ihrer Agentinnen, die zu vergessenen Heldinnen geworden sind.
  • Produktdetails
  • DuMont Taschenbücher Bd.6394
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Seitenzahl: 288
  • Erscheinungstermin: 20. September 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 125mm x 16mm
  • Gewicht: 284g
  • ISBN-13: 9783832163945
  • ISBN-10: 3832163948
  • Artikelnr.: 44952126
Autorenporträt
Molfenter, Arne§Arne Molfenter, geboren in Leonberg, hat die deutsche Journalistenschule besucht und in München, Berlin und Mailand Politik und Wirtschaftswissenschaften studiert. Er war Redakteur, Reporter und Korrespondent, u. a. für den BBC World Service, die ARD und DIE ZEIT, und arbeitet jetzt für die Vereinten Nationen in Brüssel und Bonn. Gemeinsam mit Rüdiger Strempel veröffentlichte er 2014 die Biografie 'Über die weiße Linie' bei DuMont.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Die Geschichten von den britischen SOE-Agentinnen um Vera Atkins haben Andreas Förster ganz offensichtlich gefesselt. Im Vergleich zu diesen Frauen, so der Rezensent, hätten die deutschen Nachkriegsspione ein ruhiges Leben geführt. Die Spezialeinheit sei von Churchill als "Ministerium für unfeine Kriegsführung" bezeichnet worden und habe in Frankreich gegen die Nazis gekämpft. Ihr Schicksal sei nun "lebendig zusammengeschrieben" worden, aus Memoiren und Geheimdienstakten. Etwas einseitig bleibt das Buch nach Ansicht Försters trotzdem, da die kritische Haltung der Briten zu ihrer historischen Sondereinsatztruppe erst zu spät erwähnt werde. Von den Gerüchte über eine deutsche Unterwanderung der SOE hätte der Kritiker gerne früher gelesen.

© Perlentaucher Medien GmbH