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Alexander Schmorell (1917-1943) und Christoph Probst (1919-1943) gehörten zu den Protagonisten der Münchener Widerstandsgruppe 'Weiße Rose'. Dennoch sind sie von der Forschung bisher eher wenig beachtet worden. Erstmals werden in dieser Edition mehr als 155 Briefe von Alexander Schmorell und mehr als 175 Briefe von Christoph Probst in einer sorgfältig kommentierten Edition ungekürzt veröffentlicht. Die ausführliche Einleitung der Herausgeberin ist zugleich eine differenzierte Annäherung an die beiden Widerstandskämpfer. Mit dem umfangreichen Band wird eine wesentliche Lücke in der Forschung…mehr

Produktbeschreibung
Alexander Schmorell (1917-1943) und Christoph Probst (1919-1943) gehörten zu den Protagonisten der Münchener Widerstandsgruppe 'Weiße Rose'. Dennoch sind sie von der Forschung bisher eher wenig beachtet worden. Erstmals werden in dieser Edition mehr als 155 Briefe von Alexander Schmorell und mehr als 175 Briefe von Christoph Probst in einer sorgfältig kommentierten Edition ungekürzt veröffentlicht. Die ausführliche Einleitung der Herausgeberin ist zugleich eine differenzierte Annäherung an die beiden Widerstandskämpfer.
Mit dem umfangreichen Band wird eine wesentliche Lücke in der Forschung über die 'Weiße Rose' geschlossen, denn erstmals sprechen diese Hauptbeteiligten selbst.
  • Produktdetails
  • Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Bd.3
  • Verlag: Lukas Verlag
  • Seitenzahl: 943
  • Erscheinungstermin: Juni 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 242mm x 172mm x 58mm
  • Gewicht: 1540g
  • ISBN-13: 9783867320658
  • ISBN-10: 3867320659
  • Artikelnr.: 25942909
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Nachdrücklich empfiehlt Christopher Dowe diesen Briefband zur Lektüre, und das, obwohl die Briefe der beiden jungen Widerständler dem Leser eine dialektische Volte schlagen und ihn auf den ersten Blick zu enttäuschen drohen. In den Briefen reden die beiden Mitglieder der Gruppe um die Geschwister Scholl, die wie diese für ihre Ideen ihr Leben ließen, nämlich nicht direkt über ihren Widerwillen gegen die Nazis - sie mussten sich schon wegen der Zensur vorsehen. Und dennoch, so der Rezensent, liefern die Briefe einen faszinierenden Blick in die Entwicklung zweier junger Intellektueller, die beide auch durch einen ungewöhnlichen familiären Hintergrund inspiriert waren. In höchsten Tönen lobt Dowe auch die Arbeit der Herausgeberin Christiane Moll, ohne deren Kommentare und ausführliche Einleitung der Briefwechsel kaum angemessen zu verstehen sei. Laut Dowe eröffnet ihre Arbeit einen neuen Blick auf die Geschichte der "Weißen Rose".

© Perlentaucher Medien GmbH