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-> Junge Frau von 1914 (DDR 1970): Sommer 1914. Der Beginn des Ersten Weltkrieges überrascht das junge intellektuelle Paar, die Bankierstochter Leonore Wahl und den Schriftsteller Werner Bertin, unerwartet. Bertin entdeckt plötzlich seinen Patriotismus. Aus dem Schöngeist wird ein Nationalist. Er wird eingezogen und an die Westfront geschickt. Wem der Krieg in Wirklichkeit dient, wer die Drahtzieher hinter den Kulissen sind, bleibt ihm unbekannt. Es bedarf bitterer Erlebnisse, bis er wenigstens einige Einsichten gewinnt. Auch seine Freundin Leonore geht ihren Weg der Erkenntnis.
-> Väter
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  • Anzahl: 17 DVDs
Produktbeschreibung
-> Junge Frau von 1914 (DDR 1970):
Sommer 1914. Der Beginn des Ersten Weltkrieges überrascht das junge intellektuelle Paar, die Bankierstochter Leonore Wahl und den Schriftsteller Werner Bertin, unerwartet. Bertin entdeckt plötzlich seinen Patriotismus. Aus dem Schöngeist wird ein Nationalist. Er wird eingezogen und an die Westfront geschickt. Wem der Krieg in Wirklichkeit dient, wer die Drahtzieher hinter den Kulissen sind, bleibt ihm unbekannt. Es bedarf bitterer Erlebnisse, bis er wenigstens einige Einsichten gewinnt. Auch seine Freundin Leonore geht ihren Weg der Erkenntnis.

-> Väter und Söhne (Deutschland/Italien 1986):
Geheimrat Carl Julius Deutz, Gründer der Farben- und Teerfabrik, regiert Firma wie Familie mit unerbittlicher Autorität. Dennoch können sein Sohn Friedrich und der geniale Chemiker Heinrich Beck die Gründung der Interessengemeinschaft der deutschen Teerfarbenindustrie die "IG", betreiben. Friedrich lässt während des Ersten Weltkrieges Giftgas herstellen. In den Nationalsozialisten sehen die Manager der "IG" eine große Chance. Im Osten baut Beck riesige Anlagen für synthetisches Benzin und Gummi (Buna). Arbeitskräfte kommen aus einem nahe gelegenen Lager namens Auschwitz.

-> Die Geschwister Oppermann (DE/ITA/UK/SWE/ÖST/CH 1983):
Berlin 1932: Die Geschwister Edgar, Klara, Martin und Gustav Oppermann beschließen ihr Familienunternehmen, ein Möbelhaus, in eine anonyme Aktiengesellschaft umzuwandeln und den nichtjüdischen Möbelhersteller Wels an der neuen Firma zu beteiligen. Dies bewahrt sie jedoch nicht vor der Enteignung, als Hitler an die Macht kommt. Martin Oppermann, der die Geschäfte der Familie bis dahin leitete, wird verschleppt und misshandelt. Dr. Gustav Oppermann, ein demokratischer Schriftsteller, muss aus Deutschland fliehen. Professor Edgar Oppermann wird aus seinem Krankenhaus hinausgeworfen.

-> Jauche und Levkojen (Deutschland 1979):
Im August 1918 wird Maximiliane von Quindt auf Gut Poenichen in Hinterpommern geboren. Ihre Mutter zieht es zurück nach Berlin; der Vater fällt im Ersten Weltkrieg. So wird das Kind vor allem von den Großeltern erzogen. Nach dem Internat heiratet sie den entfernten schlesischen Verwandten Viktor Quint, der sie auf das heimatliche Gut zurückbringt. Sein Parteibuch - er ist überzeugter Nationalsozialist - bietet der Familie Schutz. Kurz nach dem Tod Hitlers und dem Freitod der Großeltern 1945 sind Maximiliane und ihre Kinder die einzigen übrig gebliebenen Mitglieder der Familie Quindt. Sie muss Poenichen verlassen und nimmt ihre vier Kinder mit auf die Flucht in Richtung Westen...

-> Nirgendwo ist Poenichen (Deutschland 1980):
Das Gut Poenichen, in dem Maximiliane von Quindt groß wurde, gibt es nicht mehr. Auch ihre geliebten Großeltern sind tot. Von der "alten" Welt sind nur Trümmer geblieben. Im Jahr 1945 flüchtet die hochschwangere Witwe schließlich - im Schlepptau ihre vier Kinder - zu Angehörigen in den Westen Deutschlands. Als ihre Kinder zunehmend eigene Wege gehen, tritt der Maler Ossian Schiff in ihr Leben und Maximiliane krempelt ihr Leben um.

-> Fürn Groschen Brause (Deutschland 1983):
Der junge Thomas erlebt die Nachkriegsjahre in seiner Heimatstadt Leipzig. Er führt ein unbeschwertes Leben in den Trümmern, wird jedoch bereits in der Schule von den Pflichten des sozialistischen Alltags in Anspruch genommen. Die kleine Firma seiner Familie ist ständig von Enteignung bedroht. Man trägt sich mit dem Gedanken einer Flucht in den Westen. Aber ausgerechnet jetzt verliebt sich Thomas unsterblich...

-> Nikolaikirche (Deutschland 1995):
Leipzig, in den unruhigen Jahren von 1987 bis zur Nacht des 9. November 1989. Ein tiefer Riss geht durch die Funktionärsfamilie Bacher. Dem plötzlichen Tod des Familienpatriarchen Albert Bacher, einem hoch dekorierten Offizier der Volkspolizei, stehen die Familienmitglieder fassungslos gegenüber. Die Tochter Astrid Protter stürzt in eine tiefe Lebenskrise und will nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Abseits des linientreuen Weges sucht sie Gleichgesinnte, die sie während dieser Zeit der nahenden Veränderung in der Friedensbewegung findet. Doch so einfach kann sie sich nicht dem Kreis der Montagsgebete in der Nikolaikirche unter Pastor Ohlbaum anschließen. Dagegen stehen die Interessen ihres Bruders Alexander "Sascha" Bacher, Hauptmann im Ministerium für Staatssicherheit.

Bonusmaterial

Beil.: Booklet
Autorenporträt
Arnold Zweig wurde 1887 in Groß-Glogau (Schlesien) als Sohn eines jüdischen Sattlermeisters geboren. Studierte u. a. in Breslau, München, Berlin Germanistik, moderne Sprachen, Philosophie und Psychologie. Armierungssoldat in Serbien und vor Verdun, ab 1917 Schreiber und Zensor in der Presseabteilung Ober-Ost. 1919-1923 lebte er am Starnberger See, danach in Berlin. Neben Novellistik und Dramatik entstanden Publikationen und Vorträge über Judentum, Antisemitismus und die Lehre Sigmund Freuds. 1933-1948 Exil in Palästina, Oktober 1948 Rückkehr nach Berlin (Ost). Präsident der Akademie der Künste bis 1953 und des deutschen PEN-Zentrums. Arnold Zweig starb 1968 in Berlin.

Dieter Zimmer, geboren 1939 in Leipzig, flüchtete mit seiner Mutter 1953 nach Westberlin. Nach dem Studium der Germanistik und Publizistik in Heidelberg, Münster und München wurde er Fernsehreporter - zuerst beim Südwestfunk, danach beim ZDF. Von 1973 bis 1977 war er Studioredakteur der "heute"-Sendung. Danach wechselte er in die Hauptredaktion Innenpolitik, in der er von 1984 bis 2002 Leiter der Dokumentation und Reportagen war.

Erich Loest, 1926 in Mittweida (Sachsen) geboren, war 1944/45 Soldat, danach Hilfsarbeiter, später bei der "Leipziger Volkszeitung". Seit 1950 freischaffender Schriftsteller, 1957 aus politischen Gründen verhaftet und zu einer siebenjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. 1981 verließ er die DDR und gründete im Dezember 1989 den Linden-Verlag, Leipzig. Er lebte in Leipzig. 2009 wurde Erich Loest mit dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet und 2010 mit dem Kulturgroschen für sein herausragendes kulturpolitisches und schriftstellerisches Engagement. Der Autor verstarb im September 2013.