Grenzen virtueller Gemeinschaft - Stegbauer, Christian
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Mit dem Internet werden zahlreiche, fast immer auf individualistischen Annahmen beruhende Vermutungen verbunden: Gleichheit stelle sich aufgrund fehlender askriptiver Merkmale ein, jeder könne sich mit dem gleichen Gewicht zu Wort melden, verbleibende wissensbedingte Ungleichheiten seien durch Schulung überwindbar. Diesen Vermutungen wird eine strukturalistische Perspektive gegenübergestellt und empirisch durch Verfahren der Netzwerkanalyse untermauert. In allen untersuchten internetbasierten Kommunikationsforen (Mailinglisten) zeigt sich unabhängig von Teilnehmermerkmalen, desForenthemas und…mehr

Produktbeschreibung
Mit dem Internet werden zahlreiche, fast immer auf individualistischen Annahmen beruhende Vermutungen verbunden: Gleichheit stelle sich aufgrund fehlender askriptiver Merkmale ein, jeder könne sich mit dem gleichen Gewicht zu Wort melden, verbleibende wissensbedingte Ungleichheiten seien durch Schulung überwindbar. Diesen Vermutungen wird eine strukturalistische Perspektive gegenübergestellt und empirisch durch Verfahren der Netzwerkanalyse untermauert. In allen untersuchten internetbasierten Kommunikationsforen (Mailinglisten) zeigt sich unabhängig von Teilnehmermerkmalen, desForenthemas und des Beobachtungszeitraums eine ähnliche, den Entstrukturierungsannahmen widersprechende und ungleichheitsproduzierende Grundstruktur: Ein Zentrum-Peripherie Muster und Multiloge. Multiloge entstehen zeitlich begrenzt, erstrecken sich über wenige Themen und sind untereinander isoliert. Lediglich das Zentrum weist eine gewisse Stabilität auf und sorgt für eine Verbindung der Multiloge untereinander.
  • Produktdetails
  • Verlag: Vs Verlag Für Sozialwissenschaften
  • Seitenzahl: 321
  • Erscheinungstermin: 29. Mai 2001
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 148mm x 17mm
  • Gewicht: 430g
  • ISBN-13: 9783531136448
  • ISBN-10: 3531136445
  • Artikelnr.: 09727355
Autorenporträt
Dr. Christian Stegbauer ist wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:
Einbezogene Kommunikationsforen; Populäre Entstrukturierungsfiktionen; Begriffe sozialer Formationen: Gemeinschaft, Gruppe, Netzwerk; Relationalistisches versus individualistisches Programm in der Soziologie; Strukturprinzipien internetbasierter Kommunikationsforen; Strukturierung als Grenzproduktion; Folgen.
Rezensionen
"Christian Stegbauers Arbeit ist ein grundlegendes, wissenschaftliche Standards setzendes Werk zur sozialwissenschaftlichen Internetforschung (...). Im besten Sinne aufklärerisch und in der Entzauberung vieler Mythen rund ums Internet mit Gewinn zu lesen." -- Soziologische Revue, 02/2003