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Wolke und Walzer ist eine der ersten unmittelbaren Auseinandersetzungen mit dem nationalsozialistischen Terror in literarischer Form. In einem breit angelegten Panorama erzählt der Roman vom Einbruch des Totalitarismus. Ferdinand Peroutkas persönliche Erlebnisse im Konzentrationslager Buchenwald nehmen dabei eine zentrale Stellung ein. Zum 70. Jahrestag der Befreiung Buchenwalds erscheint der Roman erstmals in deutscher Übersetzung.…mehr

Produktbeschreibung
Wolke und Walzer ist eine der ersten unmittelbaren Auseinandersetzungen mit dem nationalsozialistischen Terror in literarischer Form. In einem breit angelegten Panorama erzählt der Roman vom Einbruch des Totalitarismus. Ferdinand Peroutkas persönliche Erlebnisse im Konzentrationslager Buchenwald nehmen dabei eine zentrale Stellung ein.
Zum 70. Jahrestag der Befreiung Buchenwalds erscheint der Roman erstmals in deutscher Übersetzung.
  • Produktdetails
  • Verlag: Elfenbein
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 375
  • Erscheinungstermin: Juni 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm x 161mm x 33mm
  • Gewicht: 645g
  • ISBN-13: 9783941184329
  • ISBN-10: 3941184326
  • Artikelnr.: 41963956
Autorenporträt
Ferdinand Peroutka (1895-1978) arbeitete als Journalist seit den zwanziger Jahren für demokratische Tageszeitungen in Prag. Nach der deutschen Besetzung 1939 wurde er in "Schutzhaft" genommen und nach Buchenwald gebracht. 1945 führte er als überzeugter Demokrat seine journalistische Arbeit fort. Den Zweiten Weltkrieg verarbeitete er in dem Drama "Wolke und Walzer" ("Oblak a valcík"), das 1947 in Prag uraufgeführt wurde. Um einer Verhaftung nach dem kommunistischen Putsch zu entgehen und sich das freie Wort zu bewahren, floh Peroutka aus der Tschechoslowakei. Nach kurzem Aufenthalt in England lebte er in New York, wo er am Aufbau des Senders "Radio Free Europe" mitwirkte und als Leiter der tschechischen Sektion arbeitete. Im Elfenbein Verlag erschien bereits die Romanutopie "Adieu, Jeanne oder Die zweite Chance der Jungfrau" (2010), in der der Erzähler die Jungfrau von Orléans dem Scheiterhaufen entrinnen lässt.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

"Herausragend" nennt Rezensent Christoph Haacker Ferdinand Peroutkas Roman über die NS-Zeit, den Krieg und seine Auswirkungen in der Tschechoslowakei. Als besonders eindrucksvoll empfindet er die Schilderungen des Autors wenn dieser seine persönlichen Erfahrungen in Buchenwald verarbeitet. Dort sei auch das erste Konzept zu "Wolke und Walzer" entstanden. Die "politische Sprengkraft", bemerkt der beeindruckte Rezensent, zeige sich besonders im letzten Teil des Buches, in dem auch Petroukas Kritik am "bürgerlich tschechischen Untergrund" und dem Kommunismus deutlich wird, der dem Autor als "bourgoiser" Intellektueller 1948 zur neuen Bedrohung wird. In der Realität haben sowohl der kommunistische Präsident Zapotocky wie auch der derzeitige, Milos Zeman, Peroutka als "Schädling" und Hitler-Sympathisant denunziert, erzählt Haacker. Als besonders lobenswert hebt der Rezensent Peroutkas scheinbare Objektivität hervor, mit der er verschiedene Positionen und Blickwinkel einzunehmen versteht und somit einen bedeutenden Beitrag zum Diskurs über die "Deutungshoheit über Ereignisse" leistet.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 16.12.2015
Das verlogene Blau der Donau

Václav Havel hielt ihn für einen der besten tschechischen Romane: Ferdinand Peroutkas "Wolke und Walzer" schildert die Zeit der deutschen Okkupation im Zweiten Weltkrieg mit scheinbarer Objektivität, hinter der sich doch Moral verbirgt.

Im Prolog zu seinem Roman "Wolke und Walzer" lässt Ferdinand Peroutka einen abgerissenen jungen Mann im Jahre 1910/11 durch Wien irren. Er nennt ihn nicht beim Namen, sondern bezeichnet ihn mit einem Buchstaben: "X".

Der Mann versucht ein paar Zeichnungen in einer Redaktion zu verkaufen, erfolglos, und wartet vor einem Lokal auf einen Bekannten, der nicht erscheint. Schließlich stellt er sich in die Schlange der Armseligen vor dem Nachtasyl. Hier muss er sich mit seinem Namen registrieren lassen. Der junge Mann schreibt: "Hitler, Adolf".

Wie ein Menetekel, eine schwarze Sonne, steht dieser Name über dem Roman, der vielleicht gar kein Roman ist, sondern eine literarische Tatsachenbeschreibung einer Fahrt in die Hölle. Wir verfolgen die Schicksale einiger Prager Einwohner, die nach der Okkupation ihres Landes durch die Deutschen in diese Hölle geraten. Juden wie die Bankangestellten Kraus und Kohn, der Arzt Dr. Pokorny und seine Frau Eva; sie treffen sich regelmäßig im Restaurant "Baroque" zum Kartenspiel, niemand von ihnen ahnt etwas von dem Schicksal, das ihnen bevorsteht. Mit der Besetzung der Tschechoslowakei im Jahre 1939 bricht ihr bisheriges Leben zusammen.

Es wäre sinnlos, die Biographien dieser Menschen zu beschreiben, denn sie sind in keiner Weise selbst für das verantwortlich, was ihnen widerfährt. Es geht also nur darum, wie jemand sich verhält, wenn er mit etwas für ihn vollkommen Unbegreiflichem konfrontiert wird. Peroutka beschreibt diese Menschen nicht als Individuen, weil jede Individualität verlorengeht. Wie ein Stück Fleisch in einer Salzsäure sich langsam auflöst, wird die Individualität der Menschen im Lager oder im Gefängnis so lange verdünnt, bis nur noch Reflexe des Überlebens übrigbleiben.

Ferdinand Peroutka schildert diese Höllenfahrten in einer Sprache, die zunächst ohne Empathie auszukommen scheint. Wie unter einer Glasscheibe betrachtet der Autor die Verhaltensweisen seiner Protagonisten, und gerade deshalb fängt er eine menschliche Existenz ein, die einem den Atem verschlägt.

Vielleicht verbirgt sich hinter einer Diskussion im Lager die Philosophie des Autors. Hier lässt er einen der Insassen, einen Professor, sagen: "Wir hassen, was uns zermalmt, es zu verabscheuen ist uns aber nicht möglich."

Der tschechische Autor Peroutka (1895 bis 1978) war eigentlich Journalist und in der Ersten Republik außerordentlich erfolgreich - als Chefredakteur der wichtigsten Kulturzeitschriften ebenso wie als Pressesprecher von Präsident Masaryk und Freund und Berater von dessen unglücklichem Nachfolger Benes. Nach der Okkupation wird Peroutka in "Schutzhaft" genommen und nach Buchenwald verschleppt. Die Anmutung seines Romans als Tatsachenbeschreibung oder Reportage hat also durchaus einen professionellen Hintergrund. Aber man legt dieses Buch nur schwer aus der Hand, so sehr zieht die unprätentiöse, aber gerade deshalb ungeheuer eindrucksvolle Sprache den Leser in ihren Bann. Gerade dieser Sprache wegen ragt der Roman aus der großen Anzahl literarischer Bewältigungsversuche über den Terror der SS hinaus. Selbst wenn Peroutka Foltermethoden schildert, hat man den Eindruck, dass er als Autor nicht Partei ergreift. Nur in ganz wenigen Passagen verlässt er diese scheinbare "Objektivität" des Berichterstatters. Etwa bei der Schilderung des Todes eines Gestapo-Offiziers, der in Prag die Frauen Inhaftierter sexuell ausnutzt, weil diese glauben, dadurch ihren Männern helfen zu können. Dieser Mann wird schließlich an die Front auf dem Balkan geschickt und dort von Partisanen bestialisch ermordet.

Aber nicht nur die Greuel im Lager Buchenwald (das natürlich so nicht genannt wird) sind Peroutkas Thema. Auch die Tschechen zu Hause werden gnadenlos geschildert. Dr. Pokorny, dessen Frau Eva sich dem Gestapo-Mann hingibt, gerät in eine Widerstandsgruppe, weil er seinem verehrten Lehrer folgt. "Sollte es nötig sein, werden wir tapfer sterben", sagt er, nicht ahnend, dass er für diese Tapferkeit nicht die Kraft haben wird. Erst als er in der Berliner Todeszelle einen Polen trifft, der für sein Land stirbt und dies aufrecht und in Würde, wird Pokorny klar, dass er eigentlich nichts hat, wofür er sterben will.

Der Bankangestellte Novotny, in dem man leicht den Autor erkennen kann, kehrt schließlich nach Prag zurück. Er besteht darauf, dies in seiner Häftlingskleidung zu tun, und er merkt bald, welche Provokation darin liegt, haben die Prager sich doch längst wieder "eingerichtet", sie möchten eigentlich nicht erinnert werden. Novotny spürt auch schon den Eishauch des neuen Totalitarismus, der sich unter der Fassade vorbereitet. Im Lager hat er erleben müssen, wie die einzige organisierte Gruppe nach der Befreiung, die Kommunisten, die Macht ergriffen und auf der Basis der erbeuteten Denunziations-Akten der SS ihre Leidensgenossen vor "Gericht" gestellt haben. Überall, ob in der Prager Bar "Bijou" oder im Lager, erklingt der Walzer-Ohrwurm "An der schönen blauen Donau" und erinnert an das verlorene, im Rückblick verklärte "schöne" Leben. Aber "die Donau war nie blau", sagt der Führer der Widerstandsbewegung, in die Pokorny eintritt, das ist eine Illusion, wie das Leben außerhalb der Hölle ein solches war.

Peroutka hat den ersten großen Roman über die Zeit der deutschen Okkupation und die Schicksale der Verschleppten und Ermordeten geschrieben. Hervorgegangen ist er aus einem Theaterstück, das 1947 in Prag aufgeführt wurde. Danach ist der Autor in die Vereinigten Staaten emigriert und hat dort maßgeblich die Gründung von "Radio Free Europe" mit beeinflusst. Die tschechische Redaktion des Senders hat er dann jahrelang geleitet. Sein Roman, der 1976 in Amerika beim tschechoslowakischen Exilverlag 68 Publishers veröffentlicht wurde, ist nun zum ersten Mal in deutscher Sprache erschienen, hervorragend übersetzt von Mira Sonnenschein. In Prag ist er seit Jahren vergriffen, der Autor als Schriftsteller nahezu vergessen.

Das Buch ist ein großartiges Beispiel nicht nur der tschechischen Literatur, so wie sie noch aus der Zeit der Ersten Republik ihre europäische Bedeutung bezogen hat. Vor allem ist es eine moralische Ehrenrettung für das Land, von dem der dem Tode geweihte Pole zu Dr. Pokorny sagt, es habe sich "daran gewöhnt, sich klein zu machen". Kein Wunder, dass eine unantastbare moralische Autorität, Václav Havel, das Buch für einen "der besten tschechischen Romane" gehalten hat.

HANS-PETER RIESE

Ferdinand Peroutka: "Wolke und Walzer". Roman.

Aus dem Tschechischen und mit einem Nachwort von Mira Sonnenschein. Elfenbein Verlag, Berlin 2015. 376 S., geb., 22,- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Besprechung von 05.02.2016
Nächstes Jahr beim Kartenspiel
Eine große Entdeckung: Ferdinand Peroutkas Roman „Wolke und Walzer“
Wien, um 1910. Ein junger Künstler, im Roman heißt er X, pflegt seine abgerissene Existenz. Die Schuhe des jungen Künstlers werden von geschwärzten Fäden zusammen gehalten, aber als X bei einem Hinterhof-Verleger vorspricht, der seine Zeichnungen und Aquarelle von Ringstraßen-Gebäuden in Postkarten verwandeln soll, trägt er einen Gehstock aus Ebenholz mit einem Knauf aus Elfenbein und ekelt sich vor dem Gestank von gedünstetem Wirsing und Knoblauch, der sich im Hinterhof mit dem des Aborts mischt. X hat Reformideen, die in der Zeit liegen: in seiner Stadt wird jede Wohnung Licht und Luft haben, also Privatsphäre, und „der neue Putz wird von heller Farbe sein. Dieser schmutzig-braune Putz wird verboten.“
  Doch X hat kein Glück beim „Verleger“: der findet die Beine der Passanten auf seien Bildern zu kurz geraten und die Sujets fade. Das hält aber den Leser von Ferdinand Peroutkas Roman „Wolke und Walzer“ nicht davon ab, sich allmählich in Leben und Gedanken des eigensinnigen Künstlers, der sich abfällig über Ausländer und Juden äußert, ziehen zu lassen. Bis Peroutka, der 1895 in Prag geboren wurde und 1978 in New York gestorben ist, sein Publikum nach etwa fünfundzwanzig Seiten brüsk weckt. Als X in seine Unterkunft im Nachtasyl einzeiht, schreibt er sich mit dem Namen ein: Hitler, Adolf.
  Ferdinand Peroutka war in der Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit ein angesehener liberaler Schriftsteller und Journalist, der dem demokratischen Staatspräsidenten Tomáš Garrigue Masaryk nahe stand. Als die „Rest-Tschechei“ im März 1939 von Nazi-Deutschland besetzt wurde, kam er in „Schutzhaft“ nach Dachau und Buchenwald, wo er bis April 1945 blieb – mit einer kurzen Unterbrechung: er sollte seine Wochenzeitung als Kollaborateurs-Blatt neu aufziehen. Peroutka widersetzte sich und musste ins Konzentrationslager zurück. Nach dem Krieg schrieb er, wieder in Prag, gegen den wachsenden Einfluss der Kommunisten an. Als sie 1948 die Macht übernahmen, emigrierte er. So erschien „Wolke und Walzer“ 1976 im Exil-Verlag „Sixy-Eight“ in Toronto. Er war die Umarbeitung eines Theaterstücks, das 1947 in Prag Premiere gefeiert hatte.
  Schon 1952 erklärte Peroutka, obwohl er Edvard Beneš gegen den Kommunismus unterstützt hatte, mit Blick auf den tschechischen Nachkriegs-Umgang mit allem Deutschem: „mich kümmert nicht, was mit den Gestapo-Kommissaren geschehen ist, aber es haben auch viele Deutsche gelitten, die nur schuldig waren, als Deutsche geboren zu werden.“ Solche Äußerungen ließen ihn noch postum zum beliebten Prügelknaben werden. 2015 erzählte der grobschlächtige Polterer und tschechische Präsident Miloš Zeman plötzlich, Peroutka habe in den zwanziger Jahren zwei pro-Hitler-Artikel geschrieben, was sich als falsch erwies. Man möchte Zeman fast wünschen, den raffinierten Auftakt von „Wolke und Walzer“ zu lesen, um sich beim ästhetischen Schock nach dem unfreiwilligen Einfühlen in den jungen Künstler-Hitler zu ertappen.
  Doch ist der Anfang des Romans für den weiteren Verlauf untypisch. Peroutka verlässt die Perspektive Hitlers rasch, begibt sich per Montagetechnik an die verschiedensten Schauplätze, beginnend mit Prag, März 1939: liberale Bürger beim Kartenspiel, gelassen. Der Bankangestellte Arnold Kraus sinniert nach dem Machtwechsel ungerührt, dass Zionisten wohl Probleme haben werden. Dass auch er, ein getaufter, mit einer Christin verheirateter Jude, in Gefahr ist, realisiert er nicht.
  Ein wichtiges Stilmittel Peroutkas ist die Ironie. Als Kraus mit seiner Frau sein Lieblingsrestaurant besuchen will, erfährt er am Eingang, Juden seien „nicht erwünscht“. Der Besitzer heißt auch Kraus, ist ebenfalls Jude und erklärt Kraus, dass die Verhältnisse so seien. Er selber plane übrigens die Auswanderung in die USA. Einer von Kraus‘ Bankkollegen ist Peroutkas Alter Ego Nowotny, der nach einer Denunziation in Buchenwald gelandet ist. Er dient als Folie für Wahrnehmungen aus ungewohntem Blickwinkel. Die Position der „Politischen“ im Lager ist prekär. Einerseits leben auch sie in Massen-Baracken, werden von Despoten gequält. Andererseits sind sie privilegiert – und Zaungäste der beginnenden Judenvernichtung.
  Kraus, der ebenfalls nach Buchenwald kommt, trifft dort auf Novotny, und Peroutka macht aus ihrer Begegnung ein Kabinettstück. Und Kraus alles dafür tut, als nicht arbeitsfähig eingeteilt zu werden, beförert er damit die eigene Vernichtung. Novotny wiederum sieht, dass sich Sturmbannführer Kaube und sein Stiefelputzer gleichen. Ist der Stiefelputzer, ein Häftling, Kaubes Bruder? Er war Kommunist. Immer mehr Mitglieder der Runde, die zu Beginn in Prag Karten spielte, geraten unter Druck. Dem Arzt Pokorny, der im Gefängnis sitzt, droht der Transport „nach Polen“. Seine Frau schläft mit Kommissar Jänicke, um ihn zu schützen. Eva Pokorna überlebt den Krieg, aber sie ahnt, was ihr droht und vergiftet sich. Die Hausmeisterin, vor deren Denunziation sich Eva gefürchtet hat, kommentiert: „ein durchaus vernünftiger Tod.“ Es gibt viele Todesarten in diesem Buch.
  „Wolke und Walzer“ ist nicht nur „einer der wichtigsten tschechischen Romane“ wie schon Vaclav Havel sagte. Es ist, von Mira Sonnenschein gut lesbar übersetzt, ein beeindruckender europäischer Jahrhundertroman.
HANS-PETER KUNISCH
  
    
  
Ferdinand Peroutka: Wolke und Walzer. Roman. Aus dem Tschechischen von Mira Sonnenschein. Elfenbein Verlag, Berlin 2015. 375 Seiten, 22 Euro.
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