Uns geht's ja noch gold - Kempowski, Walter
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"Es wäre vielleicht um unser historisches Gedächtnis besser bestellt, hätten wir mehr als den einen Kempowski." Günter Kunert in 'Die Welt'
Wo 'Tadellöser & Wolff' endet, setzt der zweite Teil der Familientrilogie ein: 1945, als die Rote Armee in Rostock eindringt. So "gold" kann es den Kempowskis, wie es der Titel im Familienjargon ankündigt, also gar nicht gehen. Man erlebt am eigenen Leib oder bei Nachbarn und Freunden Elend, Hunger, Plünderungen und Gewalttätigkeiten. Aber immerhin ist man nicht ausgebombt, hat noch etwas Geld, und zwischen Trümmerschutt und Ausgangssperren, Schwarzem…mehr

Produktbeschreibung
"Es wäre vielleicht um unser historisches Gedächtnis besser bestellt, hätten wir mehr als den einen Kempowski." Günter Kunert in 'Die Welt'

Wo 'Tadellöser & Wolff' endet, setzt der zweite Teil der Familientrilogie ein: 1945, als die Rote Armee in Rostock eindringt. So "gold" kann es den Kempowskis, wie es der Titel im Familienjargon ankündigt, also gar nicht gehen. Man erlebt am eigenen Leib oder bei Nachbarn und Freunden Elend, Hunger, Plünderungen und Gewalttätigkeiten. Aber immerhin ist man nicht ausgebombt, hat noch etwas Geld, und zwischen Trümmerschutt und Ausgangssperren, Schwarzem Markt und Hamsterzügen versucht man, das bürgerliche Leben wieder aufzunehmen.
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher Bd.1090
  • Verlag: Dtv
  • 1975.
  • Seitenzahl: 384
  • Erscheinungstermin: November 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 195mm x 121mm x 25mm
  • Gewicht: 317g
  • ISBN-13: 9783423010900
  • ISBN-10: 3423010908
  • Artikelnr.: 00962712
Autorenporträt
Walter Kempowski wurde 1929 in Rostock geboren, 1948 von einem sowjetischen Militärtribunal zu 25 Jahren Zuchthaus verurteilt, von denen er acht Jahre in Bautzen verbüßte. Er lebt und arbeitet in Nartum bei Bremen. 1971 erhielt er den Förderpreis des Lessing-Preises. Mit seiner neunbändigen Deutschen Chronik, zu der Romane wie "Tadellöser & Wolff" (1971), "Ein Kapitel für sich (1975), "Aus großer Zeit" (1978), "Herzlich willkommen" (1984) gehören, wurde Kempowski zum Bestsellerautor und Chronisten des deutschen Bürgertums. 2002 wurde er mit dem Nicolas-Born-Preis des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. 2005 erhielt er den Thomas-Mann-Preis. 2007 verstarb Walter Kempowski.
Rezensionen
»Kempowski zielt nicht auf Mitleid - das Wort Leid fehlt in seinem Bericht. Es gibt keine Helden, weil es über Jahre keine Helden geben kann. Und er klagt nicht an, weil die Dinge selbst anklagen.« Die Zeit