Sally Jones - Mord ohne Leiche - Wegelius, Jakob
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Lissabon um 1900: Bei einem Handgemenge im Hafen von Lissabon stürzt ein Mann ins Wasser. Seine Leiche wird nie gefunden. Doch der finnische Seemann Henry Koskela wird des Mordes angeklagt und zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Sally Jones will die Unschuld ihres Freundes beweisen und begibt sich deshalb auf eine abenteuerliche Reise um die halbe Welt. Diese führt sie aus den engen Gassen Lissabons über Alexandria und Bombay bis in den sagenhaften Palast des Maharadschas von Bhapur. Dabei begegnet sie einer Fadosängerin, einem zwielichtigen Bischof, einem freundlichen Friedhofswärter, einem…mehr

Produktbeschreibung
Lissabon um 1900: Bei einem Handgemenge im Hafen von Lissabon stürzt ein Mann ins Wasser. Seine Leiche wird nie gefunden. Doch der finnische Seemann Henry Koskela wird des Mordes angeklagt und zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Sally Jones will die Unschuld ihres Freundes beweisen und begibt sich deshalb auf eine abenteuerliche Reise um die halbe Welt. Diese führt sie aus den engen Gassen Lissabons über Alexandria und Bombay bis in den sagenhaften Palast des Maharadschas von Bhapur. Dabei begegnet sie einer Fadosängerin, einem zwielichtigen Bischof, einem freundlichen Friedhofswärter, einem finsteren Kommissar, dem Akkordeonvirtuosen Fabulous Forzini, einem launischen Maharadscha und einem dreihöckrigen Kamel.
Ein virtuoses Spiel mit den Elementen des Abenteuerromans!
  • Produktdetails
  • Sally Jones
  • Verlag: Gerstenberg Verlag
  • Seitenzahl: 617
  • Altersempfehlung: ab 9 Jahren
  • Erscheinungstermin: Juli 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 154mm x 52mm
  • Gewicht: 802g
  • ISBN-13: 9783836958745
  • ISBN-10: 3836958740
  • Artikelnr.: 44906436
Autorenporträt
Jakob Wegelius, 1966 in Göteborg geboren, studierte Literatur, Philosophie und Kunst. Der renommierte Autor und Illustrator wurde bereits zwei Mal mit dem Augustpreis für das beste schwedische Kinderbuch des Jahres ausgezeichnet, zwei Mal erhielt er auch den Luchs. Außerdem war er für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Endlich hat die Gorilla-Dame Sally Jones ein Zuhause an Bord der Hudson Queen gefunden und in dem finnischen Seemann Henry Koskela einen wahren Freund, da schlägt das Schicksal zu. Ein vermeintlicher Fliesentransport entpuppt sich als gefährliche Falle mit dem Ergebnis, dass die Hudson Queen auf Grund geht und Henry Koskela wegen Mordes zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt wird - und das, obwohl es keine Leiche gibt. Eine Fadosängerin und ein Instrumentenbauer nehmen den Gorilla bei sich auf. Als ein Hinweis auftaucht, dass der angebliche Tote mittlerweile in Indien lebt, macht sich Sally Jones in tiefer Freundschaft auf den weiten und gefährlichen Weg nach Osten, um den Mann aufzuspüren und Koskelas Unschuld zu beweisen. Atmosphärisch dicht fängt Jakob Wegelius die Stimmungen der verschiedenen Stationen des Abenteuerromans ein - von Lissabons Hafenkneipe bis zum berühmten Theater Sao Paolo, das Leben an Bord eines Überseedampfers oder der prachtvolle Palast eines indischen Maharadschas mit samt seinem intriganten Hofstaat. Vor allem aber besticht die Heldin selbst, der liebenswürdigste Gorilla der Literaturgeschichte und eigentlich bessere Mensch, Sally Jones!

© BÜCHERmagazin, Jana Kühn (jk)

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 03.08.2018

TASCHENBÜCHER
Doch, allen Unkenrufen zum Trotz gibt es sie noch, die Kinder und Jugendlichen, die dicke Wälzer lieben und sich freuen, wenn sie in den Ferien endlich mal wieder Zeit zum genüsslichen Schmökern haben. Dazu eignen sich die Fantasy-Romane von Nina Blazon ganz besonders. Wie in ihren früheren Kinderbüchern „LAQUA“ und „Lillesang“ erzählt sie auch in „Silfur – die Nacht der silbernen Augen“ von Kindern, die in den Ferien in ein fremdes Land reisen und mit alten Mythen in Berührung kommen, die sie in große Gefahr bringen. Diesmal ist es Island, ein Land voller Geheimnisse und alter Mythen, in dem sich die Menschen auch heute noch Geschichten von Elfen, Zwergen und Geistern erzählen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Brüder Tom (13) und Fabio (10), deren Eltern für die Ferien ein Haus in Reykjavík gemietet haben, das die alleinerziehende Mutter Björk im Sommer an Urlauber vermietet. Ihre Tochter Elin ist damit nicht einverstanden, denn sie muss in dieser Zeit bei ihrem Großonkel Gunnar wohnen.
Um die Jungen zu ärgern, klettert sie immer wieder über das Dach oder einen Baum in ihr vermietetes Zimmer, klaut deren Sachen und führt sie mit Zetteln und Botschaften an der Nase herum. Tom findet das Spiel toll und versteht sich sofort mit Elin, Fabio aber ist eifersüchtig und fühlt sich abgehängt. Er ist klein für sein Alter und leidet darunter, dass Tom alles besser kann als er. Doch in Island stellt sich heraus, dass Fabio eine besondere Gabe hat. Er kann Elfen sehen, die ihn in Gestalt von Libellen mit leuchtend silbernen Augen umschwirren. Sie locken ihn in eine unheimliche Welt, wo er einem alten Geheimnis von Elins Familie auf die Spur kommt. Mutig vermittelt er zwischen Elfen und Menschen und wird so zum eigentlichen Helden dieses gruseligen Märchens aus Island. (ab 10 Jahre)
Blazon, Nina: Silfur – die Nacht der silbernen Augen. Cbt (31216) 2018. 472 Seiten, 9,99 Euro.
Begleitet von vielen großartigen Illustrationen erzählt der norwegische Autor und Grafiker Jakob Wegelius die Geschichte der Affendame Sally Jones, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Lissabon aus eine lange Reise auf sich nimmt, um ihren besten Freund und Kapitän Henry Koskela, genannt Chief, aus dem Gefängnis zu retten. Nach vielen dramatischen Abenteuern gelangt Sally schließlich bis nach Indien, wo es ihr gelingt, den Beweis für die Unschuld ihres Chiefs zu finden und ihn aus dem Gefängnis zu befreien. Ein großartiges Abenteuerbuch, ein Gesamtkunstwerk, von Gabriele Haefs bestens übersetzt. (ab 12 Jahre)
HILDE ELISABETH MENZEL
Jakob Wegelius: Sally Jones- Mord ohne Leiche. Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs. Carlsen Taschenbuch (31696), Hamburg 2018. 624 Seiten, 10,99 Euro. Deutscher Jugendliteraturpreis.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

In der Fortsetzung seiner Graphic Novel "Sally Jones. Eine Weltreise in Bildern" lässt Jakob Wegelius die Gorilladame Sally einen geheimnisvollen Fall lösen, Akkordeons bauen, nach Indien reisen und ihren Freund den Seemann Koskela aus dem Gefängnis befreien, erzählt die begeisterte Rezensentin Andrea Lüthi. Text und Illustrationen ergänzen einander, so die Rezensentin, und lassen eine "geheimnisvoll exotische" Atmosphäre entstehen, die diesen Abenteuerroman auch für Elterm zu einem Lesevergnügen macht.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 03.12.2016

BUCHTIPP

Sally Jones ist eine Gorilla-Dame, also ein Menschenaffe, aber ein ganz besonderer. In diesem Buch erzählt sie aus ihrem abenteuerlichen Leben: Von einem finnischen Seemann hat sie alles über das Seemannsleben und Schiffsmotoren gelernt. Auf seinem Dampfschiff, der "Hudson Queen", ist sie seine erste Maschinistin. Aber dann wird ihr geliebter "Chief" verdächtigt, einen Mord begangen zu haben. Er wird in Lissabon, der Hauptstadt Portugals, zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Doch Sally weiß, dass ihr Freund unschuldig ist und möchte das beweisen. So beginnt ein großartiges Abenteuer. Sally lernt Ana Molina, eine wunderbare Sängerin kennen. Schließlich reist sie sogar bis nach Indien. Dort gerät sie an den Hof eines Maharadschas, der schließlich ihr Freund wird. Sally Jones ist eine kluge Beobachterin und kann wunderbar erzählen. Oft wundert sie sich über die Gier und Gemeinheiten der Menschen. Ein richtig toller Seefahrer-Abenteuerroman für echte Leseratten.

steff.

Jakob Wegelius:

"Sally Jones. Mord ohne Leiche"

Gerstenberg Verlag. 617 Seiten. 19,95 Euro. Von neun Jahren an.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
(...) man fühlt sich beim Lesen wie vor der offenen Chips-Tüte: "Ach komm, eins noch.", Hasenfenster, Heike Haase, 10.12.2018