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Dieser Sammelband vereinigt die wichtigsten und innovativsten Beiträge aus der Sektion Wahrnehmungsdialektologie des 6. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD); er soll einen Eindruck über den aktuellen Forschungsstand der Disziplin verschaffen. Das Ziel ist es, einen multiperspektivischen Zugang zur aktuellen wahrnehmungsdialektologischen Forschung zu ermöglichen. Das thematische Spektrum ist breitgefächert, neben den Schwerpunkten Dialektgebrauch, -bewertung und -wahrnehmung stehen auch theoretisch-modellbildende Ansätze im Fokus: Welche Konzepte…mehr

Produktbeschreibung
Dieser Sammelband vereinigt die wichtigsten und innovativsten Beiträge aus der Sektion Wahrnehmungsdialektologie des 6. Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD); er soll einen Eindruck über den aktuellen Forschungsstand der Disziplin verschaffen. Das Ziel ist es, einen multiperspektivischen Zugang zur aktuellen wahrnehmungsdialektologischen Forschung zu ermöglichen. Das thematische Spektrum ist breitgefächert, neben den Schwerpunkten Dialektgebrauch, -bewertung und -wahrnehmung stehen auch theoretisch-modellbildende Ansätze im Fokus: Welche Konzepte gibt es, um die Begriffe Laie und Wissen in der Wahrnehmungsdialektologie zu definieren? Wie können die Methoden der traditionellen Dialektologie sinnvoll mit wahrnehmungsdialektologischen Methoden verknüpft werden? Welche Bedeutung haben Spracheinstellungen für den Sprachwandel? Wie bewerten Sprecherinnen und Sprecher des Deutschen regionale Varietäten, und welche Konzeptualisierungen liegen diesen zugrunde? Welche Auswirkungen haben politische Grenzen auf die dialektale Sprechweise und deren Wahrnehmung?
  • Produktdetails
  • Studien zur deutschen Sprache 85
  • Verlag: Narr
  • Artikelnr. des Verlages: 18317-1
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 459
  • Erscheinungstermin: 14. September 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 228mm x 154mm x 38mm
  • Gewicht: 756g
  • ISBN-13: 9783823383178
  • ISBN-10: 3823383175
  • Artikelnr.: 58600372
Autorenporträt
Prof. Dr. Markus Hundt lehrt deutsche Sprachwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dr. Andrea Kleene ist Postdoc im Projekt "Towards Balance and Boundaries in Public Discourse: Expressing and Perceiving Online Hate Speech (XPEROHS)" an der Süddänischen Universität in Odense. Zudem lehrt sie hier Deutsch am Institut für Sprache und Kommunikation. Dr. Albrecht Plewnia ist Leiter des Programmbereichs "Sprache im öffentlichen Raum" am Institut für Deutsche Sprache. Dr. Verena Sauer ist Post-Doc am Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Inhaltsangabe
Markus Hundt/Andrea Kleene/Albrecht Plewnia/Verena Sauer: VorwortBewertungenAstrid Adler/Albrecht Plewnia: Aktuelle Bewertungen regionaler Varietäten des Deutschen. Erste Ergebnisse der Deutschland-Erhebung 2017 Andrea Kleene: Beliebt, unbeliebt und/oder markant? Bewertungen und Zuordnungen von Dialekten durch österreichische Gewährspersonen Wolfgang Koppensteiner/Ludwig Maximilian Breuer: Wo Wien anderst ist und wo nicht. Kontrastierung von Spracheinstellungsdaten aus Wien und ruralen Regionen Österreichs Andrea Ender: Zum Zusammenhang von Dialektkompetenz und Dialektbewertung in Erst- und Zweitsprache Gudrun Kasberger/Stephan Gaisbauer: Varietätengebrauch und Spracheinstellungen in der kindgerichteten Sprache: Ergebnisse einer Untersuchung in Oberösterreich Susanne Oberholzer/Rebekka Studler: Bildung und Beruf als ausschlaggebende Faktoren für Spracheinstellungen? Vergleich zweier aktueller Projekte zu den Schweizer Varietäten WissenToke Hoffmeister: Die Aktivierung inaktiver Wissensbestände. Zur Repräsentation dialektologischen WissensNoemi Adam-Graf/Anja Hasse: "Ich habe gar nicht gewusst, dass der Bündnerdialekt so unterschiedlich sein kann". Eine perzeptionslinguistische Untersuchung der Orte Chur, Trin und Trun an der deutsch-romanischen Sprachgrenze Verena Sauer: "Kompetenz und Wahrnehmung". Ein integrierender Ansatz zur Verbindung von dialektgeografischen und wahrnehmungsdialektologischen Methoden Stephanie Sauermilch: "An der Grenze ist Schluss, die sprechen anders als wir hier." - Zur Wahrnehmung der ehemaligen innerdeutschen Grenze als SprachgrenzeNicole Palliwoda: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten" - Die Priming-Methode innerhalb der Sprechprobenverortung und -benennungToke Hoffmeister/Verena Sauer: "Un jetzt aufn deutschn Stroum asu ze fohrn ..."/"... dormit de Föihrer mit uns tofräden is". Charakteristika des Lautdenkmals reichsdeutscher Mundarten am Beispiel zweier Aufnahmen aus Bayern und Schleswig-HolsteinInszenierungenChristoph Purschke: "Fescher als dein Schatten". Zur Präsenz des Deutschen in Österreich in der Alltagspraxis Alexandra Schiesser: Wenn hinten besser ist als vorne Laienlinguistisches Wissen unter diskursanalytischer Perspektive Katja Fiechter: "Die vo hinge füüre" - Sprachspott in der Nordwestschweiz am Beispiel der Velarisierung von mhd. nd Sabine Wahl: "Iss was Gscheit's!" - Formen und Funktionen von Dialekten in der WerbungChristina Böhmländer: Dialekt und Regiolekt in der politischen Kommunikation: Code-Switching, -Mixing und -Shifting Robert Langhanke: Dialektdidaktik und Regionalsprachdidaktik. Über die gesteuerte Vermittlung dialektaler und regiolektaler Varietäten am Beispiel des norddeutschen Sprachraums