Beschreibungen des Abwesenden - Hofmann, Roger
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'Beschreibungen des Abwesenden' knüpft an Debatten an, die das Verhältnis von Psychoanalyse und Literaturwissenschaft thematisiert haben. Ins Blickfeld treten dabei die Konzeptionalisierungen Lacans, die eine Neubestimmung traditioneller Interpretation als Lektüre ermöglichen. Der erste Teil der Untersuchung gilt der begrifflichen Ausarbeitung der Theorie des Signifikanten, die Lacan in der Auseinandersetzung mit den Texten Freuds gewinnt. Der zweite Teil widmet sich der Analyse literarischer Texte, an denen diese Theorie erprobt wird (Shakespeares 'Hamlet', C. Wolfs 'Nachdenken über Christa…mehr

Produktbeschreibung
'Beschreibungen des Abwesenden' knüpft an Debatten an, die das Verhältnis von Psychoanalyse und Literaturwissenschaft thematisiert haben. Ins Blickfeld treten dabei die Konzeptionalisierungen Lacans, die eine Neubestimmung traditioneller Interpretation als Lektüre ermöglichen. Der erste Teil der Untersuchung gilt der begrifflichen Ausarbeitung der Theorie des Signifikanten, die Lacan in der Auseinandersetzung mit den Texten Freuds gewinnt. Der zweite Teil widmet sich der Analyse literarischer Texte, an denen diese Theorie erprobt wird (Shakespeares 'Hamlet', C. Wolfs 'Nachdenken über Christa T.', P. Weiss' 'Ästhetik des Widerstands'). Das Leitmotiv 'Beschreibungen des Abwesenden' konkretisiert sich dabei von der Unvermeidlichkeit sprachlichen Aufschubs zur Darstellung erloschenen Lebens, vom Totengedenken als Thema literarischen Schreibens zur Autorschaft, zur performativen Wirksamkeit.
Autorenporträt
Der Autor: Roger Hofmann, 1958 in Darmstadt geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Psychologie in Frankfurt a.M. und Zürich. 1986 schweizerisches Lizentiat mit einer Arbeit über 'Schauspiel und Schrift in Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre; danach Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und Verlagen. Seit 1990 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Sprache und Literatur I und am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Frankfurt a.M; daneben Legasthenietherapien im Pädagogischen Zentrum Bad Homburg.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: Psychoanalyse und Literaturwissenschaft - Vom Anspruch auf Selbsterkenntnis zur Rhetorik des Anderen - Von Freud zu Lacan: die Reformulierung des Primärprozesses durch die Theorie des Signifikanten - Literatur als Totengedenken - Zur performativen Wirksamkeit der Literatur.