Im Rampenlicht verborgen - Peters, Veronika; Genazino, Wilhelm; Gräf, Dieter M; Grosz, Sarah A; Peters, Christoph; Rinck, Monika; Dröscher, Daniela
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Niemand glaubt ernsthaft, alles zu wissen über diejenigen, die im Lichtkegel der Scheinwerfer stehen. Im Rampenlicht verborgen ist so manches. Doch die mehr als dreißig Texte des Jahrbuchs für Literatur 16 versuchen geschickt, einiges Licht in das Dunkel oder Halbdunkel unserer Geheimnisse zu bringen, viele verborgene Rätsel unseres Lebens sichtbar zu machen . Jedes Jahr aufs Neue findet der Jäger und Sammler deutscher Gegenwartsliteratur (Sigfrid Gauch) ein gerüttelt Maß an Lyrik, Prosa und Essay, das es wert ist, für eine interessierte, auch jungen Autoren aufgeschlossene Leserschaft…mehr

Produktbeschreibung
Niemand glaubt ernsthaft, alles zu wissen über diejenigen, die im Lichtkegel der Scheinwerfer stehen. Im Rampenlicht verborgen ist so manches. Doch die mehr als dreißig Texte des Jahrbuchs für Literatur 16 versuchen geschickt, einiges Licht in das Dunkel oder Halbdunkel unserer Geheimnisse zu bringen, viele verborgene Rätsel unseres Lebens sichtbar zu machen . Jedes Jahr aufs Neue findet der Jäger und Sammler deutscher Gegenwartsliteratur (Sigfrid Gauch) ein gerüttelt Maß an Lyrik, Prosa und Essay, das es wert ist, für eine interessierte, auch jungen Autoren aufgeschlossene Leserschaft filtriert und zwischen kunstvoll gestalteten Buchdeckeln ediert zu werden. (Die Rheinpfalz)
Wieder bietet das Jahrbuch ein breites Spektrum an Themen, Texten, Autoren, lädt ein zu einer Reise durch das literarische Schaffen der Gegenwart.
Wilhelm Genazino deckt den Stellungskrieg des Normalen im Werk von Ursula Krechel auf, Monika Rinck entwirft eine Poetologie der Weltgelegenheiten , und Daniela Dröscher behauptet, dass man von dem, was in der Welt ist, nichts mit Gewissheit sagen könne, nicht einmal, ob sich in dem Zimmer, in dem man sich gerade aufhielt, wirklich kein Rhinozeros befände. Dafür verzichtet die Protagonistin bei Veronika Peters auf eine Reise nach Manhattan, einem Karton mit dem schriftlichen Nachlass eines nahen Menschen zuliebe, und Sarah Alina Grosz weiß, so / etwas wie filter / habe ich nicht, / bin / ein schloss ohne schlösser . Ruth Johanna Benrath dagegen entdeckt ein kurzes Brieflein von Bettine von Arnim und ruft ihr zu: lass es uns machen / wie die Kiefern ineinander verkeilt . In einem spannungsgeladenen Langgedicht beleuchtet Dieter M. Gräf das verheerende Reich Gottes der Wiedertäufer von Münster aus dem 16. Jahrhundert. Im Gegensatz zu diesen theologischen Abgründen nimmt uns Sabine M. Krämer mit in die menschlichen Verborgenheiten. Der Zeichner im Text von Christoph Peters betreibt eine Bestandsaufnahme der besonderen Art, und in ihrer Laudatio auf Emine Sevgi Özdamar stellt die Literaturwissenschaftlerin Franziska Schößler fest, dass diese, mit der Carl-Zuckmayer-Medaille ausgezeichnet, ganz entscheidende Texte für die kulturelle Selbstauslegung in diesem Land geschaffen habe.
All diese Texte können durchaus hilfreich sein, viele im Rampenlicht verborgene Seiten unseres Lebens sichtbar zu machen.
  • Produktdetails
  • Literarisches Programm Bd.146
  • Verlag: Brandes & Apsel
  • Seitenzahl: 320
  • Erscheinungstermin: September 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 142mm x 27mm
  • Gewicht: 445g
  • ISBN-13: 9783860996751
  • ISBN-10: 3860996754
  • Artikelnr.: 30038540
Autorenporträt
Genazino, WilhelmWilhelm Genazino (1943-2018) wurde in Mannheim geboren, arbeitete zunächst als Journalist, später als Redakteur und Hörspielautor. Als Romanautor wurde er 1977 mit seiner 'Abschaffel'-Trilogie bekannt und gehörte seither zu den wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt, unter anderem erhielt er 1998 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und 2004 den Georg-Büchner-Preis. 2007 wurde er mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet, 2010 mit dem Rinke-Sprachpreis. 2011 wurde Genazino in die Akademie der Künste gewählt. 2013 erhielt er den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 2014 den Samuel-Bogumil-Linde-Preis für sein literarisches Werk.