Die österreichisch-russischen Beziehungen von Peter dem Großen bis Joseph II (eBook, PDF) - Gundolf, Jürgen
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Inhaltsangabe:Einleitung: Das 18. Jahrhundert ist für die Geschichte Österreichs unbestreitbar von entscheidender Bedeutung. Darauf weisen bereits die Titel von Werken hin, die über diese Ära geschrieben worden sind. Mikoletzky beispielsweise bezeichnet es als das ¿große¿ Jahrhundert Österreichs. Es brachte auf militärischem und diplomatischem Gebiet bedeutende Erfolge, aber auch zukunftsweisende Niederlagen mit sich. Es wurde in den ersten Jahrzehnten vom habsburgisch-bourbonischen Konflikt um das spanische Erbe bestimmt, aber nach dem Ende des Österreichischen Erbfolgkrieges (1748) wurde der…mehr

Produktbeschreibung
Inhaltsangabe:Einleitung: Das 18. Jahrhundert ist für die Geschichte Österreichs unbestreitbar von entscheidender Bedeutung. Darauf weisen bereits die Titel von Werken hin, die über diese Ära geschrieben worden sind. Mikoletzky beispielsweise bezeichnet es als das ¿große¿ Jahrhundert Österreichs. Es brachte auf militärischem und diplomatischem Gebiet bedeutende Erfolge, aber auch zukunftsweisende Niederlagen mit sich. Es wurde in den ersten Jahrzehnten vom habsburgisch-bourbonischen Konflikt um das spanische Erbe bestimmt, aber nach dem Ende des Österreichischen Erbfolgkrieges (1748) wurde der Gegensatz zu Frankreich durch den österreichisch-preußischen Dualismus in den Hintergrund gedrängt. Auf dem Balkan trat das Ringen zwischen Österreich und dem Osmanischen Reich ebenfalls in neue Phase ein, die zunächst einen glänzenden Erfolg für Österreich hervorbrachte (Friede von Passarowitz 1718), der den Machtverlust des Sultans in Europa einleitete. Die weiteren Kämpfe gegen den ¿Erbfeind der Christenheit¿ verliefen aber für Österreich weniger erfolgreich, obwohl diese beiden Kriege (1737-1739 und 1787-1791) im Verbund mit der zweiten aufstrebenden Großmacht Osteuropas geführt wurden. Das russische Zarenreich, das sich unter Peter dem Großen zu Beginn des Jahrhunderts in das Blickfeld der europäischen Mächte gekämpft hatte, setzte auch nach dessen Tod (1725) seine Expansion fort und entwickelte sich bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur größten Militärmacht des Kontinents. Dadurch stieg der Bündniswert Russlands, aber auch sein Bedrohungspotential für die Anrainerstaaten enorm an, worunter nicht nur die direkten Nachbarn wie Polen zu leiden hatten, sondern auch jene Staaten, deren Interessen sich mit den russischen überschnitten. Diesem Thema und speziell dem Verhalten Österreichs im Umgang mit der neuen Macht im Osten des Kontinents ist die vorliegende Arbeit gewidmet, wobei mich vor allem die Frage interessiert, von welcher Seite jeweils die Impulse für ein Zusammen- beziehungsweise Auseinandergehen ausgingen und welches der beiden Reiche innerhalb der Allianz tonangebend war. Ich werde mich dabei auf die außenpolitischen Verbindungen zwischen den beiden Großmächten im Osten konzentrieren, was sowohl den Bereich der Diplomatie als auch die Kriegsführung beinhaltet und in der Tradition der Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts wieder erstarkten Forschung im Bereich der Internationalen Beziehungen steht. In dieser Forschung dominiert der Systembegriff, der zum Ausdruck bringt, dass die Beschreibung einer bilateralen Beziehung nicht ohne Berücksichtigung des internationalen Machtgefüges, das die Verhältnisse in (Ost-) Europa regelte, erfolgen kann. Daher wird es vonnöten sein, in einigen Bereichen die europäische Politik im Allgemeinen sowie die Haltung Preußens und des Osmanischen Reichs im Besonderen einzubinden. Dies soll allerdings nur in dem Ausmaß erfolgen, als es zum Verständnis der Vorgänge nötig ist, da die Darstellung sonst unüberschaubar werden würde. Gang der Untersuchung: Den ersten Teil der Arbeit bildet die Frage der Großmachtbildung Österreichs und Russlands, wobei ich, aufgrund der weitgehenden Bekanntheit der österreichischen Verhältnisse, meinen Schwerpunkt auf die Darstellung der Entwicklung in Russland legen werde. Außerdem ist eine Untersuchung der Internationalen Beziehungen des 18. Jahrhunderts, mit Hauptaugenmerk auf Osteuropa, ohne vorhergehende Klärung der russischen Stellung in der osteuropäischen Staatenwelt nicht denkbar. Die Darstellung beginnt mit den Veränderungen im russisch-polnisch-schwedischen Mächtesystem im 17. Jahrhundert, zeigt dann die Verschiebung der Einflusssphären am Balkan zu Gunsten des Habsburgerreiches und mündet schließlich im Nordischen Krieg, der den Aufstieg Russlands zur (ost-)europäischen Großmacht einleitete. Ab diesem Zeitpunkt intensivierten sich auch die Kontakte zwischen dem Zaren und Österreich, wobei die politische Verlässlichkeit und militärische Berechenbarkeit Russlands noch weitgehend unbekannt waren. Das letzte Unterkapitel des ersten Abschnittes wird sich mit diesen Anknüpfungsversuchen im Verlauf der ersten beiden Jahrzehnte des 18. Jahrhunderts befassen. Dieser erste Abschnitt umfasst also zwei Kapitel und ist der Frage gewidmet, wie sich aus Russland, das zu Beginn des 17. Jahrhunderts noch um das staatliche Überleben gekämpft hatte, und aus dem losen habsburgischen Länderkomplex, der erst ab dem Ende des 17. Jahrhunderts die Bezeichnung ¿Österreich¿ bekam, zwei Hegemonialmächte Osteuropas entwickelten. Das dritte Kapitel bildet den Hauptteil der Arbeit und beginnt mit dem Frieden von Nystad, der 1721 den Nordischen Krieg beendete und die Stellung Russlands als osteuropäische Hegemonialmacht vertraglich absicherte. Dieser Abschnitt beleuchtet den Wechsel von militärischer und diplomatischer Annäherung beziehungsweise Entfremdung zwischen Österreich und dem Zarenreich bis zum Abschluss des Friedens von Teschen (1779). Insbesondere die Veränderung der Haltung Österreichs gegenüber dem Zarenreich innerhalb der, sich immer mehr zu Gunsten Russlands verschiebenden, Macht- und Einflussstrukturen in Osteuropa soll hier betrachtet werden. Als wichtige Stufen dieser Entwicklung sind die Bündnisse der Jahre 1726 und 1746 mit ihren jeweiligen Auswirkungen, sowie die Zeit der ersten polnischen Teilung genauer zu untersuchen. Den Abschluss dieses Abschnittes bildet der Frieden von Teschen, der 1779 den Bayrischen Erbfolgekrieg beendete und die diplomatische Integration Russlands in Europa besiegelte. Zuletzt werde ich das Jahrzehnt der Alleinregierung Josephs II. und die Auswirkungen seiner Außenpolitik auf das Verhältnis zu Russland untersuchen. In diesen zehn Jahren kam es nicht nur zur ersten Reise eines österreichischen Herrschers nach Russland sondern auch zum letzten Krieg gegen das Osmanische Reich, während dem Joseph II. starb. Inhaltsverzeichnis: 1.EINLEITUNG6 2.OSTEUROPÄISCHE MÄCHTEKONSTELLATION10 2.1RUSSLAND UND POLEN IM 17. JAHRHUNDERT11 2.1.1DIE ZEIT DER WIRREN12 2.1.1.1Die soziale Phase13 2.1.1.2Die nationale Phase15 2.1.2RUSSISCHE EXPANSION AUF KOSTEN POLENS17 2.1.2.1Innerstaatliche Konsolidierung18 2.1.2.2Polen als Hauptgegner Russlands21 2.1.2.3Das Schwinden der polnischen Vormachtstellung23 2.2ÖSTERREICHS OSTEUROPAPOLITIK IM 17. JAHRHUNDERT26 2.2.1REICHSPOLITIK VERSUS HAUSMACHTSPOLITIK27 2.2.2BÜNDNISPOLITIK GEGEN DAS OSMANISCHE REICH29 3.ÖSTERREICH UND DER RUSSISCHE MACHTZUWACHS33 3.1THRONBESTEIGUNG PETERS I.34 3.1.1REGENTSCHAFT SOFIJAS35 3.1.2PETER I. ALS CO-ZAR36 3.1.3MILITÄRISCHE UND DIPLOMATISCHE UNTERNEHMUNGEN39 3.1.3.1Die Eroberung Asows39 3.1.3.2Die Große Gesandtschaft41 3.2DER GROßE NORDISCHE KRIEG44 3.2.1NIEDERLAGE UND SIEG BEI NARWA45 3.2.2RUSSLANDFELDZUG KARLS XII.49 3.2.3NEUE HEGEMONIALMACHT IM NORDOSTEN EUROPAS52 3.3DIPLOMATISCHE WEICHENSTELLUNGEN57 3.3.1ÖSTERREICHS HALTUNG BIS 170957 3.3.2ÖSTERREICHISCH-RUSSISCHE BÜNDNISBESTREBUNGEN60 3.3.3NORDISCHE KOALITIONEN65 4.DIE DREI SCHWARZEN ADLER69 4.1DAS BÜNDNIS VON 172671 4.1.1DIE ENTSTEHUNGSGESCHICHTE72 4.1.1.1Die Folgen des Titelstreits mit Russland74 4.1.1.2Österreich - Russland - Schweden77 4.1.1.3Einbeziehung Preußens82 4.1.2DIE AUSWIRKUNGEN83 4.1.2.1Der Polnische Thronfolgekrieg84 4.1.2.2Gegen das Osmanische Reich87 4.2RUSSLAND UND DER ÖSTERREICHISCH-PREUßISCHE DUALISMUS92 4.2.1ÖSTERREICHS AUßENPOLITISCHE KRISE93 4.2.1.1Der Erste Schlesische Krieg93 4.2.1.2Russisches Zögern96 4.2.1.3Neuausrichtung der Allianz99 4.2.2GEMEINSAMES VORGEHEN GEGEN PREUßEN103 4.2.2.1Instrumentalisierung Russlands durch Österreich104 4.2.2.2Lösung aus der österreichischen Bevormundung112 4.3EXPANSION AUF KOSTEN POLENS UND DES OSMANISCHEN REICHS117 4.3.1RUSSISCHE EINFLUSSNAHME AUF DIE POLNISCHE KÖNIGSWAHL118 4.3.2RUSSISCH-TÜRKISCHER KRIEG UND ERSTE TEILUNG POLENS122 4.3.3RUSSLAND ALS GARANTIEMACHT DES REICHSFRIEDENS129 5.JOSEPH II. UND RUSSLAND132 6.ÖSTERREICH UND DIE RUSSISCHE GROßMACHTSTELLUNG - ZUSAMMENFASSUNG141 7.LITERATUR- UND QUELLENNACHWEIS147 7.1LITERATUR147 7.2KARTEN152

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  • Produktdetails
  • Verlag: Bedey Media GmbH
  • Seitenzahl: 153
  • Erscheinungstermin: 29.04.2003
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783832467364
  • Artikelnr.: 39996188