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Denkmäler und Denkmalensembles, national codierte Plätze und Straßennamen sind Zeichen im öffentlichen (meist urbanen) Raum, denen ein auf eine Gruppe bezogenes 'Narrativ' eingeschrieben ist. Sie können als Visualisierungen einer erwünschten oder gesetzten kollektiven Identität und eines kollektiven Gedächtnisses, häufig 'nationaler' Provenienz, analysiert werden. Politische Umbrüche und Systemwechsel gehen dementsprechend oft mit einer 'Neubeschriftung' des öffentlichen Raumes einher, mit der Umbenennung von Straßen und Plätzen, dem Sturz oder der Neu- und Wiedererrichtung von Denkmälern. Der…mehr

Produktbeschreibung
Denkmäler und Denkmalensembles, national codierte Plätze und Straßennamen sind Zeichen im öffentlichen (meist urbanen) Raum, denen ein auf eine Gruppe bezogenes 'Narrativ' eingeschrieben ist. Sie können als Visualisierungen einer erwünschten oder gesetzten kollektiven Identität und eines kollektiven Gedächtnisses, häufig 'nationaler' Provenienz, analysiert werden. Politische Umbrüche und Systemwechsel gehen dementsprechend oft mit einer 'Neubeschriftung' des öffentlichen Raumes einher, mit der Umbenennung von Straßen und Plätzen, dem Sturz oder der Neu- und Wiedererrichtung von Denkmälern. Der Band versammelt 23 Beiträge von internationalen Wissenschaftlern, in denen die Frage der symbolischen Besetzung des öffentlichen Raumes einerseits methodisch reflektiert, andererseits -anhand konkreter Fallbeispiele - in vergleichender europäischer Perspektive analysiert wird.
  • Produktdetails
  • Verlag: Frank & Timme
  • Artikelnr. des Verlages: A 128
  • Seitenzahl: 465
  • Erscheinungstermin: 4. Juni 2007
  • Deutsch, Englisch
  • Abmessung: 210mm x 148mm x 24mm
  • Gewicht: 605g
  • ISBN-13: 9783865961280
  • ISBN-10: 3865961282
  • Artikelnr.: 22893879
Autorenporträt
Rudolf Jaworski, Jg. 944, lehrt seit 1987 Geschichte Ostmitteleuropas am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine Publikationen widmen sich neben Einzelstudien zur polnischen und tschechischen Geschichte vor allem Themen aus der Stereotypenforschung, der Nationalitätenproblematik sowie der Gedächtnispolitik und der Erinnerungskultur. Auch dem Phänomen politisierter Wissenschaft hat er längere Zeit seine Aufmerksamkeit geschenkt. Allen seinen Arbeiten gemeinsam ist das beziehungsgeschichtliche Element.