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  • Format: ePub


Die Zeit wird knapp - schon hat die Gralsbruderschaft die Vorbereitungen abgeschlossen, bald wird das Netzwerk stehen, und dann wird es kein Entkommen mehr geben. Da sehen sich Renie, !Xabbu und die anderen Freunde einer noch schlimmeren Gefahr gegenüber: Dread, der durchgeknallte Killer des größenwahnsinnigen Jongleur setzt zu seinem letzten Coup an: Er wird die Kontrolle an sich bringen, er wird sein Werk der diabolischen Zerstörung beenden. Und dann gibt es vielleicht keine reale Welt mehr, in die die Freunde zurückkehren können. Bestsellerautor Tad Williams schließt mit diesem letzten Band…mehr

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Produktbeschreibung
Die Zeit wird knapp - schon hat die Gralsbruderschaft die Vorbereitungen abgeschlossen, bald wird das Netzwerk stehen, und dann wird es kein Entkommen mehr geben. Da sehen sich Renie, !Xabbu und die anderen Freunde einer noch schlimmeren Gefahr gegenüber: Dread, der durchgeknallte Killer des größenwahnsinnigen Jongleur setzt zu seinem letzten Coup an: Er wird die Kontrolle an sich bringen, er wird sein Werk der diabolischen Zerstörung beenden. Und dann gibt es vielleicht keine reale Welt mehr, in die die Freunde zurückkehren können. Bestsellerautor Tad Williams schließt mit diesem letzten Band seine grandiose Fantasy-Geschichte über eine Welt ab, die in nicht allzu weiter Zukunft unsere eigene sein könnte. Alle Hoffnung liegt in dem mysteriösen »Anderen«. Im November 2004 hat Tad Williams für »Otherland« den Corine-Future Preis erhalten.
  • Produktdetails
  • Verlag: Klett-Cotta Verlag
  • Seitenzahl: 1070
  • Erscheinungstermin: 17. November 2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783608101294
  • Artikelnr.: 43947307
Autorenporträt
Tad Williams ist ein kalifornischer Superstar. Seine genre-erschaffenden und Genregrenzen sprengenden Bücher wurden weltweit mehrere zehn Millionen Male verkauft. Seine epischen Fantasy- und Science-Fiction-Reihen, fantastischen Geschichten jeglicher Art, Urban-Fantasyromane, Comics, Drehbücher etc., hatten einen starken Einfluss auf eine ganze Generation von Autorinnen und Autoren. Tad arbeitet immer an mehreren geheimen Projekten. Er und seine Familie leben in den Bergen von Santa Cruz, in einem seltsamen und schönen Haus.

Inhaltsangabe
Kapitel 6 - Selbstgespräche mit Apparaten

Teil 1

NETFEED/NACHRICHTEN:
Erneuter tödlicher Rocketboard-Unfall erregt die Gemüter
(Bild: Jugendliche auf ihren Brettern in der Skate Sphere im Londoner Clissold Park)
Off-Stimme: In Großbritannien reißt die Serie tragischer Unglücksfälle durch Rocketboard-Fahrer nicht ab. Nach dem jüngsten Vorfall wird im Parlament über ein Verbot dieser "gefährlichen Irrsinnsdinger" nachgedacht, wie ein Abgeordneter die Bretter nannte. Die meisten Boarder jedoch sind da ganz anderer Meinung.
(Bild: Aloysius Kenneally, 16 Jahre, vor der Bored!-Filiale in Stoke Newington)
Kenneally: "Voll daneben ist das. Die meisten, wo abschrotten, sind so vierzigjährige Bürogreise. Wollen am Wochenende mal die Sau rauslassen, bong? Abfetzen, 'ne Oma cräshen, in 'ne Aerobusschraube reinzacken. Hackt nicht auf uns rum, wenn so'n alter Knacker, dem das Fahren verboten gehört, 'nen Mikro wegbrettert ..."

> Es war wie ein Horrorfilm, nur schlimmer, denn es passierte wirklich.

Winzige Menschlein standen angstschlotternd vor einem gräßlichen Monster, einer Geißelspinne, wie Kunohara das skorpionähnliche Ding genannt hatte. Paul sah, daß Martine und ihre geschrumpften Gefährten sich tief in die Falten an der Unterseite eines großen Blattes duckten, das von den bombenartigen Treffern der Regentropfen geschüttelt wurde. Er streckte die Hand aus, aber es war nur ein Bildfenster - er konnte nichts zu ihrer Hilfe tun. Die Geißelspinne kam einen Schritt näher, wobei ihr Rumpf zwischen ihren entsetzlich langen Gliederbeinen hing wie in einer Wiege. Ein schlanker Fühler, der wie eine versteifte Kutscherpeitsche aussah, schob sich langsam, fast zärtlich auf sie zu.

»Du hast doch diese Mutanten vernichtet«, schrie Paul. »Warum kannst du meine Freunde nicht retten?«

»Die Mutanten gehörten nicht hierher. An der Geißelspinne ist nichts auszusetzen.« Hideki Kunohara klang beinahe beleidigt. »Sie gehorcht nur ihrer Natur.«

»Wenn du ihnen nicht helfen willst, dann versetz mich hin. Oder laß mich wenigstens zu ihnen gehen.«
Kunohara sah ihn mißbilligend von der Seite an. »Du wirst sterben.«

»Ich muß es wagen.«

»Du kennst diese Leute doch kaum, das hast du mir selbst gesagt.«

Tränen traten Paul in die Augen. Der Zorn dehnte sich in ihm aus wie Dampf, drohte ihm die Schädeldecke zu sprengen. Im Hintergrund hörte er die dünnen Schreie, die Martine und die übrigen ausstießen, als die ungeheuerliche Spinne weiter heranrückte. »Du begreifst gar nichts. Monatelang, vielleicht jahrelang bin ich umhergeirrt. Allein! Ich dachte, ich wäre verrückt. Sie sind alles, was ich habe!«

Kunohara zuckte mit den Achseln, dann hob er die Hand. Im nächsten Moment waren die Blase, das Fenster und sein stoisches Gesicht verschwunden, und an ihre Stelle war eine Schreckensszene getreten.

Paul befand sich irgendwo auf dem Waldboden. Berghohe Baumstämme, von denen kaum mehr als der Fuß zu sehen war, ragten um ihn herum in den Nachthimmel. Überall zischten und krachten Tropfen nieder, die so groß wie Mülltonnen, mitunter sogar wie Kleinwagen waren. Wenn sie aufschlugen, hüpfte der ganze mulchige Untergrund in die Höhe.

Jäh überkam ihn die Erinnerung an das Grauen der Schützengräben von Amiens, an das unpersönliche Vernichtungswerk der schweren deutschen Artillerie, und wie um die Illusion zu verstärken, zuckten blendend helle Blitze über den Himmel. Rechts von ihm bewegte sich etwas mit einem lauten ledrigen Knarren, das er selbst über das Donnern der Regentropfen hinweg hörte. Der Boden bebte unter seinen Füßen. Als Paul sich umdrehte, schlug ihm das Herz bis zum Hals.

Die Skorpionspinne schob sich noch einen Schritt näher an das Blatt heran und erstarrte dann wieder bis auf die tastenden Fühler. Im Vergleich zu Paul war sie so groß wie ein Feuerwehrwagen, aber viel höher, ein breiter, länglicher Körper mit darüber hinausragendem Beingestell ringsherum. Soweit er sehen konnte, hatte sie keinen Schwanz, aber die vor dem Kopf eingeschlagenen, stoßstangenartigen Fangarme waren mit spitzen Dornen besetzt, die eine Beute so eisern festhalten konnten wie ein Krokodilsrachen. Zwei rote Punkte vorne am Kopf, die im Blitzschein zu sehen waren, machten den Eindruck bösartiger Augen, so als hätte die Bestie im Höllenschlund geschlafen und wäre jetzt wütend darüber, daß man sie geweckt hatte.

Von einem der hohen Blätter ging eine Wasserladung auf die Spinne nieder. Sie duckte sich unter dem Guß auf den Boden und wartete geduldig ab, bis er vorbei war. Einen Moment lang hatte Paul freien Blick an ihr vorbei auf die Höhlung unter einem herabhängenden Blatt, das so groß war wie eine Skihütte, und auf bleiche menschliche Gesichter, die im fahlen Mondlicht wie Perlen schimmerten. Er machte ein paar Schritte auf sie zu, doch da stemmte sich die Geißelspinne wieder knarrend in die Höhe.

»Martine!« Seine Stimme ging im Bombardement des Regens unter. Er raffte hastig einen faserigen Prügel auf, der so lang war wie sein Arm, eine Baumnadel oder ein Dorn, und schleuderte ihn auf die Spinne. Das Geschoß prallte harmlos an ein Bein der Bestie, doch die Bewegung erregte ihre Aufmerksamkeit. Sie blieb stehen und schwenkte eine ihrer Geißeln in Pauls Richtung. Da begriff er, was er getan hatte, und erstarrte vor Schreck. Der Fühler, ein hornartiges Gebilde von zwanzig Meter Länge und doch nicht viel breiter als Pauls Arm, strich nur um Armeslänge an ihm vorbei. Sein Herz schlug dreimal so schnell.

Was habe ich mir dabei bloß gedacht? Seine Gedanken rasten so wild wie sein Herz. Ich habe mich selbst zum Tode verurteilt. Ich kann nichts für sie tun, und jetzt muß ich mit ihnen sterben.

Die Skorpionspinne machte einen knackenden Schritt auf ihn zu. Der Geißelfühler streifte seine Brust und warf ihn beinahe um. Schon baute sich der Schatten drohend über ihm auf, die Beine beiderseits ausgestellt wie schiefstehende Bäume. Er sah, wie die gewaltigen Fangarme sich langsam nach vorn spannten und wieder zurückschnappten.

Bevor er die Augen vor dem Grauen seines sicheren Endes verschließen konnte, fuhr die Spinne urplötzlich herum. Eine winzige Menschengestalt war unter dem Blatt hervorgestürzt und stolperte über den holperigen Boden davon. Die Geißelspinne setzte ihr mit unglaublicher Geschwindigkeit nach.

Die kleine kreischende Gestalt brach in die Knie, als die vielbeinige dunkle Masse sich über sie legte. Das Vorderteil der Spinne stieß nach unten, und die Fangarme griffen sich die strampelnde Beute, zerstachen und zerquetschten sie bis zur Unkenntlichkeit, bevor sie sie den grausam malmenden Mundwerkzeugen zuführten.

Paul konnte nur mit ohnmächtigem Entsetzen zusehen. Verfolgung und Tötung hatten nicht mehr als Sekunden gedauert. Einer seiner Freunde war tot, und schon drehte sich das riesige Ungeheuer Bein für Bein wieder nach ihm um.

Da stürzte etwas aus den Bäumen herab, eine dunstige weiße Säule, die die Bestie platt auf den Boden drückte. Eis bildete sich auf ihrem Rückenschild und kristallisierte sich in körnigen Batzen an den Beingelenken.

»Alle sieben Höllen, hier funktioniert überhaupt nichts mehr!« krächzte Kunoharas Stimme Paul ins Ohr, und auf einmal stand der Mann selbst neben ihm. Ohne sich um die tiefgefrorene Riesenspinne zu kümmern, packte Kunohara Paul an der Schulter und winkte dann den noch unter dem Blatt kauernden Leuten zu. »Kommt heraus!« rief er. »Kommt und faßt euch an den Händen! Ich weiß nicht, wie weit mein Schutzfeld reicht.«

Vor Schock noch ganz schwindlig beobachtete Paul, wie drei Schemen ins Freie gewankt kamen. Jemand umklammerte seine Hand. Gerade ging die nächste Regenlawine nieder und wirbelte allerlei Laub-reste durch die Luft, da verschwand alles mit einem Schlag.

[Eine längere
Rezensionen
"Ein furioser Genremix aus Fantasy, Reality und Science-Fiction und vielen eigenwillig interpretierten Motiven aus Märchen und Mythen, aus der klassischen Literatur, aus Kinderbüchern, aus Comic- und Popart, ja sogar aus Filmstoffen - Abenteuertourismus in heimischer Leselandschaft also."
Siggi Seuss, Süddeutsche Zeitung

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 21.03.2001

Virtuelle Ritterwelt
Dritter Band des Otherland-Epos
Er wünschte sich auf einmal”, bekennt Rechtsanwalt Catur Ramsey, einer der Akteure in Tad Williams’ Otherland, „er hätte zu einer Zeit, wo er sich noch voll auf Scheinwelten einlassen konnte, einen Ort wie Mittland gefunden. ” Gerade stiefelt er als Söldner „Kätor von Rhamsi” durch die virtuelle Ritterwelt, fühlt sich wie ein Tourist, ja noch schlimmer, „wie Wendy und ihre Brüder, die mit dem Erwachsenwerden das Niemalsland des Peter Pan verloren hatten”.
Den Lesern von Band III der Otherland-Tetralogie, Berg aus schwarzem Glas, geht es nicht anders. Immerhin können sie sich 826 Seiten lang in Tad Williams’ Niemalsland der nahen Zukunft verlieren. Abenteuertourismus in heimischer Leselandschaft also, mit allen Überraschungen realer und virtueller Szenarien des Jahres 2050. Wer schließlich an der Seite eines Häufchens Aufrechter ins Hier und Jetzt zurückkehrt, der fühlt sich ähnlich gereift und gerädert wie damals, als er mit Tolkien und einem martialischen Männerbund zwischen Auenland und Mordor unterwegs war. Im Unterschied dazu haben die Besucher Otherlands allerdings den Vorteil, Männchen und Weibchen kennenzulernen, deren Gebaren zudem weit vertrauter sein dürfte als das der illustren Hobbitgesellschaft.
„Catch them by surprise”, hat Tad Williams einmal die Methode genannt, mit der er jüngere und ältere Leser gleichermaßen für seine unendliche Cyberspace-Geschichte gewinnen wollte. Es ist ihm tatsächlich gelungen: Mit einem furiosen Genremix aus Fantasy, Reality und Science Fiction und vielen eigenwillig interpretierten Motiven aus Märchen und Mythen, aus der klassischen Literatur, aus Kinderbüchern, aus Comic- und Popart, ja sogar aus Filmstoffen. Selbst den Kampf um Troja müssen die Helden durchleiden, und damit nicht genug: die Irrfahrten des Odysseus noch dazu, ausnahmsweise rückwärts. „Williams klaut ja wie ein Rabe”, mögen manche zwischenrufen. In der Tat. Aber er macht es gut, mit exzellenten literarischen und technologischen Kenntnissen und bewundernswerten dramaturgischen Talenten.
Zur Erinnerung: Otherland ist ein unvorstellbar komplexes Netzwerk, das sich die mächtigsten Menschen der Welt Mitte des 21. Jahrhunderts erschaffen ließen, um auf mysteriöse Weise ewig leben zu können. Zeitgleich fielen weltweit abertausende junge Cyberspacefreaks ins Koma. Warum das geschah, erfährt man hoffentlich im vierten Band, Meer des silbernen Lichts (er soll im Herbst erscheinen) ohne esoterische Verbiegungen. In den letzten Kapiteln von Berg aus schwarzem Glas geht es nämlich – zumindest für Anhänger der Realitätsfraktion – so mystisch zu, dass einem blümerant werden kann. „Alles bloß eine Metapher”, lässt Tad Williams erfreulicherweise eine der Hauptpersonen sagen. Die Realos können sich also wieder zurücklehnen und sich wie das couragierte Antihelden-Duo Renie und !Xabbu in ihren altmodischen Wannentanks fühlen. Dort lagern sie mit Kathetern, Schläuchen, Infusionsröhrchen, Gesichtsmasken, Ohrenstöpseln und Sensoren behaftet in plasmodalem Gel und irren zeitgleich – mit einigen anderen Couragierten – illegal durch die schreckerregenden Welten von Otherland, um dem Geheimnis der komatösen Kinder auf die Spur zu kommen. Zu allem Unglück hängen sie nach wie vor im Netz fest: Die Off- line ist gekappt. – Man sieht: Das heutige Internet ist Babykram gegenüber dem vernetzten Horror der nahen Zukunft. Trotz durchweg pessimistischer Gesellschaftsvisionen schwebt in und über der Geschichte stets ein Wölkchen aus Ironie und Selbstironie. Das geschieht nicht gerade oft im Fantasygewerbe. Den Stoff, den ein anderer großer Genreakrobat, der Engländer Philip Pullman, in His Dark Materials philosophisch abtastet und zunehmend verklausuliert, den ergreifen Tad Williams und seine Gestalten mit allen zur Verfügung stehenden Sensoren und jonglieren ihn munter durch die Welten. Hoffentlich kann Williams diesen lang gezogenen Balanceakt souverän beenden, ohne einfache Lösungen, ohne mystischen Firlefanz und ohne Absturz. (ab 15 Jahre)
SIGGI SEUSS
TAD WILLIAMS: Otherland. Berg aus schwarzem Glas. Aus dem Englischen übersetzt von Hans-Ulrich Möhring. Verlag Klett-Cotta 2001. 826 Seiten, 49,90 Mark.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Mit Otherland, einer auf vier Bände angelegten Reise durch virtuelle Welten, hat Tad Williams, ruft Sigi Seuss begeistert aus, ein "Meisterwerk der genreübergreifenden Science Fiction" geschrieben, das "Maßstäbe" für die "Nach-Tolkien-Generation" setzen werde. "Meer des silbernen Lichts" ist der vierte und letzte Band dieses Epos, und das findet Seuss auch gut so. Denn irgendwann werden die abwegigen und abenteuerlichen Episoden zu viel für des Lesers Gemüt und Verstand, da ist es richtig, denkt der Rezensent, zum Schluss zu kommen. Nichtdestotrotz hält er das Werk für meisterlich und hat während der Lektüre sein Lesesofa nur noch verlassen, wenn "das vegetative System an dringende Bedürfnisse erinnerte".

© Perlentaucher Medien GmbH
»Im Fall von "Otherland" lässt sich nur mit jedem verstreichenden Jahr am besten erkennen, wie weitsichtig Tad Williams ist.« Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung, 11.07.2013 »Seitdem der amerikanische Schriftsteller Tad Williams seinen "Otherland"-Zyklus publiziert hat, ist im Bereich der literarischen Fantasy nicht mehr wie zuvor.« Andreas Platthaus, Stuttgarter Zeitung, 13.07.2013 »... Tolkiens Mittelerde steht nicht ohne Grund im Zentrum des Fantasy-Booms. Seit Erscheinen des Epos muss sich jeder Fantasy-Autor an der gigantischen Saga messen lassen. ... Seitdem haben viele versucht, den Thron zu stürmen und in den Olymp der High-Fantasy aufzusteigen. Doch nach echten Weltengründern mussten die Fans lange vergeblich suchen. Viele Geschichten kranken daran, dass sie von Tolkien-Epigonen verfasst sind, aber nichts wirklich Neues erschaffen. Fast ein halbes Jahrhundert hat es gedauert, bis ein Autor mit einer selbstständigen Weltschöpfungsidee aufwarten und den hungrigen Lesern ein eigenständiges Universum präsentieren konnte: "Otherland" von Tad Williams. Ein 3650 Seiten starkes Universum, das sich in kein bekanntes Schema pressen lässt, das seinem Autor aber dennoch, zwischen Fantasy, Science-Fiction, Cyberpunk, Abenteuerroman, Märchen und Krimi changierend, den Titel Tolkien des 21. Jahrhunderts von der Literaturkritik eingebracht hat. ... Aber Williams Tetralogie ist vor allem deshalb ein Novum, weil er das Basismaterial des Genres auf die Verhältnisse der Multimediawelt des 21. Jahrhunderts hochrechnet. ...« Wiebke Eymess (www.buchwurm.info, 12.08.2004)…mehr
"Eine Achterbahnfahrt der Phantasie!" -- Focus

"Man liest und liest, ist gefesselt - und würde glatt verwahrlosen, wenn einen das vegetative System nicht an dringende Bedürfnisse erinnern würde." -- Süddeutsche Zeitung

"Eine einzigartige Weltenschöpfung - Tad Williams reiht sich damit ein in die Titanenriege der phantastischen Literatur." -- Stuttgarter Zeitung