Maschinenethik
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Der Band untersucht die besonderen ethischen Probleme, die die Entwicklung autonom "handelnder" und "kommunizierender" medialer Systeme aufwirft. Da sie Prozesse nicht nur eigenständig vollziehen, sondern zugleich steuern, stellt sich die Frage, inwieweit sie in diesem "Handeln" und "Entscheiden" normativ orientiert werden können. Über frühere Entwicklungen hinaus entsteht zudem eine computergesteuerte digitale Infrastruktur, die alle symbolischen Operationen integriert und an sich bindet. Ausgehend von der Mediatisierungstheorie werden die medienethischen Implikationen solcher Systeme diskutiert.…mehr

Produktbeschreibung
Der Band untersucht die besonderen ethischen Probleme, die die Entwicklung autonom "handelnder" und "kommunizierender" medialer Systeme aufwirft. Da sie Prozesse nicht nur eigenständig vollziehen, sondern zugleich steuern, stellt sich die Frage, inwieweit sie in diesem "Handeln" und "Entscheiden" normativ orientiert werden können. Über frühere Entwicklungen hinaus entsteht zudem eine computergesteuerte digitale Infrastruktur, die alle symbolischen Operationen integriert und an sich bindet. Ausgehend von der Mediatisierungstheorie werden die medienethischen Implikationen solcher Systeme diskutiert.
  • Produktdetails
  • Ethik in mediatisierten Welten
  • Verlag: Springer, Berlin; Springer Fachmedien Wiesbaden
  • Artikelnr. des Verlages: 978-3-658-21082-3
  • 1. Aufl. 2019
  • Erscheinungstermin: 29. August 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 148mm x 14mm
  • Gewicht: 360g
  • ISBN-13: 9783658210823
  • ISBN-10: 3658210826
  • Artikelnr.: 53473089
Autorenporträt
Dr. Dr. Matthias Rath ist Professor für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und Leiter der dortigen Forschungsgruppe Medienethik.
Dr. Friedrich Krotz ist emeritierter Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt soziale Kommunikation und Mediatisierungsforschung an der Universität Bremen.
Dr. Dr. Matthias Karmasin ist Universitätsprofessor an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt sowie Direktor des Instituts für Vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Inhaltsangabe
Brauchen Maschinen eine neue Ethik?.- Wer ist Zurechnungspunkt von Verantwortung?.- Auf welcher Ebene setzt die ethische Argumentation ein?
Rezensionen
"... werden die Thesen und Erkenntnisse aufgrund von systematisch strukturierten Texten, grundlegenden begrifflichen Definitionen und den Rekurs auf aktuelle empirische Beobachtungen für eine breitere Zielgruppe zugänglich. ... Das interdisziplinär ausgerichtete Herausgeberwerk richtet sich an Studierende sowie lehrende der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Medienethik und der Informatik. Um der durchaus anspruchsvollen Argumentation folgen zu können, sind Vorkenntnisse in den Bereichen der Philosophie, Medienwissenschaft, Soziologie oder Informatik empfehlenswert." (merz Zeitschrift für Medienpädagogik, Jg. 63, Heft 4, August 2019)