Risse in der Großen Mauer - Sendker, Jan-Philipp
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Mit welchen Schwierigkeiten kämpft ein katholischer Priester unter dem Kommunismus? Was erlebt ein Mädchen vom Lande als Wanderarbeiterin in der Großstadt? Wie sieht eine chinesische Prostituierte ihre Kunden und die Welt? Jan-Philipp Sendker hat im Land der Mitte hunderte von - unerlaubten - Interviews geführt und schildert eindringlich eine sich rasant wandelnde Gesellschaft, in der Widersprüche das einzig Konstante sind.…mehr

Produktbeschreibung
Mit welchen Schwierigkeiten kämpft ein katholischer Priester unter dem Kommunismus? Was erlebt ein Mädchen vom Lande als Wanderarbeiterin in der Großstadt? Wie sieht eine chinesische Prostituierte ihre Kunden und die Welt? Jan-Philipp Sendker hat im Land der Mitte hunderte von - unerlaubten - Interviews geführt und schildert eindringlich eine sich rasant wandelnde Gesellschaft, in der Widersprüche das einzig Konstante sind.
  • Produktdetails
  • Heyne Bücher Nr.62016
  • Verlag: Heyne
  • Originaltitel: Risse in der Großen Mauer
  • 5. Aufl.
  • Seitenzahl: 239
  • Erscheinungstermin: April 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 118mm x 17mm
  • Gewicht: 197g
  • ISBN-13: 9783453620162
  • ISBN-10: 345362016X
  • Artikelnr.: 20842866
Autorenporträt
Sendker, Jan-Philipp
Jan-Philipp Sendker, geboren in Hamburg, war viele Jahre Amerika- und Asienkorrespondent des Stern. Nach einem weiteren Amerika-Aufenthalt kehrte er nach Deutschland zurück. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam. Bei Blessing erschien 2000 seine eindringliche Porträtsammlung Risse in der Großen Mauer. Nach dem Roman-Bestseller Das Herzenhören (2002) folgten Das Flüstern der Schatten (2007), Drachenspiele (2009), Herzenstimmen (2012), Am anderen Ende der Nacht (2016) und Das Geheimnis des alten Mönches (2017). Seine Romane sind in mehr als 35 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 3 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.
Rezensionen
"Dieses Buch kann ich sehr empfehlen." Wolf von Lojewski

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 03.05.2000

Angerührt

CHINA. Was erlebt ein Mädchen vom Land, das sich in einer chinesischen Großstadt als Wanderarbeiterin verdingt? Mit was für Schwierigkeiten hat ein katholischer Priester unter dem Kommunismus zu kämpfen? Wie sieht eine chinesische Prostituierte ihre Kunden und die Welt? Warum ist es so schwer, sich in China für den Umweltschutz zu engagieren? Jan-Philipp Sendker, der frühere Asien-Korrespondent der Zeitschrift "Stern", ist mit einer Dolmetscherin durch die Volksrepublik China gereist und hat sich angehört, was Menschen über ihr Leben und ihr Land zu erzählen haben. Entstanden ist daraus eine Sammlung von zwölf Porträts chinesischer Männer und Frauen, in denen sich ein Teil der vielschichtigen Realität des heutigen China widerspiegelt. Man liest, wie sehr die große Politik das Leben der Menschen bestimmt hat und immer noch beeinflusst, aber auch, wie heute immer mehr Chinesen versuchen, sich Freiräume zu schaffen, und nach so etwas wie einer "Selbstverwirklichung" streben. Einfach wird ihnen das nicht gemacht, nicht nur wegen politischer, sondern auch wegen materieller Einschränkungen und beengter Lebensverhältnisse. Das erfährt man dank Sendkers anrührender Schilderungen von Orten und Begegnungen. (Jan-Philipp Sendker: Risse in der Großen Mauer. Gesichter eines neuen China. Karl Blessing Verlag, München 2000. 221 Seiten, 34,90 Mark.)

P.K.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 24.06.2000

Mauer im Wald
Eine Mauer, die spazieren geht: Für den Landart-Künstler Andy Goldsworthy bilden die steinernen Gebilde keine starren Grenzen, die Grundstücke trennen oder gar Frontlinien zwischen verfeindeten Nachbarn bilden. Goldsworthy macht die Mauern beweglich und lebendig – er schickt sie auf Wanderschaft. Sie laufen über Hügel und Täler, tauchen in Seen ein und legen sich in üppigen Kurven um die Baumstämme eines Waldes. Aus der Schlangenform von Goldworthys Mauern spricht „Respekt vor der Priorität der Bäume, die vor ihnen da waren”, meint der Kunstkritiker Kenneth Baker. Goldworthys 760 Meter lange Steinmauer im Skulpturenpark des Storm King Art Center im Staat New York ist die Hauptattraktion seines Buches mit dem einfachen Titel Mauer, das bei Zweitausendeins erschien (60 Farbfotos, 94 S. , 33 Mark).
ajh/Foto: Verlag
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als "anrührendes" Reisebuch schildert der Rezensent mit dem Kürzel "P. K." diesen Band mit zwölf Porträts kleiner Leute in China. Sendker zeige, wie sehr das Leben der heutigen Chinesen immer noch von der großen Politik beeinflusst und auch beeinträchtigt wird, wie sehr sie aber auch darauf aus seien, sich Freiräume zu schaffen.

© Perlentaucher Medien GmbH