Gebrauchsanweisung für Tibet - Franz, Uli
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Kennen Sie Tenzin Gyatso? Nein? Er ist der XIV. Dalai Lama, der prominenteste Tibeter und ebenso ein Mythos wie seine Heimat, von der man sagt, sie sei dem Staub der Erde entrückt und dem Himmel nahe. So wie der Buddhismus viel mehr verkörpert als nur eine Religion, so dient Tibet, das "Land des Schneelöwen", traditionell als Zufluchtsort für Reisende aus dem Westen. Zwischen der unnachgiebigen Großmacht China im Norden und dem kleinen Königreich Nepal im Süden liegt auf rund 4000 Metern, wo die höchste Zugstrecke der Welt verläuft und die Luft spürbar dünn wird, dieses Land der Ebenen bis zum…mehr

Produktbeschreibung
Kennen Sie Tenzin Gyatso? Nein? Er ist der XIV. Dalai Lama, der prominenteste Tibeter und ebenso ein Mythos wie seine Heimat, von der man sagt, sie sei dem Staub der Erde entrückt und dem Himmel nahe. So wie der Buddhismus viel mehr verkörpert als nur eine Religion, so dient Tibet, das "Land des Schneelöwen", traditionell als Zufluchtsort für Reisende aus dem Westen. Zwischen der unnachgiebigen Großmacht China im Norden und dem kleinen Königreich Nepal im Süden liegt auf rund 4000 Metern, wo die höchste Zugstrecke der Welt verläuft und die Luft spürbar dünn wird, dieses Land der Ebenen bis zum Horizont und ewig weißer Himalajagipfel, versteckter Mönchsklöster und erhabener Kultur - mit Yakfleisch und fettigem Buttertee nicht unbedingt Ziel für Feinschmecker, aber für Naturfreunde, Bergsteiger und spirituelle Sinnsucher von überallher.
  • Produktdetails
  • Piper Taschenbuch Bd.7561
  • Verlag: Piper
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 208
  • Erscheinungstermin: März 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 197mm x 123mm x 22mm
  • Gewicht: 304g
  • ISBN-13: 9783492275613
  • ISBN-10: 3492275613
  • Artikelnr.: 20939056
Autorenporträt
Franz, Uli
Uli Franz, geboren 1949, lebt als Schriftsteller in München und auf der kroatischen Insel Brac. Das Dach der Welt betrat er erstmals vor über einem Jahrzehnt von Nepal, aber auch von China aus, wo er in Peking drei Jahre als Korrespondent und Lektor tätig war. Zuletzt erschienen der historische Roman »Im Schatten des Himmels« und der Bildband »Chinas Heilige Berge«.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

"Am 7.Oktober jährt sich der chinesische Einmarsch in Tibet zum fünfzigsten Mal. Aus diesem Anlass werden im Reiseteil der FAZ drei neue Tibet-Bücher vorgestellt, die vom Rezensenten mit "mve" unterschriebe sind:
1) Steve Lehmann: "Die Tibeter. Ein Kampf ums Überleben" (Neuer Verlag)
"Ein Gesamtkunstwerk" jubelt Kritiker "mve" über Steve Lehmans "großartiges Buch", das auch der Form nach "weit über herkömmliche exzellente Bildbände" hinausgehe. Vieles, was in Tibet geschah, sei der Weltöffentlichkeit oft erst durch Lehmans Fotos bekannt geworden. Eine Reihe dieser "spektakulären" und oft heimlich entstandenen Reportagebilder könne man nun in diesem Buch wieder finden. Daneben Fotos, auf denen die "bauliche Zerstörung Tibets" dokumentiert würde, sowie "eindringliche Portätserien", die im Studio entstanden. Manche Fotos sind mit Zeitungsausrissen oder Flugblättern zu Collagen montiert. Zu zahllosen Bildern habe der Fotograf "handschriftliche Zusätze verfasst, und Pfeile gemalt , die Details erklären oder Personen identifizieren". Bis in die Texte hinein, so der enthusiastische Kritiker, ziehe sich Lehmans "dichte, souveräne Beherrschung des Stoffes".
2) Uli Franz: "Gebrauchsanweisung für Tibet" (Piper)
An diesem Buch hat "mve" wenig Freude gehabt. Das lag nicht an der Kompetenz des Autors, sondern an dessen "Beschönigung der chinesischen Herrschaftspraxis". Da hat der Kritiker manchen Kommentar gefunden, der ihm die Schuhe auszog. Zum Beispiel dass es "das eigentliche Verbrechen der neidischen chinesischen Kommunisten gewesen sei, eine Ödnis in der tibetischen Seele anzurichten". Angesichts der Million Tibeter, die in Arbeitslagern, bei Massakern und inszenierten Hungersnöten ums Leben kamen, bewertet "mve" diese Verharmlosung schlicht als Entgleisung. Auch stößt nach Kritikeransicht manchmal der flapsige Stil des Autors auf. Und manchmal gäbe es arge thematische Sprünge. Die touristischen Aspekte findet "mve" dann allerdings "durchaus einfühlsam" dargestellt. Aber das kann ihn dann auch nicht mehr trösten.
3) Klemens Ludwig: "Tibet" (C.H. Beck)
Sehr überzeugend, "gerade in politischer Hinsicht", findet Kritiker "mve" dieses neu bearbeitete Tibet-Porträt. Gelobt wird die sprachliche Klarheit, die sachliche und komplexe Schilderung der tibetanischen Geschichte und Gegenwart. "Spannend wie ein Krimi", sei die Darstellung der politischen Ereignisse. Da wird dann Nachsicht geübt, was die "dürftige Bildqualität" und das triste Layout betrifft. Hervorgehoben ist am Ende, dass die Bibliografie nicht bloß Literatur sondern auch Internet-Adressen verzeichnet.

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