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Das chinesische Wirtschaftswachstum der letzten 30 Jahre stellt mittlerweile jeden anderen langen Aufschwung der neueren Geschichte in den Schatten. Wie konnte sich diese Entwicklung in einem Land vollziehen, in dem die uneingeschränkte Herrschaft der Kommunistischen Partei gilt? Tobias ten Brink untersucht die politische Ökonomie Chinas erstmals systematisch anhand von Erkenntnissen aus der vergleichenden und internationalen Kapitalismusforschung. Seine Analyse der Dynamiken dieses eigentümlichen Wirtschaftstyps zeigt zudem, dass der chinesische Kapitalismus eine paradoxale Entwicklung…mehr

Produktbeschreibung
Das chinesische Wirtschaftswachstum der letzten 30 Jahre stellt mittlerweile jeden anderen langen Aufschwung der neueren Geschichte in den Schatten. Wie konnte sich diese Entwicklung in einem Land vollziehen, in dem die uneingeschränkte Herrschaft der Kommunistischen Partei gilt? Tobias ten Brink untersucht die politische Ökonomie Chinas erstmals systematisch anhand von Erkenntnissen aus der vergleichenden und internationalen Kapitalismusforschung. Seine Analyse der Dynamiken dieses eigentümlichen
Wirtschaftstyps zeigt zudem, dass der chinesische Kapitalismus eine paradoxale Entwicklung durchläuft, die den Aufstieg Chinas zur Weltmacht beeinträchtigen könnte.
  • Produktdetails
  • Schriften aus dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung Bd.78
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 372
  • Erscheinungstermin: 20. Juni 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 139mm x 27mm
  • Gewicht: 468g
  • ISBN-13: 9783593398808
  • ISBN-10: 359339880X
  • Artikelnr.: 36815387
Autorenporträt
Tobias ten Brink, PD Dr., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Inhaltsangabe
Inhalt Dank Einleitung Kapitel 1 Forschungsstand und Forschungsrahmen 1.1 Einsichten, Defizite und Desiderate in der Chinaforschung 1.1.1 Vom Plan zum Markt: Diskurse der Transformationsforschung 1.1.2 Vermarktlichung und innovatives Unternehmertum 1.1.3 Die Debatte um die Anpassungs- und Steuerungsfähigkeit des Partei-Staates 1.1.4 China als sozialistische Marktwirtschaft und Hybridmodell 1.2 Zur Untersuchung Chinas in politökonomischer Perspektive 1.2.1 Spielarten des Kapitalismus und Spielarten der Kapitalismustheorie 1.2.2 Kapitalistisch dominierte Moderne(n) 1.2.3 Institutionen und historischer Wandel: Zur soziokulturellen Einbettung des Kapitalismus 1.2.4 Fünf Dimensionen des Kapitalismus 1.2.5 Zwischenfazit Kapitel 2 Von Mao über Deng bis zur Hu/Wen-Ära: Entstehung und Verlauf der kapitalistischen Modernisierung in China 2.1 Proto-Kapitalismus: Zur Vorgeschichte der Deng'schen Wende 2.1.1 Exkurs: Die Revolution von 1949 und der Maoismus 2.1.2 Zwischen Kommandowirtschaft und Plan-Anarchie: Wesensmerkmale der chinesischen Ökonomie zwischen den 1930ern und den 1970ern 2.1.3 Die Krise nach der Krise: Der erschöpfte Maoismus in den 1970ern 2.1.4 Zwischenfazit 2.2 Die Entstehung des staatlich durchdrungenen Kapitalismus (I): Zwei Phasen der Reform 2.2.1 Reform des Agrarsektors, Marktexpansion und der Aufstieg der township and village enterprises 2.2.2 Zur Transformation der urbanen Zentren und industriellen Sektoren 2.2.3 Das politische System im Prozess der Marktexpansion: De- und Rezentralisierung 2.2.4 Umwandlung des Finanzsystems 2.2.5 Veränderungen im System der Arbeitsbeziehungen und der Sozialpolitik 2.2.6 Zwischenfazit 2.3 Die Entstehung des staatlich durchdrungenen Kapitalismus (II): Chinas Integration in den globalen Kapitalismus 2.3.1 Die Entstehung des Exportismus 2.3.2 Hongkong, Taiwan und die Überseechinesen 2.3.3 Die Rolle globaler Produktionsverbünde und der Überakkumulation von Kapital im "Norden" 2.3.4 Zwischenfazit Kapitel 3 Gegenwärtige Entwicklungslinien des chinesischen Kapitalismus 3.1 Unternehmensorganisation und gesamtwirtschaftliche Dynamiken ..... 3.1.1 Einheit in der Vielfalt? Heterogene Unternehmensformen und Produktionsregime 3.1.2 Die privat-öffentliche Organisation der chinesischen Wirtschaft 3.1.3 Der Unternehmenssektor als Stabilisator des Status quo: Erste Schlussfolgerungen 3.1.4 Paradoxien der Prosperität: Zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nach 2008 3.1.5 Zwischenfazit 3.2 Für und mit Märkte(n) planen: Der heterogene Parteistaat 3.2.1 Politische Steuerungskapazitäten des unternehmerischen Planstaates 3.2.2 Wie steuert der Staat? Zum Verhältnis lokaler Modellexperimente und zentraler Koordination 3.2.3 Das fortwährende Gewicht der KPCh 3.2.4 Grenzen der politischen Steuerung 3.2.5 Zwischenfazit 3.3 Grenzen des chinesischen Typus der Subordination? Der Wandel der industriellen Arbeitsbeziehungen 3.3.1 Strukturmerkmale des chinesischen Arbeitssystems 3.3.2 Die "vier Parteien" im System der Arbeitsbeziehungen 3.3.3 "Tripartismus mit vier Parteien": Erste Schlussfolgerungen 3.3.4 Zwischen einem unvollständigen Korporatismus und eruptiven Sozialprotesten: Perspektiven der Arbeitsbeziehungen im chinesischen Kapitalismus 3.3.5 Zwischenfazit Kapitel 4 Fazit 4.1 Kapitalistische Entwicklung in China 4.2 Paradoxien des chinesischen Kapitalismus 4.3 Theoretische Implikationen für die Kapitalismus- und Chinaforschung Abbildungen und Tabellen Abkürzungen Literatur
Rezensionen
"Ein fulminanter Rundumschlag, der Klarheit in die Debatte über China bringt." (marx21, 06.10.2013)
"Tobias ten Brink fällt mit seiner Habilitationsschrift aus dem Rahmen - und in der Fachgemeinde auf. Wer sich mit Chinas Wirtschaft ernsthaft beschäftigen will, kommt an (ihr) nicht vorbei." Bernd Ziesemer, Handelsblatt, 06.12.2013 "Ein fulminanter Rundumschlag, der Klarheit in die Debatte über China bringt.", marx21, 06.10.2013 "Für das Verständnis sich entwickelnder innerchinesischer Problemlagen und deren absehbaren Folgewirkungen für die Weltwirtschaft bietet dieses Buch erhellende Durchblicke." Dieter Senghaas, Das Historisch-Politische Buch, 01.09.2014