Parteien in der Region - Koch, Susanne
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AlfMintzel Die strukturelle Hegemonie der CSU in Bayern und die Asymmetrie der bayerischen Parteikonstellation fanden als bayerisches Phlinomen immer hohe Aufmerksarnkeit. Die vorliegende Studie deckt auf der Mikro-und Mesoebene der regionalen Parteienkonstellation interessante Zusam menhange auf. 1m politischen Kraftespiel der alten Bundesrepublik hatte sich die CSU einen festen, kalkulierbaren Platz erstritten. Seit mehr als einer Genera tion hatte sie als absolute Mehrheitspartei in Bayern allein regiert. In der Aktionsgemeinschaft mit den Unionsparteien hatte sie durch ihren insti…mehr

Produktbeschreibung
AlfMintzel Die strukturelle Hegemonie der CSU in Bayern und die Asymmetrie der bayerischen Parteikonstellation fanden als bayerisches Phlinomen immer hohe Aufmerksarnkeit. Die vorliegende Studie deckt auf der Mikro-und Mesoebene der regionalen Parteienkonstellation interessante Zusam menhange auf. 1m politischen Kraftespiel der alten Bundesrepublik hatte sich die CSU einen festen, kalkulierbaren Platz erstritten. Seit mehr als einer Genera tion hatte sie als absolute Mehrheitspartei in Bayern allein regiert. In der Aktionsgemeinschaft mit den Unionsparteien hatte sie durch ihren insti tutionellen Sonderstatus als bayerische Bundespartei eine strategisch-of fensive Schliisselstellung inne. Aus den Bundestagswahlen ging sie lange Zeit als dritte Kraft in Bonn hervor. Mit dem Wildbad Kreuther BeschluB von 1976 die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU aufzukiindigen, hatte sie der CDU die politische Paritat als gleichberechtigter Partner abge trotzt. Die CSU hatte in hohem MaBe von der charismatischen Fiihrerfi gur und der Integrationskraft ihres ehemaligen Vorsitzenden Franz Josef StrauB profitiert. Unter ihrer Regierung entwickelte sich Bayern rapide zu einer modernen Industriegesellschaft. Das Zusarnmenspiel vieler Wirkfaktoren hatte in Bayern der SPD lange eine "Verlierer-Rolle" zugewlesen. Mit der deutschen Vereinigung von 1990 veranderten sich die politi schen Parameter. 1m neuen politischen Kraftespiel nimmt die CSU eine erheblich schwachere Position ein, ihre Ubermacht scheint gebrochen oder zumindest im Schwinden begriffen zu sein. Die neue gesamtdeut sche Arithmetik brachte ihr in den bundesdeutschen politischen Institu tionen einen Gewichtsverlust: im Bundestag, Bundesparlament und im Bundesrat.
  • Produktdetails
  • Passauer Beiträge zur Sozialwissenschaft Bd.5
  • Verlag: Vs Verlag Für Sozialwissenschaften; Leske + Budrich
  • 1994.
  • Seitenzahl: 320
  • Erscheinungstermin: 31. Januar 1994
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 151mm x 25mm
  • Gewicht: 468g
  • ISBN-13: 9783810011572
  • ISBN-10: 3810011576
  • Artikelnr.: 05114383
Autorenporträt
Susanne Koch ist seit Juni 2005 Leiterin der Koordination der Evaluationsforschung und Forschungsplanung am IAB.
Inhaltsangabe
A Einleitung.- 1. Vorgaben der (regionalen) Wahl- und Parteienforschung.- 1.1. Ökologische Wahlstudien.- 1.2. Ökologische Untersuchungen über den Zusammenhang von lokaler Parteiorganisation und Wahlergebnis.- 1.3. Partei(organisations)analysen der CSU und SPD.- 1.4. Exkurs: Die Funktion der lokalen Parteiorganistion.- 2. Problemstellung und Aufbau der Arbeit.- 2.1. Ansätze und Erkenntnisanspruch.- 2.2. Arbeitshypothesen.- 2.3. Aufbau der Arbeit.- B Das Untersuchungsdesign.- 1. Der Untersuchungszeitraum.- 2. Die Datenerfassungsebene.- 2.1. Die Gemeinde als Untersuchungsebene.- 2.2. Die Datenprobleme durch die Wahl der Erfassungsebene.- 3. Die Untersuchungsvariablen.- 3.1. Erfassung der Parteiorganisation.- 3.1.1. Die Organisations variablen.- 3.1.2. Die Erhebungsprobleme.- 3.2. Erfassung des Wahlverhaltens.- 3.2.1. Die wahlanalytischen Variablen.- 3.2.2. Die Vergleichbarkeit des Wahlverhaltens auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene.- 3.3. Erfassung des Sozialstruktur.- 3.3.1. Sozialstruktur: Begriff und Operationalisierung.- 3.3.2. Die sozio-ökonomischen Variablen.- 3.4. Erfassung der Traditionsräume.- C Parteiorganisation, Wahlergebnis und Sozialstruktur.- 1. Historische, sozialstrukturelle und politische Rahmenbedingungen.- 1.1. Die historischen Rahmenbedingungen.- 1.1.1. Die historisch-dynastischen Traditionszonen.- 1.1.2. Die konfessionellen Gegensätze in Franken.- 1.1.3. Bayern bis 1945: Ein Agrarland mit Industrieinseln.- 1.2. Die Sozialstruktur und ihr Wandel am Beispiel ausgewählter Determinanten.- 1.2.1. Die Verteilung der beiden großen Religionsgemeinschaften.- 1.2.2. Die sozio-ökonomischen Gegebenheiten.- 1.2.3. Die Gemeindestruktur.- 1.2.4. Zusammenfassung.- 1.3. Die wahlgeographische Landschaft in Bayern.- 1.3.1. Parteien und Wahlen zwischen 1945 und 1966.- 1.3.2. Bundes- und Landtagswahlergebnisse zwischen 1969 und 1987.- 1.3.3. Regionale Unterschiede am Beispiel der Landtagswahlen 1970 bis 1986.- 1.3.4. Die Kommunalwahlen.- 1.3.5. Die Wählerschaft von CSU und SPD zwischen 1970 und 1987.- 1.4. Die Parteiorganisation der CSU.- 1.4.1. Der Organisationsaufbau und die locale Parteibasis der CSU.- 1.4.2. Entwicklung und Sozialprofil der CSU Mitgliederschaft.- 1.4.3. Lokale Parteiorganisation der CSU im historisch-regionalen Kontext.- 1.4.4. Lokale Parteiorganisation der CSU im sozialstrukturellen Kontext.- 1.4.5. Lokale Parteiorganisation der CSU und ihre Wahlergebnisse.- 1.5. Die Parteiorganisation der SPD.- 1.5.1. Die organisatorischen Entwicklungslinien der SPD nach 1945.- 1.5.2. Der Organisationsaufbau der bayerischen SPD.- 1.5.3. Entwicklung und Sozialprofil der SPD Mitgliederschaft.- 1.5.4. Lokale Parteiorganisation der SPD zwischen 1970 und 1987.- 1.5.5. Lokale Parteiorganisation der SPD im historisch-regionalen Kontext.- 1.5.6. Lokale Parteiorganisation der SPD im sozialstrukturellen Kontext.- 1.5.7. Lokale Parteiorganisation der SPD und ihre Wahlergebnisse.- 1.6. Lokale Parteiorganisation und ihre politische Konkurrenz.- 1.7. Ein erstes Resümee.- 2. Die lokale Parteiorganisation zwischen Wahlergebnis und Sozialstruktur: Analyse der bivariaten und multivariaten Zusammenhänge.- 2.1. Korrelationen von Wahlergebnissen mit Parteiorganisationsvariablen und ausgewählten sozialstrukturellen Merkmalen.- 2.1.1. Bevölkerungsstruktur und Mobilität.- 2.1.2. Konfession und Tradition.- 2.1.3. Bildungsstruktur.- 2.1.4. Beschäftigungsstruktur.- 2.1.5. Arbeitsstättenstruktur und wirtschaftliche Differenzierung.- 2.1.6. Parteiorganisation.- 2.1.7. Kommunalwahl.- 2.2. Die Rolle der lokalen Mitgliederpräsenz von CSU und SPD: Eine Regressions-analyse.- 2.2.1. Exkurs: Modellprüfung und Kontexteinflüsse.- 2.2.2. Einfluß der Tradition und sozio-ökonomischer Merkmale auf die Mitgliederdichte.- 2.2.3. Einfluß der Tradition, sozio-ökonomischer Merkmale und der Mitgliederdichte auf die Wahlergebnisse.- 2.2.3.1. Landtags-und Bundestagswahl.- 2.2.3.2. Kommunalwahl.- 2.2.4. Die Mitgliederentwicklung zwischen Wahltren