Graugänse über Toronto - Becker, Jürgen

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Dieses lange Gedicht besteht aus lauter kurzen Gedichten - ein widersprüchlicher Zusammenhang, wie er zustande kommt, wenn das Schreiben den Sprüngen der Assoziationen, dem permanenten Zeitenwechsel, dem Hin und Her zwischen Aktualität und Erinnerung folgt. Ein journalhaftes Schreiben, das nach den Bestandteilen der Biographie sucht und wo sie auftauchen im täglichen Geschehen, im Repertoire der Medien und Bilder, in Sprechweisen und Zitaten, in vergangenen Zeiten. Indem der Verfasser dabei den Spuren des eigenen Lebens nachgeht, bewegt er sich zugleich im Erfahrungsraum der Zeitgenossen,…mehr

Produktbeschreibung
Dieses lange Gedicht besteht aus lauter kurzen Gedichten - ein widersprüchlicher Zusammenhang, wie er zustande kommt, wenn das Schreiben den Sprüngen der Assoziationen, dem permanenten Zeitenwechsel, dem Hin und Her zwischen Aktualität und Erinnerung folgt. Ein journalhaftes Schreiben, das nach den Bestandteilen der Biographie sucht und wo sie auftauchen im täglichen Geschehen, im Repertoire der Medien und Bilder, in Sprechweisen und Zitaten, in vergangenen Zeiten. Indem der Verfasser dabei den Spuren des eigenen Lebens nachgeht, bewegt er sich zugleich im Erfahrungsraum der Zeitgenossen, vergegenwärtigt er ein Früher, das im Hier und Heute weiterwirkt. Eine Geschichte von Stimmungen und Erfahrungen, aufgereiht in einer Gedichtkette, die ein ganzes Jahrhundert mit sich zieht, vom Steckrübenwinter des Ersten Weltkriegs bis zur Italienischen Woche beim nächsten Discounter. Jeder Augenblick hat seine Biographie... Jede Situation hat eine Geschichte, die man kennen muß, um das Woher und Wieso zu verstehen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Suhrkamp
  • Seitenzahl: 92
  • Erscheinungstermin: 13. Juni 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 144mm x 18mm
  • Gewicht: 259g
  • ISBN-13: 9783518427521
  • ISBN-10: 3518427520
  • Artikelnr.: 48056824
Autorenporträt
Jürgen Becker wurde 1932 in Köln geboren und verbrachte dort seine Kindheit. Während der Kriegs- und Nachkriegsjahre, zwischen 1939 und 1947, lebte er in Erfurt. Nach Aufenthalten in Osterwieck/Harz und Waldbröl kam er 1950 nach Köln zurück. 1953 Abitur. Nach kurzem, abgebrochenem Studium begann er seine Existenz als freier Schriftsteller; seinen Lebensunterhalt bestritt er jahrelang mit wechselnden Tätigkeiten, als Arbeiter und Angestellter, als Werbeassistent und Journalist. Er arbeitete für den WDR und in den Verlagen Rowohlt und Suhrkamp. Zwanzig Jahre lang, bis 1993, leitete er die Hörspielredaktion des Deutschlandfunks. Große Aufmerksamkeit fand Jürgen Becker mit seinem ersten Prosabuch Felder (1964); die beiden folgenden Bücher Ränder (1968) und Umgebungen (1970) festigten seinen Ruf als Verfasser experimenteller Literatur. Zugleich wirkte er mit seinen ersten Hörspielen (Bilder, Häuser, Hausfreunde) am Entstehen des "Neuen Hörspiels" mit. In seinem 1971 veröffentlichten Fotobuch Eine Zeit ohne Wörter verschmolz er seine literarische Arbeit mit dem visuellen Medium. Die künstlerischen Grenzüberschreitungen der Avantgarde hatte er 1965 bereits mit dem Band Happenings dokumentiert, einer Gemeinschaftspublikation mit dem Happening-Künstler Wolf Vostell. In den Siebziger und achtziger Jahren konzentrierte sich Jürgen Becker auf die Lyrik. Die in dieser Zeit entstandenen Gedichtbücher - darunter Das Ende der Landschaftsmalerei (1974), Odenthals Küste (1986), Das Gedicht der wiedervereinigten Landschaft (1988) - plazierte die Kritik in die obersten Ränge der zeitgenössischen Poesie. Gleichzeitig schrieb Jürgen Becker weiterhin Hörspiele und die beiden Prosabücher Erzählen bis Ostende (1980) und Die Türe zum Meer (1983). Dazu korrespondierte er weiterhin mit dem visuellen Medium: Fenster und Stimmen (1982), Frauen mit dem Rücken zum Betrachter (1989), Korrespondenzen mit Landschaft (1996) entstanden nach Collagen seiner Frau, der Malerin Rango Bohne, Geräumtes Gelände (1995) nach Bildern seines Sohnes, des Fotografen Boris Becker. Wende und Wiedervereinigung wirkten entscheidend auf das Schreiben Jürgen Beckers ein. Die Wiederentdeckung der Orte und Landschaften zwischen Elbe und Oder, Rügen und Thüringer Wald motivierten seine Gedichtbände Foxtrott im Erfurter Stadion (1993) und Journal der Wiederholungen (1999), die Erzählung Der fehlende Rest (1997) und vor allem den im Sommer 1999 erschienenen Roman Aus der Geschichte der Trennungen. Mit den Vorbereitungen dazu begann er während eines Stipendiums im Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf. Es ist Jürgen Beckers erster Roman; eine bewegende, persönliche Geschichte, die zugleich von den Widersprüchen der deutschen Erfahrungen erzählt. Jürgen Beckers Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. erhielt er den Preis der Gruppe 47, den Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste, das Villa Massimo Stipendium, den Bremer Literaturpreis, den Heinrich Böll Preis. Jürgen Becker ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, sowie des PEN-Clubs. 2001 erhält er für seinen Roman Aus der Geschichte der Trennungen den Uwe-Johnson-Preis, der von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft vergeben wird. 2006 wird er für sein Prosa-Werk, insbesondere den Journalroman Schnee in den Ardennen, mit dem Hermann-Lenz-Preis ausgezeichnet, 2009 erhält er den Schiller-Ring. 2014 wird Jürgen Becker als »maßgebliche Stimme der zeitgenössischen Poesie« mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt.
Rezensionen
Besprechung von 21.09.2017
Wenn der Bleistift einen Gedankenstrich zieht
Der visuelle Sound der Jahrzehnte: Jürgen Beckers synästhetisches Journalgedicht "Graugänse über Toronto"

Den Brennpunkt von Jürgen Beckers Poetik bildet eine synästhetische Erfahrung. Was er in seinen Erinnerungen, Gedanken und Beobachtungen zu bergen suche, so heißt es in seinem zum 85. Geburtstag erschienenen Journalgedicht "Graugänse über Toronto", sei "so etwas wie ein visueller Sound, der Grundton der Jahrzehnte". Ob man diesen visuellen Sound mit den Augen oder Ohren wahrnimmt, bleibt in der Formulierung gezielt offen. Ebenso wie die Frage, ob es sich um einen Klang oder um einen Farbton handelt. Jürgen Becker, jahrzehntelanger Leiter der Hörspielabteilung des Deutschlandfunks und zugleich einer der renommiertesten Dichter unserer Tage, hat sich dem Akustischen des Optischen, dem Bildlichen des Klangs in ihren nuancierten Überlagerungen verschrieben.

Auf der Suche nach dem Grundton durchforstet Jürgen Becker in den von ihm so genannten "Journalromanen", "Journalsätzen" und jetzt auch in seinem ersten "Journalgedicht" das Dickicht verschiedener Zeitschichten, notizbereit wartend auf "jene Bilder im Kopf, für die es kein Museum gibt", empfänglich "für jene Bildflut, die bei geschlossenen Augen anbrandet".

Man darf "Graugänse in Toronto" guten Gewissens als Alterswerk bezeichnen, da das in lockere Verse gefasste Langgedicht von der ersten Zeile an selbst alle Charakteristika dieser Gattung einspielt. Wer aus eigener Sicht die wichtigsten Lebensstationen durchlaufen hat, bricht nicht zu Neuem auf, sondern gleicht im Modus der Wiederholung die Vergangenheit mit der Gegenwart ab. Schon der erste Satz beschreibt konsequenterweise eine Rückkehr an einen vertrauten Ort: "Zurück auf dem Land. Der Blick über die Hügelreihen / tastet einen Kontinent ab, der fremd und neu / zu entdecken ist." Kurz vermutet man, es könnte Becker tatsächlich nach Toronto verschlagen haben. Doch der Text bewegt sich in bereits durchschrittener Landschaft: "Aber wir kennen die Gegend; kein Flügelschlag, kein Feldweg führt uns heraus / aus der Reichweite ihrer Geschichte." Das Vertraute in aktueller Durchsicht neu zu entdecken, ist der Modus Operandi des Gedichtjournals.

Etwas wieder (hervor)holen ist eine basale Tätigkeit jedes Archivars. So spielen in Beckers Text jede Art von Speichern, Scheunen, Dachböden, Kellern oder alten Koffern eine Hauptrolle. Dem routinierten Umgang mit den Archivalien steht das verblasste Vertrauen in die Innovationskraft gegenüber: "Innovation, da lacht das Archiv; gespeichert haben wir längst die Einmaligkeit; parat liegt der Schock, und recherchiert man ein bisschen, schon hat man Spuren, irgendeiner war immer schon da." Lektüre bedeutet, Becker beim Durchschreiten seiner Speicher- und Vorratsräume zu begleiten.

Beckers Archivpoetik ist eine ökonomische, wobei sie die Herkunft der Ökonomie vom heimischen Herd (oikos) beim Wort nimmt. Die Erinnerungskultur als Hauswirtschaft durchläuft einzelne Zimmer, streift durch den Garten, bis sie auf die Nachbarn trifft, oder vermisst den Luftraum über dem Dach, in dem sich die Flugrouten und Gesänge der einzelnen Vögel zu unsichtbaren Ornamenten überlagern.

Seine Stärken hat das Gedichtjournal in den Epiphanien des Vergangenen und Gegenwärtigen, in jenen dichtgefugten, eindringlichen Passagen aufleuchtender Erinnerungen und Impressionen. Sie reichen bis zu Erlebnissen des Zweiten Weltkriegs zurück, und mitunter kann Becker den Speicherräumen sogar das abgewinnen, was es dort eigentlich nicht gibt, was sie aber doch enthalten, wie eben die titelgebende "Erinnerung an etwas, das in den Erinnerungen nicht vorkommt: Graugänse über Toronto".

Eindrücklich sind zudem jene Passagen, in denen deutlich wird, mit welcher Selbstdisziplin die Autorfigur ihre Sätze der Einfallslosigkeit einerseits, dem unaufhaltsamen Bewusstseinsstrom andererseits abringt: "Mir gehen die Gedanken aus, aber ich denke den ganzen Tag", heißt es einmal, um ein anderes Mal zu konstatieren: "Versäumtes steuert den Traum, bis er abbricht, weil ihm auch nichts mehr einfällt."

In diesen Wendungen kontrastiert die ungebrochene Produktivität mit deren Versiegen. "Und wie es sich anhört, wenn der Bleistift einen Gedankenstrich zieht - Nur weiß ich jetzt auch nicht, was der Gedanke davor und danach ist." Erst vom Klang des Bleistiftstrichs erzählen, dann - als wäre er Ergebnis der Bleiarbeit auf Papier - einen gedruckten Gedankenstrich setzen, somit dem Ausfall der Gedanken Kontur verleihen, obwohl diese doch eigentlich so flüchtig sind wie der Klang, um dann zu beklagen, was der Gedankenstrich überhaupt noch verbinden solle, wenn links und rechts vom Strich die Gedanken dem Vergessen anheimgefallen sind. Becker betreibt eine verzweifelte Meisterschaft.

Solange diese Ambivalenz ausbalanciert bleibt, überzeugt das Altersjournal. Doch zu häufig und vorhersehbar kippt das Gleichgewicht auf die Seite eines gut gepflegten Gegenwartspessimismus. Geprägt wird der Text eben auch von einer langen Reihe von Wörtern, die mit der Vorsilbe "Un-" beginnen und sich wie eine Schlange durch den Text winden. Es wirkt, als würden sich diese Unwörter langsam um den Hals der Gegenwart legen und ihr schließlich vor lauter "Unbehagen" am "Unbehausten", "Unübersichtlichen", "Unsäglichen", "Ungewissen" und "Ungleichen" den letzten Atemzug auspressen.

Diese Inszenierung wäre vielleicht noch subtil, würde sie sich nicht zum Lamento fügen. Da beschwert sich ein Taxifahrer über "Zeitverluste im Stau, wochenlange Streiks, Pannen bei den Nachrichtendiensten, was alles noch", und man wartet auf das Gegengewicht zur Beschwerdefolklore. Aber klar wird angeblich nur, "was die Basis alles so meint, und wie einem das Navi zeigt, wo es langgeht durch die Entfremdung, im Unbehausten, inmitten der Unübersichtlichkeit". So geht es fort: "Die Ampelphase ist zu kurz" und "der Fehler schon im Material, der Murks ein Bestandteil der Kalkulation". In diesen Momenten routinierter Krittelei wünscht man sich die Balance verzweifelter Meisterschaft zurück, die wie Jürgen Beckers synästhetische Revision so sicher über weite Strecken seiner literarischen Landschaft trägt.

CHRISTIAN METZ.

Jürgen Becker: "Graugänse über Toronto". Journalgedicht.

Suhrkamp Verlag, Berlin 2017. 92 S., geb., 20,- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Besprechung von 20.09.2017
Geräusche, die
der Wind macht
Jürgen Beckers Journalgedicht
„Graugänse über Toronto“
Wenn Jürgen Becker nicht da wäre und keine Journalgedichte schriebe, dann würde der Welt etwas fehlen. Sie wäre ärmer ohne sein stetiges, nun schon ein halbes Jahrhundert andauerndes lyrisches Selbstgespräch, dessen geografische Koordinaten seit Langem feststehen: Odenthal, die mäßigen Anhöhen des Bergischen Lands, im Dunst darunter die Kölner Bucht, weiter in der Ferne die Ardennen, dann Ostende, vielleicht sogar Toronto. „Die Erinnerung an etwas, das in den Erinnerungen/nicht vorkommt; Graugänse über Toronto.“
Gibt es überhaupt Graugänse über Toronto (laut Wikipedia kommen sie vor allem in Europa vor)? Und wie erinnert man sich an etwas, das in den Erinnerungen nicht vorkommt? „Graugänse über Toronto“, solche genauen, aber nicht unbedingt realen topografischen und atmosphärischen Eingebungen, findet man in Beckers Gedichten immer wieder, ausgelöst hier vielleicht von „Kanada im Karton auf dem Speicher“. Graugänse sind es, nicht irgendwelche Gänse. Man stellt sich dazu weniger ein konkretes Gänsegrau vor als ein Gerhard-Richter-Grau.
Parallelen zwischen Richter und Becker drängen sich auf. Derselbe Jahrgang (1932), Jugendjahre in Sachsen beziehungsweise in Thüringen, Prägungen im Rheinland der Sechzigerjahre, das Interesse an Pop Art und Fluxus, Fotografie und Landschaft, und an Grau in allen Schattierungen, Hellgrau, Wolkengrau, Mausgrau. Beckers Journalgedicht gibt eine große Gelassenheit an seine Leser weiter. Nichts wirklich Neues unter dem Bergischen Himmel. „(…) wir kennen/die Gegend; kein Flügelschlag, kein Feldweg führt uns heraus/aus der Reichweite ihrer Geschichte.“
Ein Mann sitzt in seinem Haus, registriert die täglichen kleinen Vorkommnisse, hört Radio, liest Zeitung, macht sich Gedanken, Erinnerungen melden sich, Aktualitäten branden heran und ebben wieder ab; und all dieses disparate Material fließt ein in das große, lange Tagebuchgedicht, das kein Ende sucht und deswegen mit einem Gedankenstrich endet. „Brechen wir ab. Was sich anhört wie/Seufzen, kommt von den alten Dachrinnen her,/die an der Scheunenwand lehnen, und wir lassen/ sie stehen, für das Geräusch, das der Wind macht,/wenn er sich darin fängt –“.
Journale oder Tagebücher schreiben viele, aber wenige schreiben wie Becker Journalromane, -geschichten, -gedichte oder -sätze. Das Journalgedicht verzeichnet nicht das Datum des Eintrags, es hält auch wenig tagesaktuell Berichtenswertes fest. Es verknüpft stattdessen mit unscheinbarer Artistik die tägliche und stetige Registratur mit der großen, atmenden Form des Prosagedichts.
Wahrscheinlich ist Becker der deutschsprachige Meister des modernen Langgedichts amerikanischer Herkunft, das sich durch pragmatischen Realismus, Verzicht auf Symbolismen und Dunkelheiten auszeichnet, und durch eine Haltung, die William Carlos Williams als „no ideas but in things“ charakterisiert hat. Das Menschenfreundliche, Zu- und Umgängliche in Jürgen Beckers Lyrik verdankt sich auch dieser Haltung. Kaum Metaphern, kaum Rätselworte, und niemals eine Idee, die sich nicht vergegenständlicht. „Die Amseln/baden in der Tränke. Eisfreie Häfen. In Sicht/keine Leichen. Planwagen, schwarzweiße Filme, Wintermusik;/Pelzmäntel schaukeln in der Garderobe.“
Man sollte Beckers Journalgedicht immer zur Hand haben, um daraus die eine oder andere Zeile zu lesen (und wieder zu lesen). Man bekommt bestimmt nicht genug von dieser frei schwebenden Aufmerksamkeit, die ihre Gegenstände zart gliedert und alles in ein leuchtendes Hellgrau taucht.
CHRISTOPH BARTMANN
Jürgen Becker: Graugänse über Toronto. Journalgedicht. Suhrkamp Verlag, Berlin 2017. 92 S., 20 Euro.
Hier gibt es kaum Metaphern,
kaum Rätselworte, keine Ideen,
die sich nicht vergegenständlichen
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"Becker ist ein Meister des Details, der genauen Beobachtung. Das Alltägliche wird bei ihm zum poetischen Ereignis."
Martin Oehlen, Frankfurter Rundschau 12.06.2017