Zur Ästhetik der Provokation - Ruf, Oliver

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In der Proklamation ästhetischer Provokation haben die modernen Ästhetiken der Avantgarde die potenzielle Realisierung der Autonomie von Kunst wie von Literatur gesehen. Insbesondere Hugo Balls Schriften belegen diese zentrale kunst- und literaturtheoretische These; ihre Lektüre entwickelt in Konfrontation mit für sie zentralen, weiter reichenden Theoremen eine Vorstellung und Interpretation der ästhetischen 'Formation' von Kritik und Literatur. Oliver Ruf zeigt, dass das damit verbundene provozierende Potenzial einen Akt der Kollision innerhalb der Moderne impliziert, der schließlich auch den…mehr

Produktbeschreibung
In der Proklamation ästhetischer Provokation haben die modernen Ästhetiken der Avantgarde die potenzielle Realisierung der Autonomie von Kunst wie von Literatur gesehen. Insbesondere Hugo Balls Schriften belegen diese zentrale kunst- und literaturtheoretische These; ihre Lektüre entwickelt in Konfrontation mit für sie zentralen, weiter reichenden Theoremen eine Vorstellung und Interpretation der ästhetischen 'Formation' von Kritik und Literatur. Oliver Ruf zeigt, dass das damit verbundene provozierende Potenzial einen Akt der Kollision innerhalb der Moderne impliziert, der schließlich auch den Weg für eine Nobilitierung der 'post-modernen' Diskurse der Gegenwart bereitet hat.
  • Produktdetails
  • Lettre
  • Verlag: Transcript
  • Aufl.
  • Seitenzahl: 364
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 226mm x 146mm x 27mm
  • Gewicht: 572g
  • ISBN-13: 9783837620771
  • ISBN-10: 3837620778
  • Artikelnr.: 35925951
Autorenporträt
Oliver Ruf (Prof. Dr. phil.) ist Professor für Medien- und Designwissenschaft mit den Schwerpunkten Medienästhetik, Designtheorie und Gestaltungskultur an der Hochschule Furtwangen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Theorie, Geschichte und Praxis der Medien und Gestaltungen, Ästhetik, Kulturtechnikforschung sowie Narratologie und Storytelling.
Rezensionen
Besprochen in: Hugo-Ball-Almanach, 4 (2013), Gabriele Guerra GERMANISTIK, 55/3-4 (2014) Benn Forum, 4 (2014/15), Kalina Kupczynska