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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Wolfgang Müller scheint ganz begeistert von Walters Ansinnen, der Frage nach `Extraterrestrial Intelligence` nachzugehen. Und so erzählt er in seiner Rezension von den Ausführungen des Autors, der nicht nur über die heutigen Vorstellungen außerirdischen Lebens zu berichten weiß, sondern einen weiten Bogen von den Griechen über Johannes Kepler und Galileo Galilei spannt. Allerhand Unterhaltsames weiß Müller wiederzugeben, etwa dass "Streptococcusmitis-Bakterien" - versehentlich von Surveyor 3 auf dem Mond zurückgelassen - auch nach 31 Monaten noch lebendig waren oder dass Leuchtraketen bisweilen als Leben im All interpretiert wurden. Die eigentliche Frage nach `Extraterrestrial Intelligence` bleibt in der Rezension (auch im Buch?) unbeantwortet. Lediglich die Anmerkung, dass Walter "Plausibilitätsrechungen und Wahrscheinlichkeiten" für eine wissenschaftlich durchaus legitime Methode hält, lässt ahnen, in welche Richtung Walters Reise geht. Müller ist der Ansicht, dass die Entfernungen zu groß sind, um Leben außerhalb unserer Galaxie auf die Spur zu kommen. Dass dieses Problem eines Tages gelöst werden könnte, scheint ihm offensichtlich so unwahrscheinlich, dass er darauf nicht näher eingeht.

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