Weltentwicklungsbericht 1999/2000: Globalisierung und Lokalisierung. - Neue Wege im entwicklungspolitischen Denekn.
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Rezensionen
Besprechung von 20.03.2000
Weltbank (Herausgeber): Globalisierung und Lokalisierung. Weltentwicklungsbericht 1999/2000. F.A.Z. Verlagsbereich Buch, Frankfurt 2000, 342 Seiten, 78 DM.

Der 22. Weltentwicklungsbericht spiegelt nicht nur die Herausforderungen der Globalisierung für die Entwicklungspolitik wider, sondern zeigt, dass es parallel dazu eine sich entfaltende Dynamik auf subnationaler Ebene gibt, ein wachsendes Verlangen der Menschen nach mehr Mitbestimmung und eine Geltendmachung regionaler und lokaler Identität. Kennzeichnend dafür ist die Zunahme der Länder in der Welt, eine Zunahme der demokratischen Staatsformen von weniger als 30 auf mehr als 60 Prozent aller Länder, eine wachsende Urbanisierung, wobei von den hundert größten Städten in der Welt die Mehrzahl in Entwicklungs- und Schwellenländern liegen wird (1995 bereits fast zwei Drittel). Der Bericht ist daher eine interessante Lektüre nicht nur für Fachleute, die sich mit Entwicklungspolitik beschäftigen, sondern für alle, die sich über den deutschen Tellerrand hinaus für weltweite Entwicklungen interessieren.

JJ.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

"Nicht nur für Fachleute" sei dieses Buch von Nutzen, meint der Rezensent mit dem Kürzel "JJ". Seiner Ansicht nach bietet dieser Band für jeden, der "über den deutschen Tellerrand" hinaus an Politik und Globalisierung interessiert ist, eine ganze Menge an aufschlussreichen Informationen. Stellvertretend führt "JJ" die Ausführungen über ein weltweit zunehmendes Bedürfnis nach Demokratie und Mitbestimmung an sowie die deutliche Tendenz einer "Geltendmachung regionaler und lokaler Identität".

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