Wahnsinnsgefüge der urbanen Moderne
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Die moderne Großstadt macht wahnsinnig. Dieser Befund wurde bereits von den Zeitgenossen um 1900 diskutiert. Dabei war die Großstadt weder alleiniger Produzent psychischer Störungen noch sorgte die Psychiatrie nur für deren Abhilfe. Zugleich markieren Phänomene des Andersartigen bis heute den besonderen Reiz großer Städte: Zwischen Verdichtungen und Vermischungen, Regulierungen und Störungen liegen Zonen des Unvorhersehbaren. Der Band untersucht die Entstehung der modernen Psychiatrie und die Formierung der Großstadt als wechselseitigen Prozess. Dabei setzen die Beiträge dem vorgefertigten…mehr

Produktbeschreibung
Die moderne Großstadt macht wahnsinnig. Dieser Befund wurde bereits von den Zeitgenossen um 1900 diskutiert. Dabei war die Großstadt weder alleiniger Produzent psychischer Störungen noch sorgte die Psychiatrie nur für deren Abhilfe. Zugleich markieren Phänomene des Andersartigen bis heute den besonderen Reiz großer Städte: Zwischen Verdichtungen und Vermischungen, Regulierungen und Störungen liegen Zonen des Unvorhersehbaren. Der Band untersucht die Entstehung der modernen Psychiatrie und die Formierung der Großstadt als wechselseitigen Prozess. Dabei setzen die Beiträge dem vorgefertigten Narrativ von der Großstadt als Quelle des modernen Wahnsinns alternative Lesarten entgegen.
  • Produktdetails
  • Kulturen des Wahnsinns (1870-1930) Band 004
  • Verlag: Böhlau Wien
  • Seitenzahl: 411
  • Erscheinungstermin: 20. Februar 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 179mm x 32mm
  • Gewicht: 922g
  • ISBN-13: 9783205794226
  • ISBN-10: 3205794222
  • Artikelnr.: 48192627
Autorenporträt
Binder, Beate§1980-1989 Studium der Empirischen Kulturwissenschaft, Neueren Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropa und Soziologie in Tübingen, 1990-1995 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Designtheorie der Hochschule der Künste Berlin, Promotion mit der Arbeit »Elektrifizierung als Vision. Zur Symbolgeschichte einer Technik im Alltag« (Tübingen 1999)