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Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,0, Universität Siegen (Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften), Veranstaltung: Mad and Sad (?)- Victorian Women in Modern Fiction, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema Hysterie im Allgemeinen und während der Viktorianischen Zeit im Besonderen ist von vielen Autoren behandelt worden. Teils in Fachbüchern über psychische Krankheiten (wie z.B. bei Mentzos, Danis und Hoppe), teils in Büchern, die sich speziell mit dem Leben viktorianischer Frauen und ihrer Psyche befassen (z.B. von Sanders oder Shuttleworth) habe…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,0, Universität Siegen (Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften), Veranstaltung: Mad and Sad (?)- Victorian Women in Modern Fiction, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema Hysterie im Allgemeinen und während der Viktorianischen Zeit im Besonderen ist von vielen Autoren behandelt worden. Teils in Fachbüchern über psychische Krankheiten (wie z.B. bei Mentzos, Danis und Hoppe), teils in Büchern, die sich speziell mit dem Leben viktorianischer Frauen und ihrer Psyche befassen (z.B. von Sanders oder Shuttleworth) habe ich einen umfassenden Überblick über diese Krankheit, ihre verschiedenen Erscheinungsformen, Ursachen und die damit verbundenen Vorstellungen zwischen 1837 und 1901 erhalten, die ich im folgenden Teil meiner Arbeit, unter Zuhilfenahme der bereits erwähnten Literatur zusammenfassend darstellen möchte.Auch die Verarbeitung dieser Art von "female madness" in verschiedenen viktorianischen und neoviktorianischen Romanen wird in den Studien zu den entsprechenden Texten immer wieder angesprochen. Allerdings gelang es mir nur wenige Bücher ausfindig zu machen, die sich ausschließlich damit auseinandersetzen und die einzigen Funde beziehen sich vornehmlich auf Charlotte BrontÁ und das Phänomen der "mad woman in the attic", so wie die bereits erwähnte Studie von Shuttleworth, oder die im Folgenden zitierten Werke von Maynard oder Chase. Auch in allgemeinen Abhandlungen über Bronts Jane Eyre (z.B. von Heather Glen oder Pauline Nestor) ist Bertha Mason und ihre Rolle als "mad woman" ein wichtiges Thema. Es gibt jedoch unterschiedliche Erklärungstheorien für Berthas Verhalten und Bronts Gestaltung dieses Charakters, und diese Begründungen bekommen eine neue Dimension, wenn man seine Augenmerk auf Berthas Vorgeschichte als Antoinette Cosway richtet, so wie sie in Jane Rhys neoviktorianischem Roman Wide Sargasso Sea dargestellt ist. Auch hier gibt es viele Werke in denen das Thema
der "madness" (ich werde diesen Ausdruck im Folgenden mit dem der "Hysterie" gleichsetzen, da dies auch in der Sekundärliteratur immer wieder getan wird) bei der Analyse von Rhys Roman mit behandelt und angesprochen wird, und ich habe für meine Arbeit die Abhandlungen von O'Connor und Davidson herausgegriffen, auf die ich im 3.Teil zurückkommen werde.