Unterm Birnbaum. Mit Materialien - Fontane, Theodor;Keseling, Ilse
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Diese lesefreundlichen Textausgaben sprechen die Schüler/-innen durch ihr Format, durch Illustrationen und Worterklärungen an. Zur Optimierung des Lektüreunterrichts enthalten sie Zusatzmaterialien und Arbeitsanregungen für die Erschließung der Primärtexte.]

Produktbeschreibung
Diese lesefreundlichen Textausgaben sprechen die Schüler/-innen durch ihr Format, durch Illustrationen und Worterklärungen an. Zur Optimierung des Lektüreunterrichts enthalten sie Zusatzmaterialien und Arbeitsanregungen für die Erschließung der Primärtexte.]
  • Produktdetails
  • Klassische Schullektüre
  • Verlag: Cornelsen Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 520908
  • 5. Aufl.
  • Seitenzahl: 96
  • Erscheinungstermin: Januar 1997
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 146mm x 12mm
  • Gewicht: 150g
  • ISBN-13: 9783454520904
  • ISBN-10: 3454520908
  • Artikelnr.: 07551685
Autorenporträt
Theodor Fontane (1819-98) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben. Seine Romane und Novellen, die vielfach verfilmt wurden, zählen zu den meistgelesenen Klassikern des 19. Jahrhunderts.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 19.02.2005

Schwarz auf Weiß
Unterm Birnbaum
von Rainer Stephan
„Joa, et wahrd nu Tied. De Malvesieren kümmen all von sülwst.” Es ist hartes Oderbruch-Platt, das die Leute in Fontanes (einzigem) Krimi reden. Wer sich vom Internet Übersetzungshilfe erhofft und den ersten Satz ins Suchprogramm Google eingibt, landet auf einer Seite mit gefälschten Fotos nackter Filmstars - so seltsame Wege geht zuweilen die Beschäftigung mit Literatur. Hunderttausende Erstleser („Unterm Birnbaum” erschien ursprünglich als Fortsetzungsroman in der Massenillustrierten „Die Gartenlaube”) hatten solche Probleme offenbar nicht; sie wussten sogar, was „Malvesieren” sind, Malvasierbirnen nämlich, die - „ja, es war nun Zeit” - am Anfang des Romans von selbst vom Birnbaum des Gastwirts, Kolonialwarenhändlers und „Dorfmaterialisten” Abel Hradschek herunterzukommen scheinen. Was dann aber wirklich kommt, nicht herunter, sondern herauf, ist eine reichlich angejahrte Leiche, der sich bald eine taufrische zugesellt. Mit beiden treiben der Autor und sein Täter ein Verwirrspiel, dessen tragikomischer Aberwitz - zusammen mit der raffiniert trügerischen Idylle des Tatorts und seiner Umgebung sowie mit einer heftigen Prise Sozialkritik - den Reiz des Buches ausmachen. Auch wenn Literaturwissenschaftler da lange die Nase rümpften: Fontanes Leser hatten und haben ihren Spaß daran.
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