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Als 1773 die Ballade Lenore entstand, erkannte ihr selbstbewusster Autor: "Alle. die nach mir Balladen machen, werden meine ungezweiffelten Vasallen seyn und ihren Ton von mir zu Lehn tragen." Man "wusste sie auch auswendig von der Elbe bis zur Donau." Erst 1782 folgte Goethes Erlkönig. Noch 1856 stellt H. Pröhle fest: "Bürgers Lenore steht an Verbreitung keinem der deutschen Volkslieder nach, wohl aber den meisten voran." Bis jetzt wurde kontrovers diskutiert, ob Bürger eher der religiösen Auffassung Lenores oder ihrer Mutter nahesteht - diese Frage kann hier endgültig beantwortet werden. Wie…mehr

Produktbeschreibung
Als 1773 die Ballade Lenore entstand, erkannte ihr selbstbewusster Autor: "Alle. die nach mir Balladen machen, werden meine ungezweiffelten Vasallen seyn und ihren Ton von mir zu Lehn tragen." Man "wusste sie auch auswendig von der Elbe bis zur Donau." Erst 1782 folgte Goethes Erlkönig. Noch 1856 stellt H. Pröhle fest: "Bürgers Lenore steht an Verbreitung keinem der deutschen Volkslieder nach, wohl aber den meisten voran." Bis jetzt wurde kontrovers diskutiert, ob Bürger eher der religiösen Auffassung Lenores oder ihrer Mutter nahesteht - diese Frage kann hier endgültig beantwortet werden. Wie kaum ein anderes Gedicht regte es zur Nachahmung oder zu anderweitigem Gebrauch an. 1796/97 gab es die ersten drei englischen erotischen Parodien der Lenore, bis 1892 folgten 30 englische Übersetzungen des Gedichtes. Es wurde üblich, mit Zitaten das Zeitgeschehen zu kommentieren, zu karikieren, politische Botschaften zu artikulieren, Werbung zu betreiben oder einfach nur Ulk zu produzieren.
Autorenporträt
Naturwissenschaftler, beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Rezeption Bürgerscher Werke.