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Der fünfunddreißigjährige Finne Virtanen liebt Tango über alles. Und er liebt Platon, den griechischen Philosophen. Von ihm stammt die Äußerung, ein Mann sei mit 35 Jahren reif für den Geschlechtsakt. Um Platon zu übertrumpfen, beschließt Virtanen, ein Jahr länger, bis zu seinem 36. Geburtstag, unberührt zu bleiben. Ein Unterfangen, das in großem Widerspruch steht zu Virtanens leidenschaftlicher Art, den Finn-Tango zu tanzen. Als er sich kurz vor dem Stichtag ernsthaft verliebt, kommt es zur Katastrophe.…mehr

Produktbeschreibung
Der fünfunddreißigjährige Finne Virtanen liebt Tango über alles. Und er liebt Platon, den griechischen Philosophen. Von ihm stammt die Äußerung, ein Mann sei mit 35 Jahren reif für den Geschlechtsakt. Um Platon zu übertrumpfen, beschließt Virtanen, ein Jahr länger, bis zu seinem 36. Geburtstag, unberührt zu bleiben. Ein Unterfangen, das in großem Widerspruch steht zu Virtanens leidenschaftlicher Art, den Finn-Tango zu tanzen. Als er sich kurz vor dem Stichtag ernsthaft verliebt, kommt es zur Katastrophe.
  • Produktdetails
  • Verlag: Haffmans
  • Originaltitel: Tango on intohimoni
  • Seitenzahl: 346
  • Abmessung: 190mm
  • Gewicht: 386g
  • ISBN-13: 9783251004836
  • ISBN-10: 3251004832
  • Artikelnr.: 24167335
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Spleenig und burlesk ist er, der literarische Humor der Finnen, weiß Rezensent Aldo Keel. Auch der neue Roman von M. A. Numminen um den leidenschaftlichen Tangotänzer Virtanen biete einiges an eigenwilligem Humor auf. Geradezu Abgründe tun sich dem Rezensenten unter Numminens "derbem Männerwitz" auf. Denn nicht nur erzähle der Autor die Geschichte des finnischen Tangos, sondern auch von den Nöten seines Protagonisten, sein Keuschheitsprinzip bis zum 36. Lebensjahr durchzuhalten. Der Tango nämlich vermittelt dem Helden eine Ahnung vom "Geschlecht", und da könne er sich nur, sein Begehren mit der Peitsche züchtigend, pervers entwickeln. Der Rezensent sieht Numminen hier in der Tradition der finnischen Autoren vom Anfang des 20. Jahrhunderts, "die ihren Leichtsinn nur verschämt zu genießen wagten".

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